[BINDING] - AA.VV. - Officium Beatae Mariae Virginis - 1769
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Spezialistin für alte Bücher, spezialisiert auf theologische Streitigkeiten seit 1999.
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Officium Beatae Mariae Virginis, AA.VV., Venedig, 1769, 1. Auflage in diesem Format, Lateinisch, 484 Seiten, 193 × 122 mm, zeitgenössische braune Kalbsleder-Auslage ganz goldverziert mit einer grünem Leder-Mittelplatte, darauf in Gold der Name „CAVALIERE GIBELLJNI“ eingeprägt, illustrierte Ausgabe mit sieben ganzseitigen Kupferstichen, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Gold der Andacht, wenn das Gebet zum Gegenstand der Repräsentation wird
Dieses Officium Beatae Mariae Virginis venezianisch von 1769 ist ein feines Beispiel für ein spät-siebzehntes Jahrhundert devozionales Buch, das sowohl als Prestigobjekt als auch für den privaten liturgischen Gebrauch konzipiert wurde. Die äußerst reiche, zeitgenössische, vollständig vergoldete Einband, verziert mit einem personalisierten zentralen Medaillon mit dem Namen „CAVALIERE GIBELLJNI“, offenbart eine Auftraggeberschaft von Rang und eine klare identitätsstiftende Funktion. Das Officium präsentiert sich somit als Objekt persönlicher Frömmigkeit und zugleich als sichtbares Zeichen von Status, voll im Einklang mit der zeremoniellen und aristokratischen Kultur Venedigs im 18. Jahrhundert.
Marktwert
Siebenhundertjährige Exemplare des Officium Beatae Mariae Virginis in zeitgenössisch aufwändig mit Gold verzierten Lederbindungen, insbesondere wenn sie auf dem Deckel personalisiert sind, werden auf dem Antiquitätenmarkt in der Regel zwischen 400 und 800 Euro gehandelt, mit höheren Werten bei außergewöhnlichen Bindungen und vollständiger ikonografischer Ausstattung.
KÖRPERLICHE BESCHREIBUNG
Zeitgenössischer Einband in braunem Kalbsleder, vollständig mit Gold verziert; in der Mitte des vorderen runden Plates in grünem Leder mit goldgeprägtem Namen „CAVALIERE GIBELLJNI“; glatte Rückseite mit goldenen Blumendekoren; goldene Schnittkanten. Band mit einer Holzschnitt-Vignette auf dem Titelblatt und 7 vollseitigen Kupferstich-Tafeln. Vorhanden sind kleine Mottenlöcher und leichte Mängel. Bei alten Büchern, mit einer jahrhundertealten Geschichte, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erkennbar sind. Pp. (4); 24; 454; 2nn; (2).
Voller Titel und Autor
Das Offizium der Heiligen Jungfrau Maria
Venedig, aus der Balleoniana-Druckerei, 1769.
AA.VV.
Kontext und Bedeutung
Im gesamten 18. Jahrhundert bleibt das Officium mariano eines der am weitesten verbreiteten Andachtsbücher, doch in aristokratischen und ritterlichen Kreisen gewinnt es eine starke repräsentative Bedeutung. Die reich verzierten, goldenen und personalisierten Einbände zeugen von einer privaten, aber hochsymbolischen Nutzung, bei der sich die Andacht durch die Sprache des Luxus und der sozialen Identität ausdrückt. Venedig, mit seinen hochwertigen Druckereien und Buchbindereien, war eines der wichtigsten Zentren der Produktion dieser Auftragswerke.
Druckgeschichte
Die Balleoniana-Werkstatt war im 18. Jahrhundert in Venedig aktiv und spezialisierte sich auf hochwertige liturgische Ausgaben für einen ausgewählten Kreis. Solche Bände zirkulierten vor allem im privaten Bereich, häufig als beauftragte Objekte oder Prestige-Geschenke, was heute die personalisierten Einbände besonders begehrt macht.
Bibliographie und Referenzen
Brunet, J.-C., Handbuch für den Buchhändler und den Buchliebhaber.
Nixon, H. M., Fünf Jahrhunderte der Buchbinderei.
Foot, M., Buchbinder und Buchbinderei im achtzehnten Jahrhundert in Venedig.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDas Gold der Andacht, wenn das Gebet zum Gegenstand der Repräsentation wird
Dieses Officium Beatae Mariae Virginis venezianisch von 1769 ist ein feines Beispiel für ein spät-siebzehntes Jahrhundert devozionales Buch, das sowohl als Prestigobjekt als auch für den privaten liturgischen Gebrauch konzipiert wurde. Die äußerst reiche, zeitgenössische, vollständig vergoldete Einband, verziert mit einem personalisierten zentralen Medaillon mit dem Namen „CAVALIERE GIBELLJNI“, offenbart eine Auftraggeberschaft von Rang und eine klare identitätsstiftende Funktion. Das Officium präsentiert sich somit als Objekt persönlicher Frömmigkeit und zugleich als sichtbares Zeichen von Status, voll im Einklang mit der zeremoniellen und aristokratischen Kultur Venedigs im 18. Jahrhundert.
Marktwert
Siebenhundertjährige Exemplare des Officium Beatae Mariae Virginis in zeitgenössisch aufwändig mit Gold verzierten Lederbindungen, insbesondere wenn sie auf dem Deckel personalisiert sind, werden auf dem Antiquitätenmarkt in der Regel zwischen 400 und 800 Euro gehandelt, mit höheren Werten bei außergewöhnlichen Bindungen und vollständiger ikonografischer Ausstattung.
KÖRPERLICHE BESCHREIBUNG
Zeitgenössischer Einband in braunem Kalbsleder, vollständig mit Gold verziert; in der Mitte des vorderen runden Plates in grünem Leder mit goldgeprägtem Namen „CAVALIERE GIBELLJNI“; glatte Rückseite mit goldenen Blumendekoren; goldene Schnittkanten. Band mit einer Holzschnitt-Vignette auf dem Titelblatt und 7 vollseitigen Kupferstich-Tafeln. Vorhanden sind kleine Mottenlöcher und leichte Mängel. Bei alten Büchern, mit einer jahrhundertealten Geschichte, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erkennbar sind. Pp. (4); 24; 454; 2nn; (2).
Voller Titel und Autor
Das Offizium der Heiligen Jungfrau Maria
Venedig, aus der Balleoniana-Druckerei, 1769.
AA.VV.
Kontext und Bedeutung
Im gesamten 18. Jahrhundert bleibt das Officium mariano eines der am weitesten verbreiteten Andachtsbücher, doch in aristokratischen und ritterlichen Kreisen gewinnt es eine starke repräsentative Bedeutung. Die reich verzierten, goldenen und personalisierten Einbände zeugen von einer privaten, aber hochsymbolischen Nutzung, bei der sich die Andacht durch die Sprache des Luxus und der sozialen Identität ausdrückt. Venedig, mit seinen hochwertigen Druckereien und Buchbindereien, war eines der wichtigsten Zentren der Produktion dieser Auftragswerke.
Druckgeschichte
Die Balleoniana-Werkstatt war im 18. Jahrhundert in Venedig aktiv und spezialisierte sich auf hochwertige liturgische Ausgaben für einen ausgewählten Kreis. Solche Bände zirkulierten vor allem im privaten Bereich, häufig als beauftragte Objekte oder Prestige-Geschenke, was heute die personalisierten Einbände besonders begehrt macht.
Bibliographie und Referenzen
Brunet, J.-C., Handbuch für den Buchhändler und den Buchliebhaber.
Nixon, H. M., Fünf Jahrhunderte der Buchbinderei.
Foot, M., Buchbinder und Buchbinderei im achtzehnten Jahrhundert in Venedig.
