Ebenholz-Schale mit hundeartigen Shetani-Geistern, Makonde, Tansania

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Dimitri André
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Ebenholz-Schale mit hundeähnlichen Mashetani-Geistern, Makonde, Tansania; ein unikates Kunstwerk aus dem späten 20. Jahrhundert aus Ebenholz, aus Privatsammlung, exzellenter Zustand, Maße 40,5 × 10,5 × 19,5 cm, Gewicht 1,3 kg.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Die in exquisiter Handarbeit gefertigte hochwertige Ebenholz-Schale wird an beiden Enden von hundeähnlichen Mashetani im Chanuo-Stil gehalten, die sorgfältig geschnitzt den Mund geöffnet haben und nach dem Inhalt der Schale gieren, bereit, sich als erster das zu schnappen, was ein Mensch dort hineinlegt, bzw.um als erster nach der Hand zu schnappen, die das, was man in die Schale hineingelegt hat, wieder nehmen möchte. Deutlich kann man am Rand der Schale die einzelnen krallenbewehrten Klauen der beiden Geisterwesen erkennen. An den Längsseiten der Schale befinden sich zwei Flechtwerke aus hellen Pflanzenfasern, die einen angenehmen Kontrast zum Ebenholz der Schale bilden. Das Kunstwerk-Unikat hat eine hervorragende Patina.

Shetani-Figuren (Plural in Swahili: Mashetani) der Makonde stellen oft mythologische Wesen, Ahnen oder Geister dar, die eine Verbindung zwischen der sichtbaren Welt der Menschen und der unsichtbaren spirituellen Welt darstellen. Shetani können einen menschlichen, tierischen oder auch einen völlig abstrakten Körper besitzen.

Shetani Kult
Das Wort Shetani leitet sich vom arabischen Shaitan ab, was Gegner bzw. Teufel bedeutet. Als eine Mischung aus ursprünglich islamischen Dämonen und Geistern aus der ostafrikanischen Mythologie ist der Glaube an Shetani eine zeitgenössische Fortsetzung des vorislamischen Glaubens. Shetani sind größtenteils bösartig und treten in vielen verschiedenen Formen mit unterschiedlichsten Kräften auf. So gibt es verschiedene Klassen von Shetani. Beispiele sind die gefährliche Ukunduka, die sich durch Geschlechtsverkehr ernähren oder der harmlose medizinische Shuluwele, der Kräuter für Zauberer sammelt. Von Sichtungen einzelner Shetani wurde berichtet. Auf Sansibar versucht man sich vor den Shetani zu schützen, indem man ein Stück Papier oder Stoff an die Decke des Hauses aufhängt, das mit speziellen arabischen Versen beschriftet ist.

Die Schale hat ein Freund von mir, der nach wie vor als Entwicklungshelfer in Tansania ist, in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts beim Stamm der Makonde Vorort erworben.

Die in exquisiter Handarbeit gefertigte hochwertige Ebenholz-Schale wird an beiden Enden von hundeähnlichen Mashetani im Chanuo-Stil gehalten, die sorgfältig geschnitzt den Mund geöffnet haben und nach dem Inhalt der Schale gieren, bereit, sich als erster das zu schnappen, was ein Mensch dort hineinlegt, bzw.um als erster nach der Hand zu schnappen, die das, was man in die Schale hineingelegt hat, wieder nehmen möchte. Deutlich kann man am Rand der Schale die einzelnen krallenbewehrten Klauen der beiden Geisterwesen erkennen. An den Längsseiten der Schale befinden sich zwei Flechtwerke aus hellen Pflanzenfasern, die einen angenehmen Kontrast zum Ebenholz der Schale bilden. Das Kunstwerk-Unikat hat eine hervorragende Patina.

Shetani-Figuren (Plural in Swahili: Mashetani) der Makonde stellen oft mythologische Wesen, Ahnen oder Geister dar, die eine Verbindung zwischen der sichtbaren Welt der Menschen und der unsichtbaren spirituellen Welt darstellen. Shetani können einen menschlichen, tierischen oder auch einen völlig abstrakten Körper besitzen.

Shetani Kult
Das Wort Shetani leitet sich vom arabischen Shaitan ab, was Gegner bzw. Teufel bedeutet. Als eine Mischung aus ursprünglich islamischen Dämonen und Geistern aus der ostafrikanischen Mythologie ist der Glaube an Shetani eine zeitgenössische Fortsetzung des vorislamischen Glaubens. Shetani sind größtenteils bösartig und treten in vielen verschiedenen Formen mit unterschiedlichsten Kräften auf. So gibt es verschiedene Klassen von Shetani. Beispiele sind die gefährliche Ukunduka, die sich durch Geschlechtsverkehr ernähren oder der harmlose medizinische Shuluwele, der Kräuter für Zauberer sammelt. Von Sichtungen einzelner Shetani wurde berichtet. Auf Sansibar versucht man sich vor den Shetani zu schützen, indem man ein Stück Papier oder Stoff an die Decke des Hauses aufhängt, das mit speziellen arabischen Versen beschriftet ist.

Die Schale hat ein Freund von mir, der nach wie vor als Entwicklungshelfer in Tansania ist, in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts beim Stamm der Makonde Vorort erworben.

Details

Geschätzter Zeitraum
Ende des 20. Jahrhunderts
Material
Ebenholz
Sold with stand
Nein
Zustand
exzellenter Zustand
Titel des Kunstwerks
Ebony bowl with dog-like Shetani spirits, Makonde, Tanzania
Höhe
40,5 cm
Breite
19,5 cm
Tiefe
10,5 cm
Gewicht
1300 g
Herkunft
Privatsammlung
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
Privat

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