Yojo Glass Vase mit Miyajima Earth und Blumenmuster - Glas - Tomoko Eguchi / 江口智子 (1960–2017) - Japan - Heisei Zeit (1989-heute)






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Yojo-Glasvase mit Miyajima-Erde und Blütenmotiv von Tomoko Eguchi (1960–2017), Heisei-Periode, Japan; Höhe 31 cm, Durchmesser 15 cm, Tiefe 15 cm, Material Glas, Zustand fair, Basis signiert MIYAJIMA, YK369, A, J. Eguchi und originaler Holz-Aufbewahrungsbox.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein leuchtendes Gefäß, in dem Erde und Licht aufeinandertreffen, dessen irisierende Oberfläche leise zwischen Bernstein, Violett und Blau wechselt.
Diese elegante Vase erhebt sich von einem kleinen, runden Fuß zu einem großzügigen, kugeligen Körper, der sich anmutig zu einem schlanken Hals verjüngt und schließlich in eine organisch geformte, sanft verengte Mundöffnung mit leichten Wellen mündet. Die Silhouette balanciert Volumen und Zartheit, wobei der unregelmäßige Rand ein Gefühl natürlicher Bewegung vermittelt.
Die Oberfläche zeigt einen reichen, dunklen bernsteinbraunen Grund mit metallischer Irideszenz, die sich je nach Lichteinfall in Tönen von Lila, Blau, Grün und Gold verändert. Über den Körper verteilt befinden sich fünfblättrige Blütenformen, die in silberweiß mit einer feinen rissigen Textur dargestellt sind, jede zentral ergänzt durch ein kleines aufgesetztes Glaselement. Diese Blüten scheinen gegen den schimmernden Grund zu schweben; ihre matte, gefrostete Qualität kontrastiert mit dem glänzenden, reflektierenden Körper. Feine weiße Flecken sind über die Oberfläche verteilt und verleihen Tiefe sowie visuelle Textur.
Die Basis zeigt eine gravierte Signatur mit den Worten „MIYAJIMA“, „YK369“, „A“ und „J. Eguchi“. Die Inschrift „MIYAJIMA“ weist darauf hin, dass Erde von Miyajima in das Glas eingearbeitet wurde. Miyajima, formell bekannt als Itsukushima, ist eine kleine Insel in der Hiroshima-Bucht, berühmt als einer der drei landschaftlich schönsten Orte Japans und Heimat des Itsukushima-Schreins, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte, die für ihr rotes Torii-Tor bekannt ist, das aus dem Meer ragt. Die Einbeziehung von Boden von dieser heiligen Insel verleiht dem Werk eine subtile Verbindung zu einer der in Japan am meisten verehrten spirituellen Landschaften. Das Stück wird von der original signierten und versiegelten Holzaufbewahrungsbox begleitet, die den Titel und den Namen des Künstlers trägt, zusammen mit einem Künstler-Biografie-Blatt.
Kultureller & Kunstkontext
Yojo glass (熔壌ガラス) ist eine markante japanische Glasherstellungstechnik, die echtes Erdreich sowie Mineralien in geschmolzenes Glas einarbeitet und so einzigartige metallische Glanzstücke und irisierende Effekte hervorbringt, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erzielen sind. Diese Herangehensweise entstand in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts als Teil der japanischen Studio-Glas-Bewegung, die die Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums erweitern wollte, indem sie natürliche Materialien und experimentelle Prozesse integrierte.
Sammlerappell
Vasenwerke in der Yojo-Glastradition sind außerhalb Japans selten zu finden. Diese Vase, geschaffen mit Erde von der heiligen Insel Miyajima, begleitet von ihrer signierten Holzkiste sowie der Biografie des Künstlers, bietet Sammlerinnen und Sammlern eine Gelegenheit, ein raffiniertes Beispiel dieser spezialisierten Technik mit einer bedeutsamen Verbindung zum japanischen Kulturerbe zu erwerben.
Abmessungen
Höhe: 31 cm
Breite: 15 cm
Tiefe: 15 cm
Gewicht: 1340 g
Bedingung:
Keine Absplitterungen, Risse oder Restaurierungen.
Künstlerprofil:
Tomoko Eguchi (1960–2017) war eine japanische Glaskünstlerin, geboren in der Saga-Präfektur. Sie absolvierte 1980 die Keramikabteilung des Kyoto Junior College of Art und trat anschließend dem Ezoe Glass Design Laboratory bei. Im Jahr 1982 wurde sie Gründungsmitglied des Takato Studio Glass Center in der Nagano-Präfektur. Sie studierte 1988 europäische Studio-Glastechniken und erhielt 1990 den Mayura-Grand Prize. Im Jahr 1993 übernahm sie offiziell die Yojo-Glastradition von ihrer Lehrmeisterin Yukiaki Ezoe und hielt eine Nachfolgeausstellung im Ginza Matsuya, Nagoya Maruei und an weiteren Ausstellungsorten ab. 1994 eröffnete sie ihr Atelier im Nagano Art Village. Eguchi nahm am Kulturprogramm der Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano teil und wurde von der Japan Studio Glass Association ausgewählt, Outdoor-Glasmonumente auszustellen. Sie schuf groß angelegte öffentliche Installationen, darunter „People Who Became Stars“ für die Shinshu Expo und „A Spaceship“ zum 400-jährigen Jubiläum des Japan-Niederlande-Austauschs im Jahr 2000. Ihre Arbeiten wurden 2014 und 2015 auf der Shanghai Art Expo gezeigt. Während ihrer ganzen Karriere trat sie umfangreich in großen Kaufhäusern und Galerien in ganz Japan auf."
Zusätzliche Hinweise
Bitte überprüfen Sie alle Fotos sorgfältig, da sie Teil der Artikelbeschreibung sind.
Versandinformationen
Alle Artikel werden je nach Zielort entweder mit DHL oder Japan Post aus Japan versandt.
Jedes Stück wird mit großer Sorgfalt verpackt, unter Verwendung professioneller Materialien, die für den Versand von Kunstwerken geeignet sind.
Eine Sendungsnummer wird bereitgestellt, sobald die Sendung versendet wurde.
Wir dürfen Warenwerte nicht unterschätzen oder Sendungen als Geschenke kennzeichnen.
Einfuhrzölle und Steuern
Zölle, Mehrwertsteuer und zusätzliche Zoll- oder Bearbeitungsgebühren sind im Auktionspreis nicht enthalten.
Diese Gebühren gehen zu Lasten des Käufers.
Bitte erkundigen Sie sich vor Gebotsabgabe bei Ihrem örtlichen Zollamt für weitere Informationen.
Zollkommunikation
Der Zoll oder der Versanddienstleister kann Sie für zusätzliche Informationen kontaktieren (wie z.B. Identitätsnachweis oder Zahlung von Zöllen).
Bitte antworten Sie umgehend, um Verzögerungen oder Rücksendungen zu vermeiden.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin leuchtendes Gefäß, in dem Erde und Licht aufeinandertreffen, dessen irisierende Oberfläche leise zwischen Bernstein, Violett und Blau wechselt.
Diese elegante Vase erhebt sich von einem kleinen, runden Fuß zu einem großzügigen, kugeligen Körper, der sich anmutig zu einem schlanken Hals verjüngt und schließlich in eine organisch geformte, sanft verengte Mundöffnung mit leichten Wellen mündet. Die Silhouette balanciert Volumen und Zartheit, wobei der unregelmäßige Rand ein Gefühl natürlicher Bewegung vermittelt.
Die Oberfläche zeigt einen reichen, dunklen bernsteinbraunen Grund mit metallischer Irideszenz, die sich je nach Lichteinfall in Tönen von Lila, Blau, Grün und Gold verändert. Über den Körper verteilt befinden sich fünfblättrige Blütenformen, die in silberweiß mit einer feinen rissigen Textur dargestellt sind, jede zentral ergänzt durch ein kleines aufgesetztes Glaselement. Diese Blüten scheinen gegen den schimmernden Grund zu schweben; ihre matte, gefrostete Qualität kontrastiert mit dem glänzenden, reflektierenden Körper. Feine weiße Flecken sind über die Oberfläche verteilt und verleihen Tiefe sowie visuelle Textur.
Die Basis zeigt eine gravierte Signatur mit den Worten „MIYAJIMA“, „YK369“, „A“ und „J. Eguchi“. Die Inschrift „MIYAJIMA“ weist darauf hin, dass Erde von Miyajima in das Glas eingearbeitet wurde. Miyajima, formell bekannt als Itsukushima, ist eine kleine Insel in der Hiroshima-Bucht, berühmt als einer der drei landschaftlich schönsten Orte Japans und Heimat des Itsukushima-Schreins, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte, die für ihr rotes Torii-Tor bekannt ist, das aus dem Meer ragt. Die Einbeziehung von Boden von dieser heiligen Insel verleiht dem Werk eine subtile Verbindung zu einer der in Japan am meisten verehrten spirituellen Landschaften. Das Stück wird von der original signierten und versiegelten Holzaufbewahrungsbox begleitet, die den Titel und den Namen des Künstlers trägt, zusammen mit einem Künstler-Biografie-Blatt.
Kultureller & Kunstkontext
Yojo glass (熔壌ガラス) ist eine markante japanische Glasherstellungstechnik, die echtes Erdreich sowie Mineralien in geschmolzenes Glas einarbeitet und so einzigartige metallische Glanzstücke und irisierende Effekte hervorbringt, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erzielen sind. Diese Herangehensweise entstand in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts als Teil der japanischen Studio-Glas-Bewegung, die die Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums erweitern wollte, indem sie natürliche Materialien und experimentelle Prozesse integrierte.
Sammlerappell
Vasenwerke in der Yojo-Glastradition sind außerhalb Japans selten zu finden. Diese Vase, geschaffen mit Erde von der heiligen Insel Miyajima, begleitet von ihrer signierten Holzkiste sowie der Biografie des Künstlers, bietet Sammlerinnen und Sammlern eine Gelegenheit, ein raffiniertes Beispiel dieser spezialisierten Technik mit einer bedeutsamen Verbindung zum japanischen Kulturerbe zu erwerben.
Abmessungen
Höhe: 31 cm
Breite: 15 cm
Tiefe: 15 cm
Gewicht: 1340 g
Bedingung:
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Künstlerprofil:
Tomoko Eguchi (1960–2017) war eine japanische Glaskünstlerin, geboren in der Saga-Präfektur. Sie absolvierte 1980 die Keramikabteilung des Kyoto Junior College of Art und trat anschließend dem Ezoe Glass Design Laboratory bei. Im Jahr 1982 wurde sie Gründungsmitglied des Takato Studio Glass Center in der Nagano-Präfektur. Sie studierte 1988 europäische Studio-Glastechniken und erhielt 1990 den Mayura-Grand Prize. Im Jahr 1993 übernahm sie offiziell die Yojo-Glastradition von ihrer Lehrmeisterin Yukiaki Ezoe und hielt eine Nachfolgeausstellung im Ginza Matsuya, Nagoya Maruei und an weiteren Ausstellungsorten ab. 1994 eröffnete sie ihr Atelier im Nagano Art Village. Eguchi nahm am Kulturprogramm der Olympischen Winterspiele 1998 in Nagano teil und wurde von der Japan Studio Glass Association ausgewählt, Outdoor-Glasmonumente auszustellen. Sie schuf groß angelegte öffentliche Installationen, darunter „People Who Became Stars“ für die Shinshu Expo und „A Spaceship“ zum 400-jährigen Jubiläum des Japan-Niederlande-Austauschs im Jahr 2000. Ihre Arbeiten wurden 2014 und 2015 auf der Shanghai Art Expo gezeigt. Während ihrer ganzen Karriere trat sie umfangreich in großen Kaufhäusern und Galerien in ganz Japan auf."
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