René Mels (1909-1977) - Composition abstraite - 1976





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René Mels (1909–1977), Composition abstraite - 1976, Mischtechnik auf Papier, 43,5 × 34,7 cm, signiert und datiert, 1976, Originalausgabe, Herkunft Belgien, in sehr gutem Zustand, ungerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: René Mels (1909–1977) Belgische Schule
Composition abstraite
Datum: Oktober 1976
Technik: Tinte und Aquarell auf Papier
Maße;
43,5 × 34,7 cm
Unterschrift: Signiert und datiert unten links « R. Mels, Okt. 76 »
Zustand der Erhaltung: Sehr guter Zustand
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft
Herkunft: Künstlerfamilie
Beschreibung des Werks
Erstellt im Oktober 1976, gehört diese abstrakte Komposition zu René Mels’ allerletzter Schaffensphase und zeichnet sich durch eine besonders ausgeprägte grafische Dichte aus. Die Zeichnung ist aufgebaut aus einem engen Netz von Schraffuren, Kurvenlinien und wiederholten Schleifen, die der Oberfläche eine kontinuierliche und fast tastbare Vibration verleihen.
Die Lavierungen, absichtlich diskret und fragmentarisch, schaffen Raumzonen innerhalb dieses intensiven Gefüges. Sie begleiten die Bewegung der Linie, ohne sie je zu beherrschen, und lassen die Zeichnung dominieren. Die Komposition scheint sich schichtweise zu entfalten, als ob jeder Zug auf den vorherigen antwortet, wodurch eine innere Dynamik entsteht, die aus Spannungen, Wiederholungen und instabilen, aber kontrollierten Gleichgewichten besteht.
Künstlerischer Kontext
Im Herbst 1976 treibt René Mels seine Arbeit auf der Linie und im Rhythmus zu einem hohen Konzentrationsgrad voran. In diesen späten Werken wird die Komposition nicht mehr als ein zuvor strukturierten Raum gedacht, sondern als Ergebnis eines kontinuierlichen gestischen Prozesses. Die Linie wird zur Spur, Energie und Erinnerung des Gestus, während der Lavis als ein sensibles Feld wirkt, das die Tiefe und die Modulation des Raumes unterstützt.
Diese abstrakte Komposition veranschaulicht perfekt diese letzte Phase, in der die aus früheren Forschungen übernommene konstruktive Strenge sich teilweise auflöst zugunsten eines freieren Schreibstils, während sie eine starke formale Kohärenz bewahrt. Sie wurde einige Monate vor seinem Tod geschaffen und zeugt von einer bemerkenswerten expressiven Intensität und künstlerischer Klarheit.
Biografie von René Mels (1909–1977)
René Mels nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte der belgischen Abstraktion des 20. Jahrhunderts ein. Geboren in Herent-lez-Louvain, studierte er an der Akademie von Leuven, dann an der in Brüssel, bevor er sich bei La Cambre weiterqualifizierte. Sein künstlerischer Werdegang, der zunächst vom Expressionismus geprägt war, entwickelte sich allmählich zu einer strukturierten Abstraktion, die auf die Vorrangstellung der Linie, des Lichts und des inneren Rhythmus basiert.
Mitglied der Belgischen Jungen Malerei und der Gruppe Art Abstrait, war er aktiv an der Erneuerung der Nachkriegsmalerei beteiligt. Sein Werk, sowohl anspruchsvoll als auch tief empfunden, erforscht unermüdlich die Spannung zwischen Konstruktion und Freiheit. Nach seinem Tod 1977 in Woluwe-Saint-Lambert hinterlässt René Mels einen kohärenten Gesamtwerk, dessen Werke von 1976 den konzentriertesten und introspektivsten Höhepunkt darstellen.
Fazit
Diese abstrakte Komposition vom Oktober 1976 veranschaulicht eindrucksvoll die Radikalität und die Meisterschaft der grafischen Sprache von René Mels am Ende seines Lebens. Durch die Dichte der Linien, die Feinheit der Aquarelle und die rhythmische Spannung der Komposition erweist sich das Werk als ein besonders ausgereiftes Zeugnis seiner späten Abstraktion, die zugleich streng, lebendig und tief innerlich ist.
Künstler: René Mels (1909–1977) Belgische Schule
Composition abstraite
Datum: Oktober 1976
Technik: Tinte und Aquarell auf Papier
Maße;
43,5 × 34,7 cm
Unterschrift: Signiert und datiert unten links « R. Mels, Okt. 76 »
Zustand der Erhaltung: Sehr guter Zustand
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft
Herkunft: Künstlerfamilie
Beschreibung des Werks
Erstellt im Oktober 1976, gehört diese abstrakte Komposition zu René Mels’ allerletzter Schaffensphase und zeichnet sich durch eine besonders ausgeprägte grafische Dichte aus. Die Zeichnung ist aufgebaut aus einem engen Netz von Schraffuren, Kurvenlinien und wiederholten Schleifen, die der Oberfläche eine kontinuierliche und fast tastbare Vibration verleihen.
Die Lavierungen, absichtlich diskret und fragmentarisch, schaffen Raumzonen innerhalb dieses intensiven Gefüges. Sie begleiten die Bewegung der Linie, ohne sie je zu beherrschen, und lassen die Zeichnung dominieren. Die Komposition scheint sich schichtweise zu entfalten, als ob jeder Zug auf den vorherigen antwortet, wodurch eine innere Dynamik entsteht, die aus Spannungen, Wiederholungen und instabilen, aber kontrollierten Gleichgewichten besteht.
Künstlerischer Kontext
Im Herbst 1976 treibt René Mels seine Arbeit auf der Linie und im Rhythmus zu einem hohen Konzentrationsgrad voran. In diesen späten Werken wird die Komposition nicht mehr als ein zuvor strukturierten Raum gedacht, sondern als Ergebnis eines kontinuierlichen gestischen Prozesses. Die Linie wird zur Spur, Energie und Erinnerung des Gestus, während der Lavis als ein sensibles Feld wirkt, das die Tiefe und die Modulation des Raumes unterstützt.
Diese abstrakte Komposition veranschaulicht perfekt diese letzte Phase, in der die aus früheren Forschungen übernommene konstruktive Strenge sich teilweise auflöst zugunsten eines freieren Schreibstils, während sie eine starke formale Kohärenz bewahrt. Sie wurde einige Monate vor seinem Tod geschaffen und zeugt von einer bemerkenswerten expressiven Intensität und künstlerischer Klarheit.
Biografie von René Mels (1909–1977)
René Mels nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte der belgischen Abstraktion des 20. Jahrhunderts ein. Geboren in Herent-lez-Louvain, studierte er an der Akademie von Leuven, dann an der in Brüssel, bevor er sich bei La Cambre weiterqualifizierte. Sein künstlerischer Werdegang, der zunächst vom Expressionismus geprägt war, entwickelte sich allmählich zu einer strukturierten Abstraktion, die auf die Vorrangstellung der Linie, des Lichts und des inneren Rhythmus basiert.
Mitglied der Belgischen Jungen Malerei und der Gruppe Art Abstrait, war er aktiv an der Erneuerung der Nachkriegsmalerei beteiligt. Sein Werk, sowohl anspruchsvoll als auch tief empfunden, erforscht unermüdlich die Spannung zwischen Konstruktion und Freiheit. Nach seinem Tod 1977 in Woluwe-Saint-Lambert hinterlässt René Mels einen kohärenten Gesamtwerk, dessen Werke von 1976 den konzentriertesten und introspektivsten Höhepunkt darstellen.
Fazit
Diese abstrakte Komposition vom Oktober 1976 veranschaulicht eindrucksvoll die Radikalität und die Meisterschaft der grafischen Sprache von René Mels am Ende seines Lebens. Durch die Dichte der Linien, die Feinheit der Aquarelle und die rhythmische Spannung der Komposition erweist sich das Werk als ein besonders ausgereiftes Zeugnis seiner späten Abstraktion, die zugleich streng, lebendig und tief innerlich ist.

