Gerahmt unter Glas – Malerei auf Metallplatte – Die Heilige Anna, Maria und das Jesuskind - Metall, Holz, Glas - 1850-1900






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gemälde auf Metallplatte
Barock oder Barock Stil
Wahrscheinlich ist das Gemälde älter als der Rahmen bzw. die Rückseite ergänzt.
Wurde nicht geöffnet
Das vorliegende Objekt ist ein außergewöhnlich qualitätsvolles, oval gefasstes Andachtsbild mit einer Darstellung der Heiligen Familie mit dem Jesuskind, eingefasst in einen möglicherweise original erhaltenen, tief profilierten und vergoldeten Ovalrahmen. Die Komposition ist in ihrer Ikonografie, Maltechnik und Materialität eindeutig der spätbarocken bis frühbiedermeierlichen Andachtskunst des süddeutsch–österreichischen Raumes verpflichtet und stellt ein seltenes Beispiel für private, häusliche Frömmigkeitskunst des 18. bis frühen 19. Jahrhunderts dar.
Im Zentrum befindet sich eine fein ausgeführte Miniaturmalerei auf Metallplatte (eventuell Kupfer oder Eisenblech). Dargestellt ist das stehende Jesuskind, frontal zum Betrachter gewandt, flankiert von zwei weiblichen Heiligenfiguren – links Maria, rechts sehr wahrscheinlich die heilige Anna oder Elisabeth. Über der Szene schweben zwei Puttenköpfe, die die himmlische Sphäre markieren. Die Figuren sind in ruhiger, symmetrischer Anordnung komponiert, was dem Bild eine ausgeprägte Andachtsruhe und meditative Würde verleiht.
Die Malweise zeigt eine klare spätbarocke Herkunft: weich modulierte Inkarnate, ruhige, erdige Grundfarbigkeit, warme Ocker-, Siena- und Umbra-Töne sowie typische lasierende Schattenpartien. Die Gewandbehandlung mit ihren weichen, bogenförmig geführten Falten, die feinen Lichterhöhungen und die stoffliche Wirkung der Textilien sprechen für eine routinierte Werkstattarbeit, vermutlich aus dem klösterlich–bürgerlichen Kunsthandwerksmilieu. Die Figuren besitzen den typischen milden, in sich gekehrten Ausdruck spätbarocker Volksfrömmigkeit, ohne übersteigerte Emotionalisierung – ein deutlicher Hinweis auf eine Entstehung im Übergang vom Hochbarock zur frühklassizistischen Andachtskunst.
Besonders bemerkenswert ist der originale Samtrahmenhintergrund: Das Bildfeld ist in tiefem, dunkelrotem Samt eingebettet, der bewusst als kostbarer Bildträger eingesetzt wurde. Dieser textile Hintergrund verstärkt die sakrale Aura und verleiht der Darstellung einen reliquienartigen Charakter. Der Samt weist deutliche Altersmerkmale, Druckstellen, Mattierungen und Verdichtungen auf, die auf jahrzehntelange, möglicherweise jahrhundertelange Aufhängung in privaten Wohnräumen hindeuten. Diese originale textile Fassung ist heute ausgesprochen selten erhalten und unterstreicht den hohen authentischen Wert des Objektes.
Der umlaufende, massiv wirkende Ovalrahmen ist aus Holz gefertigt und original feuervergoldet oder stark vergoldet. Die tiefe Profilierung, die geschwungene Kehle und die weich modellierten Rundungen sind typisch für süddeutsch–österreichische Rahmenformen um 1780–1830. Die Vergoldung zeigt originale Abriebe, kleine Fehlstellen, matte Bereiche und leichte Oxidationen, was für die Authentizität und den unrestaurierten Zustand spricht.
Die Rückseite besteht aus einer Kartonabdeckung, die handwerklich fixiert wurde und ebenfalls deutliche Alterungsspuren zeigt. Die originale Aufhängung ist erhalten.
Stilistisch und kulturhistorisch ist dieses Andachtsbild in die Tradition der privaten Hausaltäre und Wohnstubenikonen des Alpenraumes einzuordnen. Solche Werke dienten nicht dekorativen Zwecken, sondern waren Teil der täglichen Andacht, des Gebets und der religiösen Erziehung innerhalb katholischer Familien. Die Kombination aus Miniaturmalerei, Samtuntergrund und vergoldetem Ovalrahmen ist charakteristisch für diese intime sakrale Kunstform.
Eine exakte Datierung ist ohne materialtechnische Untersuchung nicht mit absoluter Sicherheit möglich. Aufgrund der Malweise, der Ikonografie, der Rahmenform und der Samteinbettung ist eine Entstehung sehr wahrscheinlich zwischen ca. 1780 und 1830, also im ausgehenden 18. bis frühen 19. Jahrhundert, anzusetzen. Eine spätere, frühe 19.-jährige Wiederholung in tradierten Werkstätten ist nicht völlig auszuschließen, jedoch spricht die Qualität und Patina der Metallplatte stark für eine originale Entstehung in diesem Zeitraum.
Das Objekt befindet sich in einem altersgemäß guten, jedoch unrestaurierten Zustand mit deutlicher, ehrlicher Patina. Kleinere Malschichtabhebungen, Materialspannungen, Samtverdichtungen und Vergoldungsabriebe sind vorhanden und sollten bewusst erhalten bleiben, da sie den historischen Charakter und die Echtheit unterstreichen.
Insgesamt handelt es sich um ein hochwertiges, sammelwürdiges Andachtsobjekt, von hohem kunsthandwerklichem, volkskundlichem und kulturhistorischem Wert. Es vereint spätbarocke Frömmigkeitskultur, originale Materialität, selten erhaltene textile Einfassung und einen authentischen Erhaltungszustand zu einem museal anmutenden Zeugnis privater religiöser Wohnkultur des alten Alpenraumes.
Dieses Werk ist sowohl für Sammler sakraler Kunst, Liebhaber historischer Andachtsobjekte, als auch für kulturgeschichtlich orientierte Interieurs von außergewöhnlicher Qualität und Ausstrahlung.
Gemälde auf Metallplatte
Barock oder Barock Stil
Wahrscheinlich ist das Gemälde älter als der Rahmen bzw. die Rückseite ergänzt.
Wurde nicht geöffnet
Das vorliegende Objekt ist ein außergewöhnlich qualitätsvolles, oval gefasstes Andachtsbild mit einer Darstellung der Heiligen Familie mit dem Jesuskind, eingefasst in einen möglicherweise original erhaltenen, tief profilierten und vergoldeten Ovalrahmen. Die Komposition ist in ihrer Ikonografie, Maltechnik und Materialität eindeutig der spätbarocken bis frühbiedermeierlichen Andachtskunst des süddeutsch–österreichischen Raumes verpflichtet und stellt ein seltenes Beispiel für private, häusliche Frömmigkeitskunst des 18. bis frühen 19. Jahrhunderts dar.
Im Zentrum befindet sich eine fein ausgeführte Miniaturmalerei auf Metallplatte (eventuell Kupfer oder Eisenblech). Dargestellt ist das stehende Jesuskind, frontal zum Betrachter gewandt, flankiert von zwei weiblichen Heiligenfiguren – links Maria, rechts sehr wahrscheinlich die heilige Anna oder Elisabeth. Über der Szene schweben zwei Puttenköpfe, die die himmlische Sphäre markieren. Die Figuren sind in ruhiger, symmetrischer Anordnung komponiert, was dem Bild eine ausgeprägte Andachtsruhe und meditative Würde verleiht.
Die Malweise zeigt eine klare spätbarocke Herkunft: weich modulierte Inkarnate, ruhige, erdige Grundfarbigkeit, warme Ocker-, Siena- und Umbra-Töne sowie typische lasierende Schattenpartien. Die Gewandbehandlung mit ihren weichen, bogenförmig geführten Falten, die feinen Lichterhöhungen und die stoffliche Wirkung der Textilien sprechen für eine routinierte Werkstattarbeit, vermutlich aus dem klösterlich–bürgerlichen Kunsthandwerksmilieu. Die Figuren besitzen den typischen milden, in sich gekehrten Ausdruck spätbarocker Volksfrömmigkeit, ohne übersteigerte Emotionalisierung – ein deutlicher Hinweis auf eine Entstehung im Übergang vom Hochbarock zur frühklassizistischen Andachtskunst.
Besonders bemerkenswert ist der originale Samtrahmenhintergrund: Das Bildfeld ist in tiefem, dunkelrotem Samt eingebettet, der bewusst als kostbarer Bildträger eingesetzt wurde. Dieser textile Hintergrund verstärkt die sakrale Aura und verleiht der Darstellung einen reliquienartigen Charakter. Der Samt weist deutliche Altersmerkmale, Druckstellen, Mattierungen und Verdichtungen auf, die auf jahrzehntelange, möglicherweise jahrhundertelange Aufhängung in privaten Wohnräumen hindeuten. Diese originale textile Fassung ist heute ausgesprochen selten erhalten und unterstreicht den hohen authentischen Wert des Objektes.
Der umlaufende, massiv wirkende Ovalrahmen ist aus Holz gefertigt und original feuervergoldet oder stark vergoldet. Die tiefe Profilierung, die geschwungene Kehle und die weich modellierten Rundungen sind typisch für süddeutsch–österreichische Rahmenformen um 1780–1830. Die Vergoldung zeigt originale Abriebe, kleine Fehlstellen, matte Bereiche und leichte Oxidationen, was für die Authentizität und den unrestaurierten Zustand spricht.
Die Rückseite besteht aus einer Kartonabdeckung, die handwerklich fixiert wurde und ebenfalls deutliche Alterungsspuren zeigt. Die originale Aufhängung ist erhalten.
Stilistisch und kulturhistorisch ist dieses Andachtsbild in die Tradition der privaten Hausaltäre und Wohnstubenikonen des Alpenraumes einzuordnen. Solche Werke dienten nicht dekorativen Zwecken, sondern waren Teil der täglichen Andacht, des Gebets und der religiösen Erziehung innerhalb katholischer Familien. Die Kombination aus Miniaturmalerei, Samtuntergrund und vergoldetem Ovalrahmen ist charakteristisch für diese intime sakrale Kunstform.
Eine exakte Datierung ist ohne materialtechnische Untersuchung nicht mit absoluter Sicherheit möglich. Aufgrund der Malweise, der Ikonografie, der Rahmenform und der Samteinbettung ist eine Entstehung sehr wahrscheinlich zwischen ca. 1780 und 1830, also im ausgehenden 18. bis frühen 19. Jahrhundert, anzusetzen. Eine spätere, frühe 19.-jährige Wiederholung in tradierten Werkstätten ist nicht völlig auszuschließen, jedoch spricht die Qualität und Patina der Metallplatte stark für eine originale Entstehung in diesem Zeitraum.
Das Objekt befindet sich in einem altersgemäß guten, jedoch unrestaurierten Zustand mit deutlicher, ehrlicher Patina. Kleinere Malschichtabhebungen, Materialspannungen, Samtverdichtungen und Vergoldungsabriebe sind vorhanden und sollten bewusst erhalten bleiben, da sie den historischen Charakter und die Echtheit unterstreichen.
Insgesamt handelt es sich um ein hochwertiges, sammelwürdiges Andachtsobjekt, von hohem kunsthandwerklichem, volkskundlichem und kulturhistorischem Wert. Es vereint spätbarocke Frömmigkeitskultur, originale Materialität, selten erhaltene textile Einfassung und einen authentischen Erhaltungszustand zu einem museal anmutenden Zeugnis privater religiöser Wohnkultur des alten Alpenraumes.
Dieses Werk ist sowohl für Sammler sakraler Kunst, Liebhaber historischer Andachtsobjekte, als auch für kulturgeschichtlich orientierte Interieurs von außergewöhnlicher Qualität und Ausstrahlung.
