Yoshitomo Nara - Yoshitomo Nara - 2020er






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Yoshitomo Nara (geboren 1959)
Neues Plakat 60 × 85 ca.
Ausstellung im Museum Baden-Baden (Deutschland) von November 2024 bis April 2025
Der japanische Künstler Yoshitomo Nara (geboren 1959) gehört zu den bekanntesten Vertretern seiner Generation. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine „Angry Girls“: Die Darstellungen von Kindern, meist großformatig und mit durchdringenden Augen, wirken bedrohlich, herausfordernd, wütend oder auch melancholisch und unsicher. Sie gelten seit Langem als wahre Ikonen der zeitgenössischen Malerei. Selbst wenn seine kraftvollen Porträts an die „Mangas“ erinnern mögen, die kultischen japanischen Comics, so spiegeln die Figuren, Tiere und hybriden Kreaturen Naras in erster Linie seine eigenen Erinnerungen und emotionalen Welten wider. So behandelt der Künstler in diesen Darstellungen auch seine eigenen Kindheitserfahrungen, häufig geprägt von Einsamkeit und Isolierung aufgrund der arbeitenden Eltern. Doch auch seine Liebe zur Musik und Literatur, seine Kenntnis der Geschichte der japanischen und europäischen Kunst sowie seine Auseinandersetzung mit anderen Kulturen dienen ihm als sehr unterschiedliche Inspirationsquellen. In seinen Werken stellt Nara der typischen japanischen „kawaii“-Ästhetik gegenüber, die auf stark minimierte Motive setzt, rebellische und ungehorsame Protagonisten zeigt. Sie stehen sinnbildlich für die pazifistische, gesellschaftlich kritische und künstlerisch weltoffene Haltung des Künstlers, der ebenso durch sein intensives Studium der historischen Rolle Japans während des Zweiten Weltkriegs geprägt ist. Mit der Ausstellung „Yoshitomo Nara“ präsentiert das Museum Frieder Burda eine erste große Retrospektive dieses außergewöhnlichen Künstlers in Deutschland – über Malereien, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen, die vier Jahrzehnte umfassen. So kehrt der Japanese gewissermaßen in das Land zurück, das für ihn ein wichtiger Schritt in seiner Biografie war. Nara wurde 1959 im Vorort von Hirosaki im abgelegenen Norden Japans geboren. Nachdem er Malerei an der Aichi University of Arts studiert hatte, wurde er Ende der 1980er Jahre von der angesehenen Kunstakademie Düsseldorf angezogen. Er blieb zwölf Jahre in Deutschland, wo er seinen unverwechselbaren visuellen Stil entwickelte. Im Jahr 2000 kehrte er nach Japan zurück, wo er bis heute künstlerisch aktiv ist. Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit Yoshitomo Nara selbst realisiert und ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Guggenheim Museum Bilbao und der Hayward Gallery in London. Zu den zahlreichen internationalen Leihgaben zählen unter anderem die Jumex Collection aus Mexico City, das Leeum Museum of Art in Seoul, das National Museum of Art in Osaka und das National Museum of Modern Art in Tokyo. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen auch zahlreiche Meisterwerke aus internationalen Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit üblicherweise unzugänglich sind.
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Der japanische Künstler Yoshitomo Nara (geboren 1959) gehört zu den bekanntesten Vertretern seiner Generation. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine „Angry Girls“: Die Darstellungen von Kindern, meist großformatig und mit durchdringenden Augen, wirken bedrohlich, herausfordernd, wütend oder auch melancholisch und unsicher. Sie gelten seit Langem als wahre Ikonen der zeitgenössischen Malerei. Selbst wenn seine kraftvollen Porträts an die „Mangas“ erinnern mögen, die kultischen japanischen Comics, so spiegeln die Figuren, Tiere und hybriden Kreaturen Naras in erster Linie seine eigenen Erinnerungen und emotionalen Welten wider. So behandelt der Künstler in diesen Darstellungen auch seine eigenen Kindheitserfahrungen, häufig geprägt von Einsamkeit und Isolierung aufgrund der arbeitenden Eltern. Doch auch seine Liebe zur Musik und Literatur, seine Kenntnis der Geschichte der japanischen und europäischen Kunst sowie seine Auseinandersetzung mit anderen Kulturen dienen ihm als sehr unterschiedliche Inspirationsquellen. In seinen Werken stellt Nara der typischen japanischen „kawaii“-Ästhetik gegenüber, die auf stark minimierte Motive setzt, rebellische und ungehorsame Protagonisten zeigt. Sie stehen sinnbildlich für die pazifistische, gesellschaftlich kritische und künstlerisch weltoffene Haltung des Künstlers, der ebenso durch sein intensives Studium der historischen Rolle Japans während des Zweiten Weltkriegs geprägt ist. Mit der Ausstellung „Yoshitomo Nara“ präsentiert das Museum Frieder Burda eine erste große Retrospektive dieses außergewöhnlichen Künstlers in Deutschland – über Malereien, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen, die vier Jahrzehnte umfassen. So kehrt der Japanese gewissermaßen in das Land zurück, das für ihn ein wichtiger Schritt in seiner Biografie war. Nara wurde 1959 im Vorort von Hirosaki im abgelegenen Norden Japans geboren. Nachdem er Malerei an der Aichi University of Arts studiert hatte, wurde er Ende der 1980er Jahre von der angesehenen Kunstakademie Düsseldorf angezogen. Er blieb zwölf Jahre in Deutschland, wo er seinen unverwechselbaren visuellen Stil entwickelte. Im Jahr 2000 kehrte er nach Japan zurück, wo er bis heute künstlerisch aktiv ist. Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit Yoshitomo Nara selbst realisiert und ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Guggenheim Museum Bilbao und der Hayward Gallery in London. Zu den zahlreichen internationalen Leihgaben zählen unter anderem die Jumex Collection aus Mexico City, das Leeum Museum of Art in Seoul, das National Museum of Art in Osaka und das National Museum of Modern Art in Tokyo. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen auch zahlreiche Meisterwerke aus internationalen Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit üblicherweise unzugänglich sind.
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