Mikroskop - 1920-1930 - Deutschland - Paul Waechter, Friedenau





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Mikroskop von Paul Waechter, Friedenau, aus Stahl und Messing, 27 cm hoch, 9 cm breit, 11 cm tief, Gewicht 2,2 kg, physischer Zustand Gut, funktionaler Zustand Nicht getestet, Herkunft Deutschland, ein Exemplar.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mikroskop von Paul Waechter, Friedenau.
Vermutlich aus der Zeit zwischen 1920 und 1930, lassen Sie die Experten das sagen.
Auf Foto 3 sehen Sie eine Anzeige aus jener Zeit.
Geschichte von der Paul Waechter Microscopen
Paul Waechter (1846–1893) wurde zum Optiker und Mechaniker ausgebildet und arbeitete in der berühmten optischen Werkstatt von Zeiss in Jena, Deutschland. 1872 gründete Waechter seine eigene optische Werkstatt in der Köpenicker Straße Nr. 115 in Berlin. 1886 veröffentlichte Waechter Anzeigen für seine Mikroskope in wissenschaftlichen Zeitschriften mit dem Vermerk ‚Student von Dr. Zeiss‘. Seine früheren Instrumente waren in Schreibschrift auf der Tubus signiert mit ‚Paul Waechter in Berlin‘ oder, einfacher, ‚Paul Waechter, Berlin‘. Um 1890 war die Nachfrage nach seinen Mikroskopen so stark gestiegen, dass er seine Werkstatt in ein größeres Gebäude in Friedenau, Berlin, verlegte, zunächst in der Albestraße 21 und später in der Niedstraße 19. Das Unternehmen blieb bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts in Friedenau ansässig. Zu dieser Zeit hieß das Unternehmen ‚Optische Werkstätte Paul Waechter‘, obwohl Waechter um 1893 verstarb.
Zwischen 1872 und 1892 produzierte Waechter mehr als 20.000 Mikroskope, hauptsächlich für die Forschung an Trichinen im Fleisch. Es war der berühmte Wissenschaftler Rudolf Virchow (1821–1902), der es um 1870 schaffte, verschiedene deutsche Bundesländer dazu zu bewegen, das Testen von Schweinefleisch auf Trichinose in Schlachthöfen verpflichtend zu machen. Waechter und mehrere andere deutsche Mikroskophersteller entwarfen und produzierten Mikroskope speziell, um diesen Bedarf zu decken. Viele dieser Geräte wurden in Länder außerhalb Europas exportiert, darunter die USA. Eine hier gezeigte Anzeige stammt aus der deutschen Zeitschrift 'Zeitschrift für Wissenschaftliche Mikroskopie und Mikroskopische Technik', die online verfügbar ist. Mitte der dreißiger Jahre wurde das Unternehmen von der Familie Pridat übernommen und die optische Werkstatt von Berlin nach Potsdam verlegt, in das heutige Polen (früher die deutsche Provinz Preußen).
Dieses Los wurde vorsichtig gereinigt und wird sorgfältig verpackt, per Einschreiben und versichert versendet (mit Track & Trace-Code, damit Sie die Sendung verfolgen können). Abholung in (Ridderkerk - Zuid Holland) ist ebenfalls möglich. Ich habe leckeren handgemahlenen Kaffee.
Mikroskop von Paul Waechter, Friedenau.
Vermutlich aus der Zeit zwischen 1920 und 1930, lassen Sie die Experten das sagen.
Auf Foto 3 sehen Sie eine Anzeige aus jener Zeit.
Geschichte von der Paul Waechter Microscopen
Paul Waechter (1846–1893) wurde zum Optiker und Mechaniker ausgebildet und arbeitete in der berühmten optischen Werkstatt von Zeiss in Jena, Deutschland. 1872 gründete Waechter seine eigene optische Werkstatt in der Köpenicker Straße Nr. 115 in Berlin. 1886 veröffentlichte Waechter Anzeigen für seine Mikroskope in wissenschaftlichen Zeitschriften mit dem Vermerk ‚Student von Dr. Zeiss‘. Seine früheren Instrumente waren in Schreibschrift auf der Tubus signiert mit ‚Paul Waechter in Berlin‘ oder, einfacher, ‚Paul Waechter, Berlin‘. Um 1890 war die Nachfrage nach seinen Mikroskopen so stark gestiegen, dass er seine Werkstatt in ein größeres Gebäude in Friedenau, Berlin, verlegte, zunächst in der Albestraße 21 und später in der Niedstraße 19. Das Unternehmen blieb bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts in Friedenau ansässig. Zu dieser Zeit hieß das Unternehmen ‚Optische Werkstätte Paul Waechter‘, obwohl Waechter um 1893 verstarb.
Zwischen 1872 und 1892 produzierte Waechter mehr als 20.000 Mikroskope, hauptsächlich für die Forschung an Trichinen im Fleisch. Es war der berühmte Wissenschaftler Rudolf Virchow (1821–1902), der es um 1870 schaffte, verschiedene deutsche Bundesländer dazu zu bewegen, das Testen von Schweinefleisch auf Trichinose in Schlachthöfen verpflichtend zu machen. Waechter und mehrere andere deutsche Mikroskophersteller entwarfen und produzierten Mikroskope speziell, um diesen Bedarf zu decken. Viele dieser Geräte wurden in Länder außerhalb Europas exportiert, darunter die USA. Eine hier gezeigte Anzeige stammt aus der deutschen Zeitschrift 'Zeitschrift für Wissenschaftliche Mikroskopie und Mikroskopische Technik', die online verfügbar ist. Mitte der dreißiger Jahre wurde das Unternehmen von der Familie Pridat übernommen und die optische Werkstatt von Berlin nach Potsdam verlegt, in das heutige Polen (früher die deutsche Provinz Preußen).
Dieses Los wurde vorsichtig gereinigt und wird sorgfältig verpackt, per Einschreiben und versichert versendet (mit Track & Trace-Code, damit Sie die Sendung verfolgen können). Abholung in (Ridderkerk - Zuid Holland) ist ebenfalls möglich. Ich habe leckeren handgemahlenen Kaffee.

