Masami Kobayashi Keramikvase – Blau-Grüne Glasuren mit Zweig-Motiv, zeitgenössisch - Porzellan - Masami Kobayashi - Japan - Heisei Zeit (1989-heute)






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Masami Kobayashi Porzellanvase aus Japan, zeitgenössisches Stück der Heisei-Periode in ausgezeichnetem Zustand, 18 cm hoch und 6 cm breit, mit blau‑grüner Glasur und Creme Slip mit Ast-Motiv.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Masami Kobayashi: international anerkannter Kasama-Töpfer mit umfangreicher europäischer Ausstellungserfahrung.
– Elegante konische Form mit bläulich-grünem Grundglasur und Creme-Glasur-Dekor, das einen naturalistischen Zweig darstellt.
– Höhe 18 cm × Durchmesser 7 cm, ideale Größe für Ikebana oder als skulpturales Akzentstück.
Einige Keramiken fordern dazu auf, sofort gefüllt zu werden. Andere fühlen sich vollständig, so wie sie sind, wobei die Form und die Oberflächendekoration eine Komposition schaffen, die nichts Weiteres benötigt. Diese Vase von Masami Kobayashi gehört zu diesem zweiten Bereich – völlig eigenständig, aber einladend, falls Sie sich entscheiden, eine einzelne Zweig darin zu platzieren.
Kobayashi arbeitet innerhalb der reichen Tradition der japanischen Atelierkeramik, bei der die Grenze zwischen funktionalem Gefäß und skulpturalem Objekt absichtlich verschwimmt. Geboren 1952 in Hokkaido, absolvierte er eine Ausbildung bei Koji Nakano in der Keramikregion Kasama und hat seitdem eine bemerkenswerte internationale Karriere über vier Jahrzehnte aufgebaut. Seine ästhetische Sensibilität zieht aus der natürlichen Welt – nicht durch buchstäbliche Darstellung, sondern durch Suggestion und Rhythmus. Diese Vase zeigt diesen Ansatz deutlich: eine schlanke, sich verjüngende Form, die von einer breiteren Basis zu einem sanft ausgestelltenden Rand aufsteigt, Proportionen, die sowohl stabil als auch dynamisch wirken.
Was Kobayashi im Bereich der zeitgenössischen japanischen Keramik auszeichnet, ist die außergewöhnliche Anerkennung, die seine Arbeiten in ganz Europa erhalten haben. Seit den 1990er Jahren wurden seine Stücke umfangreich auf dem Kontinent ausgestellt – von Hamburg und Hannover in Deutschland bis hin zur Casa Batlló in Barcelona, den Galerien in Helsinki in Finnland und vor allem in Paris. Zwischen 2004 und 2008 war seine Arbeit regelmäßig im renommierten Salon des Beaux-Arts im Carrousel du Louvre zu sehen. 2006 stellte er im Musée National de Céramique de Sèvres aus, dem französischen Nationalmuseum für Keramik und einer der wichtigsten Institutionen Europas für dieses Medium. Seine Werke sind in Dauerleihgaben in Museen in Deutschland sowie, bedeutender noch, im Musée Cernuschi in Paris vertreten – dem französischen Museum für asiatische Kunst, das 2013 Werke von ihm erwarb.
Die Glasurarbeit an dieser Vase zeigt eine beträchtliche technische Kontrolle. Die Grundschicht erscheint in einem Blau-Grün, möglicherweise durch Kupferoxid in einer Reduktionsatmosphäre erzielt – eine notorisch launische Kombination, die je nach Ofenbedingungen und Tonsorte von tiefem Türkis bis zu gedämpftem Grau-Grün reichen kann. Hier hat Kobayashi eine Farbe erreicht, die zwischen Meer und Wald liegt und sich bei wechselndem Licht subtil verändert. Über diesem Grund wurde eine cremefarbene Schlickschicht in graduellen Tönen aufgetragen, die am Boden dunkler und zum Schulterbereich heller wird. Der Effekt erinnert an eine Küstenlinie oder vielleicht daran, wie Morgendunst sich in Tälern niederlässt.
Das auffälligste Element ist das Astmotiv, das sich über die Oberfläche windet. Aufgetragen im gleichen Cremeton, aber mit bewusster, selbstbewusster Pinseltechnik, wirkt es kalligrafisch – eine Art Markierung, die nur einmal gemacht werden kann, ohne Korrektur. Die Aststruktur ist botanisch plausibel, ohne wissenschaftlich präzise zu sein: vielleicht nacktes Winterholz oder die skelettartigen Überreste sommerlichen Wachstums. Es erzeugt vertikale Bewegungen, die die sich verjüngende Form der Vase ergänzen, den Blick nach oben lenken und gleichzeitig die Komposition verankern.
Mit einer Höhe von 18 cm und einem Durchmesser von 7 cm nimmt die Vase eine sogenannte 'kontemplative' Größe ein – groß genug, um auf einem Regal oder in einer Nische Präsenz zu zeigen, aber kompakt genug, um nicht zu dominieren. Die schmale Öffnung des Halses, typisch für japanische Blumenvasen, fördert minimalistische Arrangements: ein einzelner Stängel, ein paar Blätter oder gar nichts. In zeitgenössischen Interieurs, insbesondere solchen, die von skandinavischem oder japanischem Minimalismus beeinflusst sind, fungieren solche Stücke sowohl als Skulptur als auch als Gefäß.
Die Oberfläche zeigt eine glatte, glänzende Oberfläche ohne sichtbare Rissbildung oder Brennfehler. Die Übergänge der Glasur sind sauber, was auf eine sorgfältige Anwendung und eine gut kontrollierte Brennung hindeutet. Es sind keine Absplitterungen, Risse oder Abnutzungen sichtbar. Der Rand ist sauber verarbeitet, und der Gesamtzustand deutet darauf hin, dass das Stück sorgfältig behandelt und gelagert wurde. Es präsentiert sich im Wesentlichen makellos.
Kobayashis umfangreiche Ausstellungsgeschichte in Europa – insbesondere seine wiederholte Präsenz in Paris, dem historischen Zentrum der westlichen Dekorationskunst – zeugt von der internationalen Anziehungskraft seiner Arbeit. Europäische Sammler und Institutionen, mit ihren lang etablierten Traditionen der Keramikbegeisterung, die von Sèvres-Porzellan bis hin zu Bewegungen der Studioschmuckkeramik reichen, haben die Qualität und ästhetische Kohärenz seiner Stücke stets anerkannt. Für Sammler japanischer Studioschmuckkeramik, insbesondere jene, die an Werken interessiert sind, die eine echte interkulturelle Anerkennung erreicht haben, stellen Stücke von Kobayashi sowohl ästhetischen Wert als auch dokumentierte Provenienz innerhalb der internationalen Keramikgemeinschaft dar.
Wenn Sie japanische Studio-Keramik schätzen, die ruhige Beobachtung belohnt, und wenn Sie die Arbeit eines Künstlers wertschätzen, dessen Exzellenz von großen europäischen Institutionen anerkannt wurde, bietet diese Vase eine überzeugende Gelegenheit.
Versand & Bearbeitung
Wir versenden weltweit per DHL oder EMS voll versichert und mit Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand für mehrere Gewinne möglich. Lokale Zollgebühren gehen zu Lasten des Käufers.
Verkäufergarantie
Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Keramik und garantieren die Echtheit dieses Stücks. Fragen sind willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Der Verkäufer stellt sich vor
– Masami Kobayashi: international anerkannter Kasama-Töpfer mit umfangreicher europäischer Ausstellungserfahrung.
– Elegante konische Form mit bläulich-grünem Grundglasur und Creme-Glasur-Dekor, das einen naturalistischen Zweig darstellt.
– Höhe 18 cm × Durchmesser 7 cm, ideale Größe für Ikebana oder als skulpturales Akzentstück.
Einige Keramiken fordern dazu auf, sofort gefüllt zu werden. Andere fühlen sich vollständig, so wie sie sind, wobei die Form und die Oberflächendekoration eine Komposition schaffen, die nichts Weiteres benötigt. Diese Vase von Masami Kobayashi gehört zu diesem zweiten Bereich – völlig eigenständig, aber einladend, falls Sie sich entscheiden, eine einzelne Zweig darin zu platzieren.
Kobayashi arbeitet innerhalb der reichen Tradition der japanischen Atelierkeramik, bei der die Grenze zwischen funktionalem Gefäß und skulpturalem Objekt absichtlich verschwimmt. Geboren 1952 in Hokkaido, absolvierte er eine Ausbildung bei Koji Nakano in der Keramikregion Kasama und hat seitdem eine bemerkenswerte internationale Karriere über vier Jahrzehnte aufgebaut. Seine ästhetische Sensibilität zieht aus der natürlichen Welt – nicht durch buchstäbliche Darstellung, sondern durch Suggestion und Rhythmus. Diese Vase zeigt diesen Ansatz deutlich: eine schlanke, sich verjüngende Form, die von einer breiteren Basis zu einem sanft ausgestelltenden Rand aufsteigt, Proportionen, die sowohl stabil als auch dynamisch wirken.
Was Kobayashi im Bereich der zeitgenössischen japanischen Keramik auszeichnet, ist die außergewöhnliche Anerkennung, die seine Arbeiten in ganz Europa erhalten haben. Seit den 1990er Jahren wurden seine Stücke umfangreich auf dem Kontinent ausgestellt – von Hamburg und Hannover in Deutschland bis hin zur Casa Batlló in Barcelona, den Galerien in Helsinki in Finnland und vor allem in Paris. Zwischen 2004 und 2008 war seine Arbeit regelmäßig im renommierten Salon des Beaux-Arts im Carrousel du Louvre zu sehen. 2006 stellte er im Musée National de Céramique de Sèvres aus, dem französischen Nationalmuseum für Keramik und einer der wichtigsten Institutionen Europas für dieses Medium. Seine Werke sind in Dauerleihgaben in Museen in Deutschland sowie, bedeutender noch, im Musée Cernuschi in Paris vertreten – dem französischen Museum für asiatische Kunst, das 2013 Werke von ihm erwarb.
Die Glasurarbeit an dieser Vase zeigt eine beträchtliche technische Kontrolle. Die Grundschicht erscheint in einem Blau-Grün, möglicherweise durch Kupferoxid in einer Reduktionsatmosphäre erzielt – eine notorisch launische Kombination, die je nach Ofenbedingungen und Tonsorte von tiefem Türkis bis zu gedämpftem Grau-Grün reichen kann. Hier hat Kobayashi eine Farbe erreicht, die zwischen Meer und Wald liegt und sich bei wechselndem Licht subtil verändert. Über diesem Grund wurde eine cremefarbene Schlickschicht in graduellen Tönen aufgetragen, die am Boden dunkler und zum Schulterbereich heller wird. Der Effekt erinnert an eine Küstenlinie oder vielleicht daran, wie Morgendunst sich in Tälern niederlässt.
Das auffälligste Element ist das Astmotiv, das sich über die Oberfläche windet. Aufgetragen im gleichen Cremeton, aber mit bewusster, selbstbewusster Pinseltechnik, wirkt es kalligrafisch – eine Art Markierung, die nur einmal gemacht werden kann, ohne Korrektur. Die Aststruktur ist botanisch plausibel, ohne wissenschaftlich präzise zu sein: vielleicht nacktes Winterholz oder die skelettartigen Überreste sommerlichen Wachstums. Es erzeugt vertikale Bewegungen, die die sich verjüngende Form der Vase ergänzen, den Blick nach oben lenken und gleichzeitig die Komposition verankern.
Mit einer Höhe von 18 cm und einem Durchmesser von 7 cm nimmt die Vase eine sogenannte 'kontemplative' Größe ein – groß genug, um auf einem Regal oder in einer Nische Präsenz zu zeigen, aber kompakt genug, um nicht zu dominieren. Die schmale Öffnung des Halses, typisch für japanische Blumenvasen, fördert minimalistische Arrangements: ein einzelner Stängel, ein paar Blätter oder gar nichts. In zeitgenössischen Interieurs, insbesondere solchen, die von skandinavischem oder japanischem Minimalismus beeinflusst sind, fungieren solche Stücke sowohl als Skulptur als auch als Gefäß.
Die Oberfläche zeigt eine glatte, glänzende Oberfläche ohne sichtbare Rissbildung oder Brennfehler. Die Übergänge der Glasur sind sauber, was auf eine sorgfältige Anwendung und eine gut kontrollierte Brennung hindeutet. Es sind keine Absplitterungen, Risse oder Abnutzungen sichtbar. Der Rand ist sauber verarbeitet, und der Gesamtzustand deutet darauf hin, dass das Stück sorgfältig behandelt und gelagert wurde. Es präsentiert sich im Wesentlichen makellos.
Kobayashis umfangreiche Ausstellungsgeschichte in Europa – insbesondere seine wiederholte Präsenz in Paris, dem historischen Zentrum der westlichen Dekorationskunst – zeugt von der internationalen Anziehungskraft seiner Arbeit. Europäische Sammler und Institutionen, mit ihren lang etablierten Traditionen der Keramikbegeisterung, die von Sèvres-Porzellan bis hin zu Bewegungen der Studioschmuckkeramik reichen, haben die Qualität und ästhetische Kohärenz seiner Stücke stets anerkannt. Für Sammler japanischer Studioschmuckkeramik, insbesondere jene, die an Werken interessiert sind, die eine echte interkulturelle Anerkennung erreicht haben, stellen Stücke von Kobayashi sowohl ästhetischen Wert als auch dokumentierte Provenienz innerhalb der internationalen Keramikgemeinschaft dar.
Wenn Sie japanische Studio-Keramik schätzen, die ruhige Beobachtung belohnt, und wenn Sie die Arbeit eines Künstlers wertschätzen, dessen Exzellenz von großen europäischen Institutionen anerkannt wurde, bietet diese Vase eine überzeugende Gelegenheit.
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