Beistellstuhl - Eiche, Leder

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Dési van Rhee
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ESBieter 0462
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PTBieter 9560
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Ein einzelner Eichenholz‑Sitzstuhl im Barockstil aus circa 1700, mit barley‑twist‑Beinen, handgeschmiedeten Kupfernägeln und originalem Leder, in fairem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Seltenes Stuhlwerk aus dem späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert – Bürger-/Gildenstuhl – Barley-Twist-Eiche, von Hand geschmiedete Kupfernieten, Originalleder

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Objekt
Dieser Stuhl ist ein authentischer frühbürgerlicher Stuhl, der für institutionellen statt häuslichen Gebrauch bestimmt ist und der in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert (vielleicht älter). Solche Stühle wurden für Rathäuser, Zunftkammern, Ratssäle, Kirchen und frühbürgerliche Institutionen hergestellt, wo Haltbarkeit, Autorität und Status gefordert waren.

Wahrscheinlicher Ursprung:
Nordwest-Europa, höchstwahrscheinlich England oder die Südniederlande (Flandern).

Diese Zuschreibung basiert auf mehreren konsistenten Bau- und Stilmerkmalen:
Die Barley-Twist (spiralgedreht) Beine und Streben, ein Markenzeichen englischer und flämischer städtischer Möbel aus dem 18. Jahrhundert.
Die Verwendung von Massivholz-Eiche, typisch für öffentliche Sitzgelegenheiten und weniger für Möbel im Privatbereich.
Die institutionellen Proportionen und die zurückhaltende Dekoration, im Gegensatz zu späteren Möbeln des Domestic Revival.
Die handgeschmiedeten kupfernen Polsternägel, unregelmäßig in Form und Abständen, deuten auf eine vorindustrielle Herstellung hin.
Solche Stühle wurden in kleinen Stückzahlen für den öffentlichen Gebrauch hergestellt, statt in großem Maßstab für die häusliche Produktion.

Historische Nutzung:
Stühle dieser Art waren üblicherweise zu finden in:
Rathäuser / Zunfträume /
Küsterzimmer oder Sitzungssäle.
Frühe bürgerliche oder administrative Institutionen
Sie dienten eher als Sitzgelegenheiten der Autorität denn als Komfortsitze, was ihre robuste Bauweise und ihr zurückhaltendes Design erklärt.

Bau und Materialien:
Rahmen: Massives Eichenholz, von Hand gedreht und mit traditioneller Zapfen-Nut-Verbindung zusammengebaut.
Beine und Streben: Schwere spiralgedrehte (Gerstenzopf) Elemente vorne und hinten
Sitz- und Rückenlehne: Mit dickem pflanzlich gegerbtem Rindsleder bezogen, reich patiniert.

Ich habe zusätzliche Details zur Zapfen-Dübel-Verbindung ergänzt. Neben den Holzdübeln sind auch die ursprünglichen Sägespuren von der Kürzung des Bauteils noch sichtbar.


Polsterarbeiten:
Original-Strohfüllung (kein Schaumstoff oder Pferdehaar)
Polsterstifte: Von Hand geschmiedete Kupfer-Polsternägel, jeder in der Form leicht unterschiedlich.
Keine modernen Schrauben im Tragwerk.
Zustand und Erhaltungsgeschichte
Der Stuhl ist strukturell einwandfrei, stabil und nutzbar, was bei Möbeln dieses Alters außergewöhnlich ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass,
Die Strohfüllung und die Stützbänder wurden im frühen 19. Jahrhundert erneuert, eine gängige und historisch angemessene Instandhaltungsmaßnahme.
Das Leder wurde neu gespannt statt ersetzt, was seine Erhaltung und den authentischen Verschleiß erklärt.
Diese Art historischer Instandhaltung verleiht Glaubwürdigkeit, statt die Authentizität zu beeinträchtigen.

Einzigartigkeit und Seltenheit:
Echte Stühle aus dem 19. Jahrhundert für öffentliche Einrichtungen sind selten, insbesondere solche mit:
Originale Eichenrahmen
intaktes Spiral-Drehen
Original handgeschmiedete Nieten
verbleibende Lederpolsterung

Viele Beispiele gingen im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts verloren, wurden stark verändert oder ersetzt.
Überlebende Stühle findet man üblicherweise nur in:
Museumssammlungen
institutionelle Beteiligungen
langjährig bestehende Privatkollektionen

Dieses Exemplar ist ein seltener Überrest frühstädtischer Möbel und bewahrt seinen historischen Charakter sowie seine funktionale Integrität.

Warum dieser Stuhl etwas Besonderes ist
Kein dekoratives „Schlossstuhl“ oder späteres Revival-Stück.
Nicht in Massenproduktion hergestellt oder maschinell gedreht.
Ein echtes institutionelles Objekt, das darauf ausgelegt ist, Jahrhunderte zu überdauern.
Echter Verschleiß, der dem Alter entspricht, keine künstliche Patina.

Zusammenfassung:
Eine seltene und authentische Bürgerschaftsstuhl aus dem späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert, stammt aus dem Nordwesten Europas, höchstwahrscheinlich aus England oder Flandern, gefertigt für den Einsatz in einem Rathaus, einer Zunftkammer oder einer ähnlichen Einrichtung. Ein kraftvolles und historisch bedeutsames Objekt, das Autorität, Handwerkskunst und Beständigkeit verkörpert.

#Maneraspain

Seltenes Stuhlwerk aus dem späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert – Bürger-/Gildenstuhl – Barley-Twist-Eiche, von Hand geschmiedete Kupfernieten, Originalleder

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Objekt
Dieser Stuhl ist ein authentischer frühbürgerlicher Stuhl, der für institutionellen statt häuslichen Gebrauch bestimmt ist und der in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert (vielleicht älter). Solche Stühle wurden für Rathäuser, Zunftkammern, Ratssäle, Kirchen und frühbürgerliche Institutionen hergestellt, wo Haltbarkeit, Autorität und Status gefordert waren.

Wahrscheinlicher Ursprung:
Nordwest-Europa, höchstwahrscheinlich England oder die Südniederlande (Flandern).

Diese Zuschreibung basiert auf mehreren konsistenten Bau- und Stilmerkmalen:
Die Barley-Twist (spiralgedreht) Beine und Streben, ein Markenzeichen englischer und flämischer städtischer Möbel aus dem 18. Jahrhundert.
Die Verwendung von Massivholz-Eiche, typisch für öffentliche Sitzgelegenheiten und weniger für Möbel im Privatbereich.
Die institutionellen Proportionen und die zurückhaltende Dekoration, im Gegensatz zu späteren Möbeln des Domestic Revival.
Die handgeschmiedeten kupfernen Polsternägel, unregelmäßig in Form und Abständen, deuten auf eine vorindustrielle Herstellung hin.
Solche Stühle wurden in kleinen Stückzahlen für den öffentlichen Gebrauch hergestellt, statt in großem Maßstab für die häusliche Produktion.

Historische Nutzung:
Stühle dieser Art waren üblicherweise zu finden in:
Rathäuser / Zunfträume /
Küsterzimmer oder Sitzungssäle.
Frühe bürgerliche oder administrative Institutionen
Sie dienten eher als Sitzgelegenheiten der Autorität denn als Komfortsitze, was ihre robuste Bauweise und ihr zurückhaltendes Design erklärt.

Bau und Materialien:
Rahmen: Massives Eichenholz, von Hand gedreht und mit traditioneller Zapfen-Nut-Verbindung zusammengebaut.
Beine und Streben: Schwere spiralgedrehte (Gerstenzopf) Elemente vorne und hinten
Sitz- und Rückenlehne: Mit dickem pflanzlich gegerbtem Rindsleder bezogen, reich patiniert.

Ich habe zusätzliche Details zur Zapfen-Dübel-Verbindung ergänzt. Neben den Holzdübeln sind auch die ursprünglichen Sägespuren von der Kürzung des Bauteils noch sichtbar.


Polsterarbeiten:
Original-Strohfüllung (kein Schaumstoff oder Pferdehaar)
Polsterstifte: Von Hand geschmiedete Kupfer-Polsternägel, jeder in der Form leicht unterschiedlich.
Keine modernen Schrauben im Tragwerk.
Zustand und Erhaltungsgeschichte
Der Stuhl ist strukturell einwandfrei, stabil und nutzbar, was bei Möbeln dieses Alters außergewöhnlich ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass,
Die Strohfüllung und die Stützbänder wurden im frühen 19. Jahrhundert erneuert, eine gängige und historisch angemessene Instandhaltungsmaßnahme.
Das Leder wurde neu gespannt statt ersetzt, was seine Erhaltung und den authentischen Verschleiß erklärt.
Diese Art historischer Instandhaltung verleiht Glaubwürdigkeit, statt die Authentizität zu beeinträchtigen.

Einzigartigkeit und Seltenheit:
Echte Stühle aus dem 19. Jahrhundert für öffentliche Einrichtungen sind selten, insbesondere solche mit:
Originale Eichenrahmen
intaktes Spiral-Drehen
Original handgeschmiedete Nieten
verbleibende Lederpolsterung

Viele Beispiele gingen im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts verloren, wurden stark verändert oder ersetzt.
Überlebende Stühle findet man üblicherweise nur in:
Museumssammlungen
institutionelle Beteiligungen
langjährig bestehende Privatkollektionen

Dieses Exemplar ist ein seltener Überrest frühstädtischer Möbel und bewahrt seinen historischen Charakter sowie seine funktionale Integrität.

Warum dieser Stuhl etwas Besonderes ist
Kein dekoratives „Schlossstuhl“ oder späteres Revival-Stück.
Nicht in Massenproduktion hergestellt oder maschinell gedreht.
Ein echtes institutionelles Objekt, das darauf ausgelegt ist, Jahrhunderte zu überdauern.
Echter Verschleiß, der dem Alter entspricht, keine künstliche Patina.

Zusammenfassung:
Eine seltene und authentische Bürgerschaftsstuhl aus dem späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert, stammt aus dem Nordwesten Europas, höchstwahrscheinlich aus England oder Flandern, gefertigt für den Einsatz in einem Rathaus, einer Zunftkammer oder einer ähnlichen Einrichtung. Ein kraftvolles und historisch bedeutsames Objekt, das Autorität, Handwerkskunst und Beständigkeit verkörpert.

#Maneraspain

Details

Epoche
1400-1900
Gewicht
15 kg
Stil-Untertyp
Barock
Over 200 years old
Ja
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Niederlande
Material
Eiche, Leder
Stil
Antik
Zustand
Mäßiger Zustand - stark gebraucht & mit möglicherweise fehlenden kleineren Teilen
Höhe
80 cm
Breite
45 cm
Tiefe
40 cm
Geschätzter Zeitraum
circa 1700
Sitzhöhe
46 cm
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
125
Verkaufte Objekte
86,21 %
Privat

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