Antonio Sciacca (1957) - Marina






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Antonio Sciaccas Marina ist eine einzigartige, handsignierte Originalarbeit aus dem Jahr 2000, Technik gemäss Mischtechnik auf Leinwand (70 x 50 cm) in Italien, abstrakter Meeresraum.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Antonio Sciacca
Titel: Abstrakte Marina (Konzeptueller Horizont)
Zeitraum: Frühe 2000er Jahre
Technik: Emaille auf Leinwand
Maße: 70 x 50 cm
Einziges Werk, im Original vom Künstler signiert (unten rechts).
Zusammensetzung und Atmosphäre
In diesem Werk aus den frühen 2000er-Jahren untersucht Antonio Sciacca die Grenze zwischen informeller Abstraktion und landschaftlicher Suggestion. Die Leinwand ist horizontal in zwei dominierende Felder geteilt, die das primordiale Treffen zwischen Himmel (oder dem sandigen Boden) und Meer heraufbeschwören. Das Werk beschreibt keinen physischen Ort, sondern gibt dessen chromatische und leuchtende Essenz durch eine extreme Synthese wieder.
Der sachkundige Umgang mit Lack auf Leinwand wird hier mit einer anderen Sensibilität dargestellt als die Hommagen an Burri:
Unterer Farbauftrag (Il Blu): Die blaue Emaille wird mit einer vibrierenden und wellenförmigen Gestik bearbeitet. Die weißen Reflexe tauchen auf wie Seeschaum, wobei der natürliche Glanz der Emaille genutzt wird, um die Bewegung und die Brechung des Wassers zu simulieren.
Campitura Superiore (L'Ocra/Oro): Die oberste Schicht ist eine dichte, geschichtete Auftragslage aus goldenen Tönen, Ocker und Sand. Die Textur ist körnig und reichhaltig und ruft eine zenitale Sonneneinstrahlung hervor oder eine Wüstenlandschaft, die sich im Ozean spiegelt.
Der Horizont: Die Grenzlinie ist nicht scharf, sondern zerklüftet, was eine dynamische Spannung erzeugt, die das Auge des Beobachters dazu antreibt, zwischen den beiden Farbmassen zu oszillieren.
Dieses „Abstrakte Marina" zeugt von Sciaccas Vielseitigkeit, vom rigiden, konzeptionellen Ansatz zu einer lyrischeren und eindrucksvolleren Malerei übergehend. Obwohl der Ansatz leger ist, verraten das Gleichgewicht der Proportionen und die Wahl warmer Töne, die im Kontrast zu kühlen Tönen stehen, ein tiefes Verständnis von Farbtheorie und klassischer Komposition.
Es ist ein Werk von großem Umfang, das die Fähigkeit besitzt, ein Gefühl kontemplativer Ruhe zu vermitteln und zugleich eine materielle Energie, dank der Dicke der Lasuren, die auf der Leinwand fast zu vibrieren scheinen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Antonio Sciacca
Titel: Abstrakte Marina (Konzeptueller Horizont)
Zeitraum: Frühe 2000er Jahre
Technik: Emaille auf Leinwand
Maße: 70 x 50 cm
Einziges Werk, im Original vom Künstler signiert (unten rechts).
Zusammensetzung und Atmosphäre
In diesem Werk aus den frühen 2000er-Jahren untersucht Antonio Sciacca die Grenze zwischen informeller Abstraktion und landschaftlicher Suggestion. Die Leinwand ist horizontal in zwei dominierende Felder geteilt, die das primordiale Treffen zwischen Himmel (oder dem sandigen Boden) und Meer heraufbeschwören. Das Werk beschreibt keinen physischen Ort, sondern gibt dessen chromatische und leuchtende Essenz durch eine extreme Synthese wieder.
Der sachkundige Umgang mit Lack auf Leinwand wird hier mit einer anderen Sensibilität dargestellt als die Hommagen an Burri:
Unterer Farbauftrag (Il Blu): Die blaue Emaille wird mit einer vibrierenden und wellenförmigen Gestik bearbeitet. Die weißen Reflexe tauchen auf wie Seeschaum, wobei der natürliche Glanz der Emaille genutzt wird, um die Bewegung und die Brechung des Wassers zu simulieren.
Campitura Superiore (L'Ocra/Oro): Die oberste Schicht ist eine dichte, geschichtete Auftragslage aus goldenen Tönen, Ocker und Sand. Die Textur ist körnig und reichhaltig und ruft eine zenitale Sonneneinstrahlung hervor oder eine Wüstenlandschaft, die sich im Ozean spiegelt.
Der Horizont: Die Grenzlinie ist nicht scharf, sondern zerklüftet, was eine dynamische Spannung erzeugt, die das Auge des Beobachters dazu antreibt, zwischen den beiden Farbmassen zu oszillieren.
Dieses „Abstrakte Marina" zeugt von Sciaccas Vielseitigkeit, vom rigiden, konzeptionellen Ansatz zu einer lyrischeren und eindrucksvolleren Malerei übergehend. Obwohl der Ansatz leger ist, verraten das Gleichgewicht der Proportionen und die Wahl warmer Töne, die im Kontrast zu kühlen Tönen stehen, ein tiefes Verständnis von Farbtheorie und klassischer Komposition.
Es ist ein Werk von großem Umfang, das die Fähigkeit besitzt, ein Gefühl kontemplativer Ruhe zu vermitteln und zugleich eine materielle Energie, dank der Dicke der Lasuren, die auf der Leinwand fast zu vibrieren scheinen.
