Quintiliano - Oratoriarum - 1548

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Ilaria Colombo
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Quintilian: Oratoriarum Institutionum libri XIII, Basel 1548, erste Ausgabe in diesem Format, lateinische Inkunabel und frühe Druck mit vollständigem philologischen Apparat, Lederband.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Architektur des Wortes: Die Rhetorik als ethische Disziplin
Diese Baseler Ausgabe von 1548 der Institutio Oratoria repräsentiert einen der absoluten Höhepunkte der humanistischen Überlieferung des Denkens von Quintilian. Sie wurde auf streng philologischer Grundlage von Gybertus Longolius festgelegt, mit dem Beitrag zentraler Figuren des reformierten Humanismus wie Camerarius und Sichardus. Das Werk präsentiert Quintilian nicht nur als Theoretiker der Rhetorik, sondern als Baumeister eines ganzheitlichen Bildungsmodells, in dem Eloquenz, Ethik und bürgerliche Verantwortung zusammenfallen. In Basel gedruckt, einem der führenden typografischen und intellektuellen Zentren des XVI. Jahrhunderts, und aufbewahrt in einer prachtvollen zeitgenössischen deutschen Lederbindung aus Scofa-Leder, blind geprägt auf Holzdeckeln, vereint diese Ausgabe textliche Autorität, materielle Qualität und symbolische Kraft und positioniert sich vollständig im Zentrum der europäischen akademischen und reformierten Kultur."
Marktwert
Die sechzehntelhundertjährigen Ausgaben der Institutione oratoria, insbesondere jene, die von führenden Humanisten herausgegeben wurden, und in zeitgenössischen deutschen Vollledereinbänden vollständig erhalten sind, zeigen eine stabile und qualifizierte Nachfrage auf dem internationalen Markt für alte Bücher. Vergleichbare Exemplare, mit guter struktureller Integrität, vollständigen textlichen Anlagen und originalen Lederprägungen in Scofa-Leder auf Brettern, liegen regelmäßig in einer Preisspanne von 900 bis 1.500 Euro, mit Spitzenwerten für Exemplare, die besonders frisch sind oder zeitgenössisch vermerkt bzw. mit historisch relevanten Provenienzen versehen sind. Die Präsenz des originalen, blindgeprägten Einbandes stellt in diesem Fall ein deutlich erkennbares Sammlerpreismerkmal dar.

Physische Beschreibung und Zustand
Schöne und solide zeitgenössische deutsche Lederbindung aus Scofa-Leder auf hölzernen Deckeln, fein kaltgeprägt mit durchgehenden Rollen und figurierten Medaillons im Renaissance-Geschmack, Ausdruck einer Buchbindermanufaktur von hohem Niveau, bestimmt für einen qualifizierten akademischen Kontext. Die Blindprägung, noch scharf konturiert und gut lesbar, wertet die robuste Struktur des Bandes auf und verleiht ihm eine deutliche materielle Autorität. Rücken mit drei erhabenen Rippen und handschriftlichem Titel in Tinte; innere Randkanten abgerundet. Resten originaler Metallklammern, mit Oxidationen, die dem Alter entsprechen. Geringer Lederverlust am oberen Rand des Vordercovers und leichte Flecken an den Rändern, ohne Beeinträchtigung der strukturellen Festigkeit. Frontispiz mit einer xilographischen Typenmarke, am Ende des Bandes wiederholt, kleine Restaurierungen. Vorhandensein von handschriftlichen Randnotizen und Unterstreichungen, Hinweis auf eine sorgfältige und kontinuierliche Lektüre im schulischen oder universitären Umfeld. Bei alten Büchern mit einer mehrhundertjährigen Geschichte können einige Imperfektionen auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 8nn; 716; 32nn; (2).

Voller Titel und Autor
Oratorianische Institutionen, Buch XIII.
Basel, durch Nicolaum Bryling, 1548.
Marco Fabio Quintiliano.

Kontext und Bedeutung
Die Institution der Rhetorik ist der bislang ausführlichste und ehrgeizigste Traktat über die Rhetorik der Antike, konzipiert als ein echtes Bildungssystem, das den Redner von der ersten kindlichen Ausbildung bis zur vollständigen zivilen und moralischen Reife begleitet. Das berühmte Ideal des vir bonus dicendi peritus definiert eine Vorstellung von Sprache als ethisches Instrument, noch bevor es technisches ist. Die Ausgabe von 1548, kritisch festgelegt von Gybertus Longolius, spiegelt das humanistische Vorhaben wider, Quintilianus als moralisches und pädagogisches Vorbild wiederzugewinnen, im Gegensatz zu einer Rhetorik, die auf reines formales Übungsfeld reduziert ist. Der Beitrag von Gelehrten wie Camerarius und Sichardus bezeugt die Zentralität des Textes in den universitären Curricula des reformierten Europas, während der Basler Druck das Werk an der Schnittstelle von klassischer Philologie, humanistischer Pädagogik und politischer Sprachtheorie verortet.

Biografie des Autors
Marco Fabio Quintiliano wurde in Calahorra, Hispania, um das Jahr 35 n. Chr. geboren und starb nach dem Jahr 95 n. Chr. Er war der einflussreichste Theoretiker der römischen Rhetorik und der erste offiziell vom Staat des Kaiserreichs angestellte Lehrer. In Rom als Dozent und Rechtsanwalt tätig, entwickelte er in seiner Institutio Oratoria ein einheitliches Bildungskonzept, das auf dem Gleichgewicht zwischen Redegewandtheit, moralischer Tugend und ziviler Verantwortung beruht. Sein Werk übte einen tiefgreifenden und nachhaltigen Einfluss aus, der sich durch das ganze Mittelalter, die Renaissance und darüber hinaus erstreckte und zu einem der fundamentalsten Texte der westlichen Bildung wurde.

druckgeschichte und verbreitung
Die Ausgabe wurde 1548 in Basel von Nicolaus Bryling gedruckt, zu einer Zeit besonderer Vitalität der deutschen humanistischen Buchdruckkultur. Herausgegeben von Gybertus Longolius, einem niederländischen Humanisten, der im rheinischen Raum tätig war, erfuhr das Werk eine breite und dauerhafte Verbreitung in Schul- und Universitätsumgebungen Nordeuropas. Die vollständigen Exemplare, die in Originaleinbänden erhalten sind und Spuren von Verschlüssen aufweisen, sind heute relativ selten, insbesondere in robusten, historisch kohärenten Gebrauchsspuren wie dem hier beschriebenen Exemplar.

Bibliographie und Referenzen
VD16 Q-96.
Adams, Q-67.
Schreiber, F., Die Quintilian-Ausgaben des 16. Jahrhunderts, Leipzig, 1908.
Reynolds, L. D., Texte und Überlieferung, Oxford, 1983, S. 307–312, s.v. Quintilianus.

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Architektur des Wortes: Die Rhetorik als ethische Disziplin
Diese Baseler Ausgabe von 1548 der Institutio Oratoria repräsentiert einen der absoluten Höhepunkte der humanistischen Überlieferung des Denkens von Quintilian. Sie wurde auf streng philologischer Grundlage von Gybertus Longolius festgelegt, mit dem Beitrag zentraler Figuren des reformierten Humanismus wie Camerarius und Sichardus. Das Werk präsentiert Quintilian nicht nur als Theoretiker der Rhetorik, sondern als Baumeister eines ganzheitlichen Bildungsmodells, in dem Eloquenz, Ethik und bürgerliche Verantwortung zusammenfallen. In Basel gedruckt, einem der führenden typografischen und intellektuellen Zentren des XVI. Jahrhunderts, und aufbewahrt in einer prachtvollen zeitgenössischen deutschen Lederbindung aus Scofa-Leder, blind geprägt auf Holzdeckeln, vereint diese Ausgabe textliche Autorität, materielle Qualität und symbolische Kraft und positioniert sich vollständig im Zentrum der europäischen akademischen und reformierten Kultur."
Marktwert
Die sechzehntelhundertjährigen Ausgaben der Institutione oratoria, insbesondere jene, die von führenden Humanisten herausgegeben wurden, und in zeitgenössischen deutschen Vollledereinbänden vollständig erhalten sind, zeigen eine stabile und qualifizierte Nachfrage auf dem internationalen Markt für alte Bücher. Vergleichbare Exemplare, mit guter struktureller Integrität, vollständigen textlichen Anlagen und originalen Lederprägungen in Scofa-Leder auf Brettern, liegen regelmäßig in einer Preisspanne von 900 bis 1.500 Euro, mit Spitzenwerten für Exemplare, die besonders frisch sind oder zeitgenössisch vermerkt bzw. mit historisch relevanten Provenienzen versehen sind. Die Präsenz des originalen, blindgeprägten Einbandes stellt in diesem Fall ein deutlich erkennbares Sammlerpreismerkmal dar.

Physische Beschreibung und Zustand
Schöne und solide zeitgenössische deutsche Lederbindung aus Scofa-Leder auf hölzernen Deckeln, fein kaltgeprägt mit durchgehenden Rollen und figurierten Medaillons im Renaissance-Geschmack, Ausdruck einer Buchbindermanufaktur von hohem Niveau, bestimmt für einen qualifizierten akademischen Kontext. Die Blindprägung, noch scharf konturiert und gut lesbar, wertet die robuste Struktur des Bandes auf und verleiht ihm eine deutliche materielle Autorität. Rücken mit drei erhabenen Rippen und handschriftlichem Titel in Tinte; innere Randkanten abgerundet. Resten originaler Metallklammern, mit Oxidationen, die dem Alter entsprechen. Geringer Lederverlust am oberen Rand des Vordercovers und leichte Flecken an den Rändern, ohne Beeinträchtigung der strukturellen Festigkeit. Frontispiz mit einer xilographischen Typenmarke, am Ende des Bandes wiederholt, kleine Restaurierungen. Vorhandensein von handschriftlichen Randnotizen und Unterstreichungen, Hinweis auf eine sorgfältige und kontinuierliche Lektüre im schulischen oder universitären Umfeld. Bei alten Büchern mit einer mehrhundertjährigen Geschichte können einige Imperfektionen auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 8nn; 716; 32nn; (2).

Voller Titel und Autor
Oratorianische Institutionen, Buch XIII.
Basel, durch Nicolaum Bryling, 1548.
Marco Fabio Quintiliano.

Kontext und Bedeutung
Die Institution der Rhetorik ist der bislang ausführlichste und ehrgeizigste Traktat über die Rhetorik der Antike, konzipiert als ein echtes Bildungssystem, das den Redner von der ersten kindlichen Ausbildung bis zur vollständigen zivilen und moralischen Reife begleitet. Das berühmte Ideal des vir bonus dicendi peritus definiert eine Vorstellung von Sprache als ethisches Instrument, noch bevor es technisches ist. Die Ausgabe von 1548, kritisch festgelegt von Gybertus Longolius, spiegelt das humanistische Vorhaben wider, Quintilianus als moralisches und pädagogisches Vorbild wiederzugewinnen, im Gegensatz zu einer Rhetorik, die auf reines formales Übungsfeld reduziert ist. Der Beitrag von Gelehrten wie Camerarius und Sichardus bezeugt die Zentralität des Textes in den universitären Curricula des reformierten Europas, während der Basler Druck das Werk an der Schnittstelle von klassischer Philologie, humanistischer Pädagogik und politischer Sprachtheorie verortet.

Biografie des Autors
Marco Fabio Quintiliano wurde in Calahorra, Hispania, um das Jahr 35 n. Chr. geboren und starb nach dem Jahr 95 n. Chr. Er war der einflussreichste Theoretiker der römischen Rhetorik und der erste offiziell vom Staat des Kaiserreichs angestellte Lehrer. In Rom als Dozent und Rechtsanwalt tätig, entwickelte er in seiner Institutio Oratoria ein einheitliches Bildungskonzept, das auf dem Gleichgewicht zwischen Redegewandtheit, moralischer Tugend und ziviler Verantwortung beruht. Sein Werk übte einen tiefgreifenden und nachhaltigen Einfluss aus, der sich durch das ganze Mittelalter, die Renaissance und darüber hinaus erstreckte und zu einem der fundamentalsten Texte der westlichen Bildung wurde.

druckgeschichte und verbreitung
Die Ausgabe wurde 1548 in Basel von Nicolaus Bryling gedruckt, zu einer Zeit besonderer Vitalität der deutschen humanistischen Buchdruckkultur. Herausgegeben von Gybertus Longolius, einem niederländischen Humanisten, der im rheinischen Raum tätig war, erfuhr das Werk eine breite und dauerhafte Verbreitung in Schul- und Universitätsumgebungen Nordeuropas. Die vollständigen Exemplare, die in Originaleinbänden erhalten sind und Spuren von Verschlüssen aufweisen, sind heute relativ selten, insbesondere in robusten, historisch kohärenten Gebrauchsspuren wie dem hier beschriebenen Exemplar.

Bibliographie und Referenzen
VD16 Q-96.
Adams, Q-67.
Schreiber, F., Die Quintilian-Ausgaben des 16. Jahrhunderts, Leipzig, 1908.
Reynolds, L. D., Texte und Überlieferung, Oxford, 1983, S. 307–312, s.v. Quintilianus.

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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte, Inkunabeln & Frühdrucke
Buchtitel
Oratoriarum
Autor/ Illustrator
Quintiliano
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1548
Höhe
181 mm
Auflage
Erstausgabe in diesem Format
Breite
121 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Basileae, per Nicolaum Bryling, 1548
Bindung
Leder
Anzahl der Seiten
760
Verkauft von
ItalienVerifiziert
6
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