Domenico De Lucia - Forma Residua

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Catherine Mikolajczak
Experte
Von Catherine Mikolajczak ausgewählt

Studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre und spezialisierte sich über 25 Jahre auf zeitgenössische Kunst.

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Domenico De Lucia schafft Forma Residua, eine zeitgenössische Skulptur aus Terracotta und Ferro, 30 cm breit, 35 cm hoch, 15 cm tief, 4 kg schwer, Jahr 2025, Italien, Signatur Attestato autenticità, in exzellentem Zustand, Farbgebung Bronze, Silber, Gold.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Forma Residua passiert nicht nach dem Trauma, sondern im Verlauf seines Prozesses. Die Skulptur reproduziert nicht das Ereignis, sondern vielmehr die Transformation, die es im Denken erzeugt, während es weiter wirkt. Der Faden taucht aus dem Kopf auf wie eine Linie aktiver Spannung: Er repräsentiert die Wunde nicht, er übt sie aus. Seine Anwesenheit führt ein Prinzip ständiger Drucks ein, eine Kraft, die weder explodiert noch sich auflöst, sondern sich im Raum durch eine autonome Form neu organisiert, fähig, ihr eigenes visuelles und konzeptuelles Gewicht zu tragen. Das Material verstärkt den Reibung zwischen Verletzlichkeit und Widerstand. In dieser Diskrepanz zeigt sich das verletzte Denken nicht als Kollaps, sondern als ein System, das sich wieder zusammensetzt, das festhält, das Struktur schafft. Die daraus resultierende Form ist weder eine Schlussfolgerung noch eine Narbe, sondern das temporäre Ergebnis eines instabilen Gleichgewichts. Forma Residua nimmt daher das Trauma nicht als statische Permanenz, sondern als operative Bedingung: ein Prozess, der weiterhin Strukturen, Spannungen und Formen produziert und sichtbar macht, wie das Denken, auch wenn es beschädigt ist, aktiv bleibt.

Forma Residua passiert nicht nach dem Trauma, sondern im Verlauf seines Prozesses. Die Skulptur reproduziert nicht das Ereignis, sondern vielmehr die Transformation, die es im Denken erzeugt, während es weiter wirkt. Der Faden taucht aus dem Kopf auf wie eine Linie aktiver Spannung: Er repräsentiert die Wunde nicht, er übt sie aus. Seine Anwesenheit führt ein Prinzip ständiger Drucks ein, eine Kraft, die weder explodiert noch sich auflöst, sondern sich im Raum durch eine autonome Form neu organisiert, fähig, ihr eigenes visuelles und konzeptuelles Gewicht zu tragen. Das Material verstärkt den Reibung zwischen Verletzlichkeit und Widerstand. In dieser Diskrepanz zeigt sich das verletzte Denken nicht als Kollaps, sondern als ein System, das sich wieder zusammensetzt, das festhält, das Struktur schafft. Die daraus resultierende Form ist weder eine Schlussfolgerung noch eine Narbe, sondern das temporäre Ergebnis eines instabilen Gleichgewichts. Forma Residua nimmt daher das Trauma nicht als statische Permanenz, sondern als operative Bedingung: ein Prozess, der weiterhin Strukturen, Spannungen und Formen produziert und sichtbar macht, wie das Denken, auch wenn es beschädigt ist, aktiv bleibt.

Details

Epoche
Nach 2000
Herkunftsland
Italien
Stil
Zeitgenössisch
Material
other, Eisen, Töpferware
Künstler
Domenico De Lucia
Titel des Kunstwerks
Forma Residua
Signatur
certificate of authenticity
Jahr
2025
Farbe
Bronze, Gold, Silber
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
35 cm
Breite
30 cm
Tiefe
15 cm
Gewicht
4 kg
Verkauft von
ItalienVerifiziert
2
Verkaufte Objekte
Privat

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Moderne und zeitgenössische Kunst