Surio - Commentarius Brevis - 1574

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Laurentius Surius, Commentarius brevis rerum in orbe gestarum (1574), erste Auflage in Latein, Pergamenteinband, 928 Seiten, Köln: Calenius & Erben Ioannes Quentelij, 1574.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

ERSTE AUSGABE DER WELTGESCHICHTE DES SURIUS: EUROPA DER STAATEN
Erstauflage der vollständigen Commentarius brevis rerum in orbe gestarum von Laurentius Surius, gedruckt in Köln im Jahr 1574 von den Calenius und den Erben von Johann Quentel. Eine historisch und theologisch breit angelegte Abhandlung, der Band zeichnet die wichtigsten Ereignisse in der christlichen und weltlichen Welt von 1500 bis 1574 nach, einschließlich Religionskriegen, Eroberungen, Bürgerkriegen (wie der Holländische Krieg und die Belagerung von Haarlem) sowie einen reichen Überblick über das religiöse Leben Europas. Surius, ein gebildeter und produktiver Karthäuser, war außerdem ein wichtiger Übersetzer rheinischer Mystiker wie Suso, Tauler und Ruysbroeck. Das Werk steht am Schnittpunkt zwischen politischer Chronik und Spiritualität und verkörpert den counterreformatorischen Wunsch, der jüngeren Geschichte eine kohärente und apologetische Lesart zu geben.
Marktwert
Exemplare in gutem Zustand der Originalausgabe von 1574 sind auf dem internationalen Antiquariatsmarkt recht präsent, mit Bewertungen zwischen 600 und 850 Euro. Der Wert kann für Exemplare mit zeitgenössischen Einbänden und vollständigem Apparatus steigen. Das Interesse ist insbesondere hoch bei Sammlern von Gegenreformationsschriften und Chronisten des sechzehnten Jahrhunderts.

Physische Beschreibung und Zustand
Pergamentband. Holzschnittinitialen. Spuren eines Holzwurms, ausgestorben. Innen gut erhalten, ohne besondere Abnutzungsspuren. Pp. (2); 82nn. 838; 2nn. (4).

Voller Titel und Autor
Laurentius Surius.
Kurzer Kommentar zu den im Weltkreis geschehenen Dingen, von dem Jahre des Heils M.D. bis zum Jahre 1574. Köln: Godefridus Calenius & Erben des Ioannes Quentelij, 1574.

Bitte stellen Sie den Text bereit, den Sie ins Deutsche übersetzt haben möchten.
Dieses Werk beabsichtigt, eine universelle Sicht der Geschichte als geordnete Folge von Ereignissen innerhalb des providentiellen Plans zu bieten. Die Sichtweise Surius' ist stark von der counterreformatorischen Theologie geprägt und neigt dazu, die ideale Einheit zwischen kirchlicher und weltlicher Macht zu zeigen. Von großer Bedeutung sind die Abschnitte über den Krieg in den Niederlanden und über die Entdeckungen jenseits der Meere, als Beleg für die Aufmerksamkeit des Autors für die gegenwärtige politische und geografische Wirklichkeit. Der dokumentarische Wert ist bedeutend für die europäische Geschichte des sechzehnten Jahrhunderts.

Autorbiografie
Laurentius Surius (Köln, 1522–1578), Kartäusermönch und Humanist, war ein produktiver Verfasser von Heiligenleben, Übersetzer deutscher mystischer Texte und Verfasser religiöser Chroniken. Er gehörte zu den aktivsten katholischen Intellektuellen Deutschlands in der Gegenreformation, und sein Commentarius brevis reiht sich an die monumentale, von ihm betreute hagiographische Sammlung.

druckgeschichte und verbreitung
In Köln gedruckt von der wohlbekannten Werkstatt Calenius–Quentel, wurde das Werk sofort gelesen und in den gelehrten Kreisen der Deutschen sowie in klösterlichen und jesuitischen Umgebungen verbreitet. Die Ausgabe von 1574 ist die umfangreichste und systematischste, und sie kommt häufig in bibliografischen Repertorien zur Geschichte des späten 16. Jahrhunderts sowie in den Inventaren kirchlicher Bibliotheken vor.

Bibliographie und Referenzen
Joecher IV, 943; Machiels II, 665; Adams S-2101; Oettinger, Suppl. p. 243; Sabin 93883 (gemäß den Inhalten, die Amerika betreffen); VD16 S 10540.

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ERSTE AUSGABE DER WELTGESCHICHTE DES SURIUS: EUROPA DER STAATEN
Erstauflage der vollständigen Commentarius brevis rerum in orbe gestarum von Laurentius Surius, gedruckt in Köln im Jahr 1574 von den Calenius und den Erben von Johann Quentel. Eine historisch und theologisch breit angelegte Abhandlung, der Band zeichnet die wichtigsten Ereignisse in der christlichen und weltlichen Welt von 1500 bis 1574 nach, einschließlich Religionskriegen, Eroberungen, Bürgerkriegen (wie der Holländische Krieg und die Belagerung von Haarlem) sowie einen reichen Überblick über das religiöse Leben Europas. Surius, ein gebildeter und produktiver Karthäuser, war außerdem ein wichtiger Übersetzer rheinischer Mystiker wie Suso, Tauler und Ruysbroeck. Das Werk steht am Schnittpunkt zwischen politischer Chronik und Spiritualität und verkörpert den counterreformatorischen Wunsch, der jüngeren Geschichte eine kohärente und apologetische Lesart zu geben.
Marktwert
Exemplare in gutem Zustand der Originalausgabe von 1574 sind auf dem internationalen Antiquariatsmarkt recht präsent, mit Bewertungen zwischen 600 und 850 Euro. Der Wert kann für Exemplare mit zeitgenössischen Einbänden und vollständigem Apparatus steigen. Das Interesse ist insbesondere hoch bei Sammlern von Gegenreformationsschriften und Chronisten des sechzehnten Jahrhunderts.

Physische Beschreibung und Zustand
Pergamentband. Holzschnittinitialen. Spuren eines Holzwurms, ausgestorben. Innen gut erhalten, ohne besondere Abnutzungsspuren. Pp. (2); 82nn. 838; 2nn. (4).

Voller Titel und Autor
Laurentius Surius.
Kurzer Kommentar zu den im Weltkreis geschehenen Dingen, von dem Jahre des Heils M.D. bis zum Jahre 1574. Köln: Godefridus Calenius & Erben des Ioannes Quentelij, 1574.

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Dieses Werk beabsichtigt, eine universelle Sicht der Geschichte als geordnete Folge von Ereignissen innerhalb des providentiellen Plans zu bieten. Die Sichtweise Surius' ist stark von der counterreformatorischen Theologie geprägt und neigt dazu, die ideale Einheit zwischen kirchlicher und weltlicher Macht zu zeigen. Von großer Bedeutung sind die Abschnitte über den Krieg in den Niederlanden und über die Entdeckungen jenseits der Meere, als Beleg für die Aufmerksamkeit des Autors für die gegenwärtige politische und geografische Wirklichkeit. Der dokumentarische Wert ist bedeutend für die europäische Geschichte des sechzehnten Jahrhunderts.

Autorbiografie
Laurentius Surius (Köln, 1522–1578), Kartäusermönch und Humanist, war ein produktiver Verfasser von Heiligenleben, Übersetzer deutscher mystischer Texte und Verfasser religiöser Chroniken. Er gehörte zu den aktivsten katholischen Intellektuellen Deutschlands in der Gegenreformation, und sein Commentarius brevis reiht sich an die monumentale, von ihm betreute hagiographische Sammlung.

druckgeschichte und verbreitung
In Köln gedruckt von der wohlbekannten Werkstatt Calenius–Quentel, wurde das Werk sofort gelesen und in den gelehrten Kreisen der Deutschen sowie in klösterlichen und jesuitischen Umgebungen verbreitet. Die Ausgabe von 1574 ist die umfangreichste und systematischste, und sie kommt häufig in bibliografischen Repertorien zur Geschichte des späten 16. Jahrhunderts sowie in den Inventaren kirchlicher Bibliotheken vor.

Bibliographie und Referenzen
Joecher IV, 943; Machiels II, 665; Adams S-2101; Oettinger, Suppl. p. 243; Sabin 93883 (gemäß den Inhalten, die Amerika betreffen); VD16 S 10540.

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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte
Buchtitel
Commentarius Brevis
Autor/ Illustrator
Surio
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1574
Höhe
161 mm
Auflage
Erstauflage
Breite
104 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Cologne, G. Calenius & heirs I. Quentelij, 1574
Bindung
Pergament
Anzahl der Seiten
928
ItalienVerifiziert
244
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