Teppich - 118 cm - 85 cm

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Richard Ebbers
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Türkei Heybe-Panel, ein spät-19. Jahrhundert handgewebtes Cicim/Soumak-Woll-auf-Woll-Textil, 118 × 85 cm, in sehr gutem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Seltenes anatolisches Stammeszeremonialtextil (Heybe-Panel) – Cicim-/Soumak-Technik – Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts



Beschreibung

eine seltene und außerordentlich kunstvolle anatolische Stammes-Zeremonialtextilie, handgewebt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vermutlich aus Zentral- oder Ostanatolien stammend und mit Yörük- bzw. kurdischen Stammestraditionen verbunden.

Dieses Objekt ist kein Hochflor-Teppich, sondern ein bedeutendes ethnisches Textilpanel aus einem Heybe (Sattelbeutel) bzw. einem zeremoniellen Wandbehang, das in der anspruchsvollen Cicim- bzw. Soumak-Technik ausgeführt ist. Solche Textilien wurden traditionell für Mitgift, zeremonielle Zwecke oder zur Innenausstattung von Stammeszelten hergestellt, statt für alltägliche, praktische Zwecke.

Die Komposition demonstriert ein außergewöhnlich hohes Maß an Handwerkskunst:
• ein dichtes, durchgehendes geometrisches Gitterfeld,
• ein komplexes und ausgewogenes Randdesign,
• und vor allem seltene dreidimensionale getuftete Wollrosetten (erhabene Blütenelemente), sorgfältig von Hand gefertigt und stolz über der Oberfläche emporragend.

Diese erhobenen floralen Verzierungen sind äußerst selten und deuten auf ein Prestige-Textil hin, das deutlich mehr Zeit, Geschick und Material erfordert als herkömmliche Stammeswebereien. Ihre Anwesenheit deutet stark auf eine zeremonielle oder hochrangige Funktion hin.

Das Textil wird aus handgesponnener Naturwolle gewebt, nach traditionellen Stammesmethoden.
Die Rückseite weist die charakteristischen losen Schussfäden und Fadenenden auf, die eine normale und authentische Eigenschaft der Cicim-/Soumak-Technik darstellen und ihren handgewebten Ursprung bestätigen.

Originale verflochtene Trageschlaufen bleiben erhalten, was die Identifizierung als Heybe-Panel unterstützt und die Authentizität sowie die Funktionalität des Stücks stärkt.



Periode

Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850–1900)



Ursprung

Anatolien (die heutige Türkei), Stammesproduktion



Material & Technik
• handgesponnene Wolle
• handgewebt
• Cicim / Soumak Stammes-Technik
• Seltene, getuftete Wollrosetten



Abmessungen

118 × 85 cm



Bedingung

Guter antiker Zustand, entsprechend dem Alter und der traditionellen Nutzung.
Der Stoff zeigt:
• natürliche Abnutzung und Patina,
• geringe Verluste und leichte Verzerrungen,
• Sichtbare Fadenüberhänge auf der Rückseite, dem Webverfahren eigen.

Keine modernen Restaurierungen. Alle Elemente sind original und authentisch.



Seltenheit & Sammelwürdigkeit

Vergleichbare zeremonielle anatolische Stammestextilien aus dem 19. Jahrhundert, insbesondere solche mit dreidimensionaler Tuftierungsdekoration, werden am Markt selten gefunden und sind bei Sammlern tribal- und ethnografischer Textilien äußerst begehrt.

Stücke von dieser Qualität und Komplexität findet man häufig in Museen und in fortgeschrittenen privaten Sammlungen.



Zusammenfassung

Ein museumwürdiges Heybe-Textil aus dem 19. Jahrhundert aus Anatolien, das sich durch seine seltene erhabene florale Verzierung, ein komplexes geometrisches Muster und hervorragende Handwerkskunst auszeichnet. Ein einzigartiges Sammlerstück mit starkem dekorativem und исторischem Reiz.

Seltenes anatolisches Stammeszeremonialtextil (Heybe-Panel) – Cicim-/Soumak-Technik – Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts



Beschreibung

eine seltene und außerordentlich kunstvolle anatolische Stammes-Zeremonialtextilie, handgewebt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vermutlich aus Zentral- oder Ostanatolien stammend und mit Yörük- bzw. kurdischen Stammestraditionen verbunden.

Dieses Objekt ist kein Hochflor-Teppich, sondern ein bedeutendes ethnisches Textilpanel aus einem Heybe (Sattelbeutel) bzw. einem zeremoniellen Wandbehang, das in der anspruchsvollen Cicim- bzw. Soumak-Technik ausgeführt ist. Solche Textilien wurden traditionell für Mitgift, zeremonielle Zwecke oder zur Innenausstattung von Stammeszelten hergestellt, statt für alltägliche, praktische Zwecke.

Die Komposition demonstriert ein außergewöhnlich hohes Maß an Handwerkskunst:
• ein dichtes, durchgehendes geometrisches Gitterfeld,
• ein komplexes und ausgewogenes Randdesign,
• und vor allem seltene dreidimensionale getuftete Wollrosetten (erhabene Blütenelemente), sorgfältig von Hand gefertigt und stolz über der Oberfläche emporragend.

Diese erhobenen floralen Verzierungen sind äußerst selten und deuten auf ein Prestige-Textil hin, das deutlich mehr Zeit, Geschick und Material erfordert als herkömmliche Stammeswebereien. Ihre Anwesenheit deutet stark auf eine zeremonielle oder hochrangige Funktion hin.

Das Textil wird aus handgesponnener Naturwolle gewebt, nach traditionellen Stammesmethoden.
Die Rückseite weist die charakteristischen losen Schussfäden und Fadenenden auf, die eine normale und authentische Eigenschaft der Cicim-/Soumak-Technik darstellen und ihren handgewebten Ursprung bestätigen.

Originale verflochtene Trageschlaufen bleiben erhalten, was die Identifizierung als Heybe-Panel unterstützt und die Authentizität sowie die Funktionalität des Stücks stärkt.



Periode

Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850–1900)



Ursprung

Anatolien (die heutige Türkei), Stammesproduktion



Material & Technik
• handgesponnene Wolle
• handgewebt
• Cicim / Soumak Stammes-Technik
• Seltene, getuftete Wollrosetten



Abmessungen

118 × 85 cm



Bedingung

Guter antiker Zustand, entsprechend dem Alter und der traditionellen Nutzung.
Der Stoff zeigt:
• natürliche Abnutzung und Patina,
• geringe Verluste und leichte Verzerrungen,
• Sichtbare Fadenüberhänge auf der Rückseite, dem Webverfahren eigen.

Keine modernen Restaurierungen. Alle Elemente sind original und authentisch.



Seltenheit & Sammelwürdigkeit

Vergleichbare zeremonielle anatolische Stammestextilien aus dem 19. Jahrhundert, insbesondere solche mit dreidimensionaler Tuftierungsdekoration, werden am Markt selten gefunden und sind bei Sammlern tribal- und ethnografischer Textilien äußerst begehrt.

Stücke von dieser Qualität und Komplexität findet man häufig in Museen und in fortgeschrittenen privaten Sammlungen.



Zusammenfassung

Ein museumwürdiges Heybe-Textil aus dem 19. Jahrhundert aus Anatolien, das sich durch seine seltene erhabene florale Verzierung, ein komplexes geometrisches Muster und hervorragende Handwerkskunst auszeichnet. Ein einzigartiges Sammlerstück mit starkem dekorativem und исторischem Reiz.

Details

Epoche
1400-1900
Länge
118 cm
Breite
85 cm
Material
Wolle auf Wolle
Herkunftsland
Türkei
Zustand
In sehr gutem Zustand
Professionell gereinigt
Ja
Herstellungszeitraum
Ende des 19. Jahrhunderts
DeutschlandVerifiziert
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Privat

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