Bénin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Hip-Maske - Uhunmwu-Ẹkuẹ - im Stil des Benin, mit einer dicken Patina, die mit vielen verschiedenen Schichten durchsetzt ist. Inklusive Sockel. Echtheitsschein und Herkunftsnachweis.
Uhunmwu-Ẹkuẹ (hängende Masken) ist ein Oberbegriff, doch jede Maske trägt einen anderen Namen, abhängig vom dargestellten Thema. Zum Beispiel würde eine Uhunmwu-Ẹkuẹ, die Iy’ọba Idia repräsentiert, 'Uhunmwun-Idia' genannt werden.
Les Uhunmwu-Ẹkuẹ sind eine der bekanntesten Kunstkategorien in Benin. Es werden eine Reihe von menschlichen und tierischen Köpfen dargestellt, daher der Begriff 'Maske', obwohl sie nicht dazu verwendet wurden, das Gesicht zu bedecken. Manchmal werden sie auch 'Hüftmasken' genannt, da sie an der Taille getragen oder an der Hüfte aufgehängt werden können, wie auf Reliefplatten und in den geschnitzten Mustern an den Schutzvorrichtungen zu sehen ist. Viele hängende Masken haben eine Reihe von Ösen am unteren Rand, an denen kleine Krokodils-Glocken befestigt waren, die beim Bewegen des Trägers einen Ton von sich gaben.
Das Material – Elfenbein oder Messing – und die dargestellte Ikonographie waren wichtige Faktoren bei der Frage, wer die Masken tragen durfte und warum. Zum Beispiel konnten die Anhängemasken in Leopardenkopf-Form von Kriegern und Militärangehörigen getragen werden, während Elfenbeindmasken nur von den hohen Würdenträgern Ezomo oder Iyase getragen wurden (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 363). Gleichzeitig waren die Anhängemasken in Krokodilkopf-Form aus Messing das Vorrecht des Ọba, der sie in Dreiergruppen entlang seines Gürtels trug (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 365).
Hängende Masken stellen oft auch menschliche Gesichter dar, in der Regel, aber nicht ausschließlich, männliche. Obwohl die Gelehrten uneinig sind, wurde argumentiert, dass sie den Ọba darstellen könnten oder vielleicht besiegte Anführer (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 358, 362). Die Gesichter portugiesischer Männer sind ebenfalls an ihren glatten Haaren und Bärten erkennbar und zeugen von der Bedeutung der Beziehungen zwischen dem Königreich Benin und Portugal im 16. Jahrhundert. Die prächtigen hängenden Masken der Königin Idia, geschnitzt aus Elfenbein und zu einem Symbol von FESTAC '77 geworden, stellen eine bemerkenswerte Ausnahme zu den hauptsächlich männlichen Darstellungen auf den hängenden Masken dar.
Benin Digital
Höhe: 22 cm ohne Sockel.
Sammlung El Hadji Ibrahim Ousmane
Ein Hip-Maske - Uhunmwu-Ẹkuẹ - im Stil des Benin, mit einer dicken Patina, die mit vielen verschiedenen Schichten durchsetzt ist. Inklusive Sockel. Echtheitsschein und Herkunftsnachweis.
Uhunmwu-Ẹkuẹ (hängende Masken) ist ein Oberbegriff, doch jede Maske trägt einen anderen Namen, abhängig vom dargestellten Thema. Zum Beispiel würde eine Uhunmwu-Ẹkuẹ, die Iy’ọba Idia repräsentiert, 'Uhunmwun-Idia' genannt werden.
Les Uhunmwu-Ẹkuẹ sind eine der bekanntesten Kunstkategorien in Benin. Es werden eine Reihe von menschlichen und tierischen Köpfen dargestellt, daher der Begriff 'Maske', obwohl sie nicht dazu verwendet wurden, das Gesicht zu bedecken. Manchmal werden sie auch 'Hüftmasken' genannt, da sie an der Taille getragen oder an der Hüfte aufgehängt werden können, wie auf Reliefplatten und in den geschnitzten Mustern an den Schutzvorrichtungen zu sehen ist. Viele hängende Masken haben eine Reihe von Ösen am unteren Rand, an denen kleine Krokodils-Glocken befestigt waren, die beim Bewegen des Trägers einen Ton von sich gaben.
Das Material – Elfenbein oder Messing – und die dargestellte Ikonographie waren wichtige Faktoren bei der Frage, wer die Masken tragen durfte und warum. Zum Beispiel konnten die Anhängemasken in Leopardenkopf-Form von Kriegern und Militärangehörigen getragen werden, während Elfenbeindmasken nur von den hohen Würdenträgern Ezomo oder Iyase getragen wurden (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 363). Gleichzeitig waren die Anhängemasken in Krokodilkopf-Form aus Messing das Vorrecht des Ọba, der sie in Dreiergruppen entlang seines Gürtels trug (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 365).
Hängende Masken stellen oft auch menschliche Gesichter dar, in der Regel, aber nicht ausschließlich, männliche. Obwohl die Gelehrten uneinig sind, wurde argumentiert, dass sie den Ọba darstellen könnten oder vielleicht besiegte Anführer (Blackmun in Plankensteiner, 2007, S. 358, 362). Die Gesichter portugiesischer Männer sind ebenfalls an ihren glatten Haaren und Bärten erkennbar und zeugen von der Bedeutung der Beziehungen zwischen dem Königreich Benin und Portugal im 16. Jahrhundert. Die prächtigen hängenden Masken der Königin Idia, geschnitzt aus Elfenbein und zu einem Symbol von FESTAC '77 geworden, stellen eine bemerkenswerte Ausnahme zu den hauptsächlich männlichen Darstellungen auf den hängenden Masken dar.
Benin Digital
Höhe: 22 cm ohne Sockel.
Sammlung El Hadji Ibrahim Ousmane
