Stefanie Schneider - Circle of Magic - Spellbound (29 Palms, CA)






Verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Kunst und ist auf Nachkriegsfotografie und zeitgenössische Kunst spezialisiert.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Circle of Magic - Spellbound (29 Palms, Kalifornien)
Originalaufnahme von der deutschen Fotografin Stefanie Schneider (*1968),
PROZESS: Archivischer C-Print auf RC-Fotopapier
ALTER / Zeitraum: 2009
Ausgabe: 9/10
Abmessungen: 20 × 24 cm
Künstlerinventar Nr. 5919.09.
ZUSTAND: in ausgezeichnetem Zustand
Stefanie Schneiders Arbeit lebt im stillen Nachhall eines Versprechens. Die Bilder entfalten sich in dem, was wir den amerikanischen Traum nennen — breite Straßen, offenes Land, endloser Himmel — doch der Traum ist bereits zerbrochen, schon am Verblassen. Was bleibt, ist kein Spektakel, sondern Rückstand: Sehnsucht, Flucht, Hoffnung, zusammengehalten von Gewohnheit und Überzeugung. Man beginnt zu fragen, ob der Traum jemals ganz war oder ob er von Anfang an immer ein wunderschön konstruierter Mythos gewesen war.
Beim Arbeiten ausschließlich mit Polaroid-Filmen, oft abgelaufen, lässt Schneider der Zeit selbst am Bild teilnehmen. Die chemischen Verschiebungen des Films—sanfte Auflösungen, verlaufende Farben, zerbrechliche Oberflächen—reflektieren das emotionale Terrain der Arbeit. Das sind keine Unfälle, noch Effekte, die später hinzugefügt wurden. Sie sind die materielle Wahrheit des Mediums, im Einklang mit der emotionalen Wahrheit des Subjekts.
Abbildungen wirken, als schwebten sie zwischen Gegenwart und Verschwinden, eingefangen in Augenblicke, die sich zugleich intim und unerreichbar anfühlen. Hier liegt Zärtlichkeit, doch auch Schmerz. Die Wüste wird zugleich zur Bühne der Isolation und der Freiheit — ein Ort, an dem Träume projiziert und leise demontiert werden. Die Fotografien urteilen nicht; sie beobachten mit Mitgefühl und Zurückhaltung.
Jedes Stück existiert als ein einzelnes Objekt, markiert von Zeit und Verwundbarkeit. Die Unvollkommenheiten sind wesentlich. Sie halten das Werk zusammen, so wie Fehler die Erinnerung zusammenhalten. Schneiders Kunst bietet keine Auflösung. Stattdessen bietet sie Anerkennung—die Art, die entsteht, wenn etwas Zerbrochenes mit Liebe angesehen wird und zugelassen wird, ungelöst zu bleiben.
Das ist Arbeit für diejenigen, die verstehen, dass Schönheit und Schmerz keine Gegensätze, sondern Begleiter sind. Kunst, die nicht schreit, sondern bleibt. Kunst, die sich erinnert.
Circle of Magic - Spellbound (29 Palms, Kalifornien)
Originalaufnahme von der deutschen Fotografin Stefanie Schneider (*1968),
PROZESS: Archivischer C-Print auf RC-Fotopapier
ALTER / Zeitraum: 2009
Ausgabe: 9/10
Abmessungen: 20 × 24 cm
Künstlerinventar Nr. 5919.09.
ZUSTAND: in ausgezeichnetem Zustand
Stefanie Schneiders Arbeit lebt im stillen Nachhall eines Versprechens. Die Bilder entfalten sich in dem, was wir den amerikanischen Traum nennen — breite Straßen, offenes Land, endloser Himmel — doch der Traum ist bereits zerbrochen, schon am Verblassen. Was bleibt, ist kein Spektakel, sondern Rückstand: Sehnsucht, Flucht, Hoffnung, zusammengehalten von Gewohnheit und Überzeugung. Man beginnt zu fragen, ob der Traum jemals ganz war oder ob er von Anfang an immer ein wunderschön konstruierter Mythos gewesen war.
Beim Arbeiten ausschließlich mit Polaroid-Filmen, oft abgelaufen, lässt Schneider der Zeit selbst am Bild teilnehmen. Die chemischen Verschiebungen des Films—sanfte Auflösungen, verlaufende Farben, zerbrechliche Oberflächen—reflektieren das emotionale Terrain der Arbeit. Das sind keine Unfälle, noch Effekte, die später hinzugefügt wurden. Sie sind die materielle Wahrheit des Mediums, im Einklang mit der emotionalen Wahrheit des Subjekts.
Abbildungen wirken, als schwebten sie zwischen Gegenwart und Verschwinden, eingefangen in Augenblicke, die sich zugleich intim und unerreichbar anfühlen. Hier liegt Zärtlichkeit, doch auch Schmerz. Die Wüste wird zugleich zur Bühne der Isolation und der Freiheit — ein Ort, an dem Träume projiziert und leise demontiert werden. Die Fotografien urteilen nicht; sie beobachten mit Mitgefühl und Zurückhaltung.
Jedes Stück existiert als ein einzelnes Objekt, markiert von Zeit und Verwundbarkeit. Die Unvollkommenheiten sind wesentlich. Sie halten das Werk zusammen, so wie Fehler die Erinnerung zusammenhalten. Schneiders Kunst bietet keine Auflösung. Stattdessen bietet sie Anerkennung—die Art, die entsteht, wenn etwas Zerbrochenes mit Liebe angesehen wird und zugelassen wird, ungelöst zu bleiben.
Das ist Arbeit für diejenigen, die verstehen, dass Schönheit und Schmerz keine Gegensätze, sondern Begleiter sind. Kunst, die nicht schreit, sondern bleibt. Kunst, die sich erinnert.
