Michael Joseph (1941-) - Solarised sixties portrait, unique authentic darkroom creation






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses unheimliche Bild, mit der Aufschrift „1960s model“ versehen und handsigniert von Michael Joseph, existiert in dem geladenen Raum, in dem Absicht sich lockert und die Dunkelkammer die Kontrolle übernimmt. Die Gestalt — teilweise verhüllt, teilweise enthüllt — scheint zwischen Gegenwart und Verschwinden zu schweben, ihre Züge durch Licht, Chemie und Zufall weich und zerbrochen.
Der ätherische Effekt war wohl kaum im herkömmlichen Sinn geplant. Wahrscheinlich ist er das Ergebnis einer Dunkelkammer-Anomalie: Lichtleckage während der Belichtung, ungleichmäßige Entwicklung, chemische Ansammlung oder Papierkontakt, der unter dem Vergrößerer unvorhersehbar reagiert. Solche Momente waren den Druckern gut bekannt — wo Temperatur, Timing oder eine leichte Maskierungsunterbrechung ein einfaches Negativ in etwas völlig Anderes verwandeln konnte. In diesen Fällen befiehlt der Fotograf dem Bild nicht so sehr, sondern arbeitet mit dem Prozess zusammen.
Und genau hier wird das Foto zu etwas mehr.
Joseph verstand, dass die Dunkelkammer nicht nur ein Ort der Kontrolle, sondern der Offenbarung ist. Was entsteht, ist kein Dokument eines Modells, sondern eine Meditation über Form, Identität und Vergänglichkeit. Das Gesicht löst sich in Abstraktion auf; Spitzen, Schatten und Körnung verschmelzen zu einer visuellen Sprache, die eher dem Zeichnen oder der Radierung als der konventionellen Fotografie entspricht. Das Bild widersteht der Gewissheit — und damit gewinnt es an Kraft.
Diese Arbeit wirft die grundlegende Frage auf: Wo endet die Fotografie und beginnt die Kunst? Die Antwort ist vielleicht nirgendwo außer im Geist des Betrachters. Die Kamera mag das Motiv aufgenommen haben, aber das endgültige Bild gehört dem Zufall, der Intuition und der Akzeptanz — Eigenschaften, die von der überzeugendsten modernen Kunst des 20. Jahrhunderts geteilt werden.
Als Vintage-Fotografie-Abzug angeboten, im eigenen Dunkelkammer von Michael Joseph hergestellt und vom Fotografen handsigniert, steht dieses Werk als ein seltenes Beispiel dafür, dass Fotografie sich nicht durch strikte Urheberschaft binden lässt. Es ist ein Artefakt des Vertrauens — Vertrauen in Materialien, in Zufall und an den Glauben, dass Sinn manchmal unaufgefordert kommt.
Ist das Kunst?
Wenn Kunst der Akt des Erkennens ist, wann man die Kontrolle aufgeben sollte, dann lautet die Antwort eindeutig ja.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses unheimliche Bild, mit der Aufschrift „1960s model“ versehen und handsigniert von Michael Joseph, existiert in dem geladenen Raum, in dem Absicht sich lockert und die Dunkelkammer die Kontrolle übernimmt. Die Gestalt — teilweise verhüllt, teilweise enthüllt — scheint zwischen Gegenwart und Verschwinden zu schweben, ihre Züge durch Licht, Chemie und Zufall weich und zerbrochen.
Der ätherische Effekt war wohl kaum im herkömmlichen Sinn geplant. Wahrscheinlich ist er das Ergebnis einer Dunkelkammer-Anomalie: Lichtleckage während der Belichtung, ungleichmäßige Entwicklung, chemische Ansammlung oder Papierkontakt, der unter dem Vergrößerer unvorhersehbar reagiert. Solche Momente waren den Druckern gut bekannt — wo Temperatur, Timing oder eine leichte Maskierungsunterbrechung ein einfaches Negativ in etwas völlig Anderes verwandeln konnte. In diesen Fällen befiehlt der Fotograf dem Bild nicht so sehr, sondern arbeitet mit dem Prozess zusammen.
Und genau hier wird das Foto zu etwas mehr.
Joseph verstand, dass die Dunkelkammer nicht nur ein Ort der Kontrolle, sondern der Offenbarung ist. Was entsteht, ist kein Dokument eines Modells, sondern eine Meditation über Form, Identität und Vergänglichkeit. Das Gesicht löst sich in Abstraktion auf; Spitzen, Schatten und Körnung verschmelzen zu einer visuellen Sprache, die eher dem Zeichnen oder der Radierung als der konventionellen Fotografie entspricht. Das Bild widersteht der Gewissheit — und damit gewinnt es an Kraft.
Diese Arbeit wirft die grundlegende Frage auf: Wo endet die Fotografie und beginnt die Kunst? Die Antwort ist vielleicht nirgendwo außer im Geist des Betrachters. Die Kamera mag das Motiv aufgenommen haben, aber das endgültige Bild gehört dem Zufall, der Intuition und der Akzeptanz — Eigenschaften, die von der überzeugendsten modernen Kunst des 20. Jahrhunderts geteilt werden.
Als Vintage-Fotografie-Abzug angeboten, im eigenen Dunkelkammer von Michael Joseph hergestellt und vom Fotografen handsigniert, steht dieses Werk als ein seltenes Beispiel dafür, dass Fotografie sich nicht durch strikte Urheberschaft binden lässt. Es ist ein Artefakt des Vertrauens — Vertrauen in Materialien, in Zufall und an den Glauben, dass Sinn manchmal unaufgefordert kommt.
Ist das Kunst?
Wenn Kunst der Akt des Erkennens ist, wann man die Kontrolle aufgeben sollte, dann lautet die Antwort eindeutig ja.
