Schrein - Marmor - 1890-1930 - Altarstein Weihestein






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Weißer Marmorstein oder Weihestein. Aus einer niederländischen Kirche stammend, vermutlich aus dem Zeitraum 1890–1930. In dem Stein ist ein abgedichtetes Fach eingefügt, das von einem Stück Marmor bedeckt ist.
Abmessungen: 16,7 x 11,7 x 1 cm
Zustand: Eine Ecke ist gebrochen gewesen und wieder geklebt worden.
Altarstein
Ein Altarstein ist ein in die Altarplatte eingebrachter Stein oder ein vollständig aus Stein bestehendes Altarblatt, in dem oder unter dem die zum Altar gehörenden Reliquien ruhen.
Märtyrerverehrung
Im Römischen Reich bestand unter den christlichen Gemeinschaften eine besonders intensive Märtyrerverehrung. Wenn es irgendwie möglich war, wählte eine Gemeinschaft das Grab eines Märtyrers aus, um als Brennpunkt des Gottesdienstes zu dienen. Auf dem Grab oder in dessen unmittelbarer Nähe wurde ein Altar aufgestellt, und darum herum wurde ein Kirchengebäude errichtet.
Schon bald wurde die Praxis verbreitet, dass Gemeinschaften, die keinen eigenen Märtyrer hatten, aus anderen Quellen einen leiblichen Überrest holten. Manchmal musste man sich mit großen oder kleinen Fragmenten eines Überrests begnügen. Das lateinische Wort für 'Überrest' ist reliquia. Deshalb nennen wir im Niederländischen ein Fragment des leiblichen Überrests eines Märtyrers oder Heiligen eine Relikwie.
Das Relikiengrab
Der versiegelte Raum in einem Altar, in dem Reliquien aufbewahrt werden, heißt das Reliquiengrab.
Vorschrift
Der Stein, unter dem bzw. in dem sich ein Relikargraf befindet, wird Altarstein genannt. Es ist für den Gottesdienst bestimmten Altären inzwischen zwingende Vorschrift, dass eine Reliquie in oder unter einem Altarstein angebracht wird (CIC, Can. 1237, §2).
Kreuzchen
Ein Altarstein lässt sich daran erkennen, dass fünf Kreuze darin eingehauen sind. Besteht der Altarstein aus einem vollständig aus Stein bestehenden Altarblatt, dann sind aus der Ferne für den Kirchenbesucher immer einige Kreuze sichtbar.
Weißer Marmorstein oder Weihestein. Aus einer niederländischen Kirche stammend, vermutlich aus dem Zeitraum 1890–1930. In dem Stein ist ein abgedichtetes Fach eingefügt, das von einem Stück Marmor bedeckt ist.
Abmessungen: 16,7 x 11,7 x 1 cm
Zustand: Eine Ecke ist gebrochen gewesen und wieder geklebt worden.
Altarstein
Ein Altarstein ist ein in die Altarplatte eingebrachter Stein oder ein vollständig aus Stein bestehendes Altarblatt, in dem oder unter dem die zum Altar gehörenden Reliquien ruhen.
Märtyrerverehrung
Im Römischen Reich bestand unter den christlichen Gemeinschaften eine besonders intensive Märtyrerverehrung. Wenn es irgendwie möglich war, wählte eine Gemeinschaft das Grab eines Märtyrers aus, um als Brennpunkt des Gottesdienstes zu dienen. Auf dem Grab oder in dessen unmittelbarer Nähe wurde ein Altar aufgestellt, und darum herum wurde ein Kirchengebäude errichtet.
Schon bald wurde die Praxis verbreitet, dass Gemeinschaften, die keinen eigenen Märtyrer hatten, aus anderen Quellen einen leiblichen Überrest holten. Manchmal musste man sich mit großen oder kleinen Fragmenten eines Überrests begnügen. Das lateinische Wort für 'Überrest' ist reliquia. Deshalb nennen wir im Niederländischen ein Fragment des leiblichen Überrests eines Märtyrers oder Heiligen eine Relikwie.
Das Relikiengrab
Der versiegelte Raum in einem Altar, in dem Reliquien aufbewahrt werden, heißt das Reliquiengrab.
Vorschrift
Der Stein, unter dem bzw. in dem sich ein Relikargraf befindet, wird Altarstein genannt. Es ist für den Gottesdienst bestimmten Altären inzwischen zwingende Vorschrift, dass eine Reliquie in oder unter einem Altarstein angebracht wird (CIC, Can. 1237, §2).
Kreuzchen
Ein Altarstein lässt sich daran erkennen, dass fünf Kreuze darin eingehauen sind. Besteht der Altarstein aus einem vollständig aus Stein bestehenden Altarblatt, dann sind aus der Ferne für den Kirchenbesucher immer einige Kreuze sichtbar.
