Tito Livio - [Post-Incunable] Codice Moguntin - 1518

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Ilaria Colombo
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

LIVIO RISCOPERTO IN DEN WÄLDERN VON MAGONZA: EINE ERSTAUFLAGE, DIE NIE WIEDER NEU AUFGELEGT WURDE
Ein außergewöhnliches Ereignis für die Humanisten des 16. Jahrhunderts: die Wiederentdeckung in Mainz neuer, bislang unbekannter Bücher aus Titus Livios 'Ab urbe condita' markiert den Höhepunkt einer seltenen Erstausgabe, die sorgfältig philologisch von Johannes Schöffer zwischen 1518 und 1519 gedruckt wurde. Das Werk stellt einen entscheidenden Meilenstein bei der Wiederherstellung des historischen Gedächtnisses des antiken Rom dar. Verschönert durch prächtige Holzschnittinitialen, die dem Meister von Hans Holbein zugeschrieben werden, ist der Druck heute in den Katalogen und Online-Bibliotheken kaum auffindbar. Eine bedeutende Ausgabe, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihres bibliografischen und dekorativen Wertes.
Marktwert
Seltene Ausgabe, die in den wichtigsten internationalen Katalogen und digitalen Bibliotheken nicht vorhanden ist. Sie wird nur in spezialisierten Antiquariatsverzeichnissen erwähnt (Vetraio 1682–1982, Katalog Ausstellung UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3). Die Anwesenheit hochwertiger dekorativer Elemente und die Entdeckung bislang unbekannter Bücher bis zur Renaissance verleihen diesem Exemplar einen außergewöhnlichen historischen und sammlerischen Wert. Vollständige Exemplare dieser Auflage erscheinen auf dem Antiquariatsmarkt äußerst selten.

Physische Beschreibung und Zustand
Seiten [2]; 730; [2]. Rückseite in halbfester Lederbindung mit starren Tafeln; handschriftlicher Titel am Rücken auf einem Etikett. Vorsatzblatt eingerahmt von Holzschnitt, blauer, unleserlicher Besitzstempel. Große, holzschnittartige Initialen, die Hans Lützelburger zugeschrieben werden. Die Innenseiten sind gut erhalten, mit einigen Flecken, aber ohne Fehlstellen. Insgesamt guter Zustand, echtes Exemplar. Ex libris Jean Jacobs.

Voller Titel und Autor
T. Liuius Patauinus Historiker in zwei Bänden neu herausgegeben aus dem alten Codex der Mainzer Bibliothek
Gedruckt in Mainz, im Verlag von Johannes Schöffer, 1518–1519.
Tito Livio

Kontext und Bedeutung
Diese Ausgabe stellt einen Wendepunkt für die klassischen Studien dar: Die Bücher 33,17 ff. bis zum Buch 40,37, die seit Jahrhunderten verloren waren, wurden in einem Kloster in Mainz entdeckt und sofort der Druckerei von Johannes Schöffer anvertraut, einem Erben der großen gutenberghianischen Tradition. Die Ausgabe wurde mit äußerster Sorgfalt erstellt, sowohl hinsichtlich der Genauigkeit des Textes als auch der Druckqualität, mit eleganten initialen Holzschnitten, die von einem der bedeutendsten deutschen Radierer seiner Zeit, Hans Lützelburger, einem Mitarbeiter von Holbein, entworfen wurden. Die Wiederentdeckung dieser Texte wurde von den Humanisten als ein philologischer und patriotischer Triumph gefeiert, die darin die Wiedergeburt der republikanischen und bürgerlichen Werte des antiken Rom erkannten.

Kurze Biografie des Autors
Tito Livio wurde 59 v. Chr. in Padua geboren und starb dort 17 n. Chr. Nach seiner Ausbildung in der Heimatstadt zog er nach Rom, wo er das augustische Umfeld frequentierte, ohne jemals öffentliche Ämter zu bekleiden. Als Autor des monumentalen Werkes Ab urbe condita, das in 142 Büchern verfasst wurde, von denen etwa 35 vollständig erhalten sind, lobte er die Tugenden der römischen Republik in einem feierlichen, moralisierenden und stark patriotischen Stil. Er stand in engem Kontakt mit Augustus, trotz seiner filo-pompeianischen Sympathien, und sein Werk galt jahrhundertelang als unverzichtbares Modell für die Geschichtsschreibung.

druckgeschichte und verbreitung
Die Schöffer-Ausgabe von 1518–1519 ist die erste, die die Bücher 33,17–40,37 enthält, entdeckt in einem handschriftlichen Codex aus Mainz. Der Druck steht im Kontext der zweiten deutschen humanistischen Generation, Erbe der Lehren von Poggio und der italienischen Renaissance-Philologie. Die Entscheidung von Schöffer, einem Drucker, der mit dem Erbe von Gutenberg verbunden ist, sowie die dekorative Ausstattung von Lützelburger verleihen dem Band eine künstlerische Bedeutung neben der philologischen. Diese Auflage bleibt ein Unikat in Bezug auf kritischen Wert, Dekoration und bibliografische Seltenheit.

Bibliographie und Referenzen
Vetraio 1682–1982, Katalogausstellung UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3. Keine registrierten Exemplare in den wichtigsten online verfügbaren Katalogen (OPAC, WorldCat, KVK im Jahr 2025).

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LIVIO RISCOPERTO IN DEN WÄLDERN VON MAGONZA: EINE ERSTAUFLAGE, DIE NIE WIEDER NEU AUFGELEGT WURDE
Ein außergewöhnliches Ereignis für die Humanisten des 16. Jahrhunderts: die Wiederentdeckung in Mainz neuer, bislang unbekannter Bücher aus Titus Livios 'Ab urbe condita' markiert den Höhepunkt einer seltenen Erstausgabe, die sorgfältig philologisch von Johannes Schöffer zwischen 1518 und 1519 gedruckt wurde. Das Werk stellt einen entscheidenden Meilenstein bei der Wiederherstellung des historischen Gedächtnisses des antiken Rom dar. Verschönert durch prächtige Holzschnittinitialen, die dem Meister von Hans Holbein zugeschrieben werden, ist der Druck heute in den Katalogen und Online-Bibliotheken kaum auffindbar. Eine bedeutende Ausgabe, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihres bibliografischen und dekorativen Wertes.
Marktwert
Seltene Ausgabe, die in den wichtigsten internationalen Katalogen und digitalen Bibliotheken nicht vorhanden ist. Sie wird nur in spezialisierten Antiquariatsverzeichnissen erwähnt (Vetraio 1682–1982, Katalog Ausstellung UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3). Die Anwesenheit hochwertiger dekorativer Elemente und die Entdeckung bislang unbekannter Bücher bis zur Renaissance verleihen diesem Exemplar einen außergewöhnlichen historischen und sammlerischen Wert. Vollständige Exemplare dieser Auflage erscheinen auf dem Antiquariatsmarkt äußerst selten.

Physische Beschreibung und Zustand
Seiten [2]; 730; [2]. Rückseite in halbfester Lederbindung mit starren Tafeln; handschriftlicher Titel am Rücken auf einem Etikett. Vorsatzblatt eingerahmt von Holzschnitt, blauer, unleserlicher Besitzstempel. Große, holzschnittartige Initialen, die Hans Lützelburger zugeschrieben werden. Die Innenseiten sind gut erhalten, mit einigen Flecken, aber ohne Fehlstellen. Insgesamt guter Zustand, echtes Exemplar. Ex libris Jean Jacobs.

Voller Titel und Autor
T. Liuius Patauinus Historiker in zwei Bänden neu herausgegeben aus dem alten Codex der Mainzer Bibliothek
Gedruckt in Mainz, im Verlag von Johannes Schöffer, 1518–1519.
Tito Livio

Kontext und Bedeutung
Diese Ausgabe stellt einen Wendepunkt für die klassischen Studien dar: Die Bücher 33,17 ff. bis zum Buch 40,37, die seit Jahrhunderten verloren waren, wurden in einem Kloster in Mainz entdeckt und sofort der Druckerei von Johannes Schöffer anvertraut, einem Erben der großen gutenberghianischen Tradition. Die Ausgabe wurde mit äußerster Sorgfalt erstellt, sowohl hinsichtlich der Genauigkeit des Textes als auch der Druckqualität, mit eleganten initialen Holzschnitten, die von einem der bedeutendsten deutschen Radierer seiner Zeit, Hans Lützelburger, einem Mitarbeiter von Holbein, entworfen wurden. Die Wiederentdeckung dieser Texte wurde von den Humanisten als ein philologischer und patriotischer Triumph gefeiert, die darin die Wiedergeburt der republikanischen und bürgerlichen Werte des antiken Rom erkannten.

Kurze Biografie des Autors
Tito Livio wurde 59 v. Chr. in Padua geboren und starb dort 17 n. Chr. Nach seiner Ausbildung in der Heimatstadt zog er nach Rom, wo er das augustische Umfeld frequentierte, ohne jemals öffentliche Ämter zu bekleiden. Als Autor des monumentalen Werkes Ab urbe condita, das in 142 Büchern verfasst wurde, von denen etwa 35 vollständig erhalten sind, lobte er die Tugenden der römischen Republik in einem feierlichen, moralisierenden und stark patriotischen Stil. Er stand in engem Kontakt mit Augustus, trotz seiner filo-pompeianischen Sympathien, und sein Werk galt jahrhundertelang als unverzichtbares Modell für die Geschichtsschreibung.

druckgeschichte und verbreitung
Die Schöffer-Ausgabe von 1518–1519 ist die erste, die die Bücher 33,17–40,37 enthält, entdeckt in einem handschriftlichen Codex aus Mainz. Der Druck steht im Kontext der zweiten deutschen humanistischen Generation, Erbe der Lehren von Poggio und der italienischen Renaissance-Philologie. Die Entscheidung von Schöffer, einem Drucker, der mit dem Erbe von Gutenberg verbunden ist, sowie die dekorative Ausstattung von Lützelburger verleihen dem Band eine künstlerische Bedeutung neben der philologischen. Diese Auflage bleibt ein Unikat in Bezug auf kritischen Wert, Dekoration und bibliografische Seltenheit.

Bibliographie und Referenzen
Vetraio 1682–1982, Katalogausstellung UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3. Keine registrierten Exemplare in den wichtigsten online verfügbaren Katalogen (OPAC, WorldCat, KVK im Jahr 2025).

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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte
Buchtitel
[Post-Incunable] Codice Moguntin
Autor/ Illustrator
Tito Livio
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1518
Höhe
309 mm
Auflage
Erstauflage
Breite
206 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Gedruckt in Mainz, im Verlag von J.Schöffer aus dem Jahren 1518
Bindung
Halbleder
Extras
Eingeklebte Blätter/Tafeln
Anzahl der Seiten
734
Verkauft von
ItalienVerifiziert
6
Verkaufte Objekte
pro

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