Val Saint Lambert - Charles Graffart - Parfümfläschchen - ART DECO - BRUNA - Kristall - unterzeichnet






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Val Saint Lambert signierte Kristall-Parfümflasche, Modell „BRUNA“, aus zweifarbigem roten Overlay-Kristall im Art-Déco-Stil, Datierung 1930er–1940er Jahre, Abmessungen 9 cm Breite, 9 cm Tiefe, 12 cm Höhe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Val Saint Lambert signiertes Kristall-Parfümfläschchen – Modell „BRUNA“, 1940er Jahre
Ein exquisites Beispiel belgischer Kristallkunst: Diese Parfümflasche wurde in den 1940er-Jahren von der legendären Val Saint Lambert-Manufaktur hergestellt. Das Modell, bekannt als „Bruna“, ist im ursprünglichen Val Saint Lambert-Katalog unter dem Schliffmuster C.G.824 dokumentiert und gehört zur Bruna-Garnitur der Toilette.
Der Flakon ist aus lebhaftem zweifarbigem Überfangkristall gefertigt, wobei eine tiefe rubinrote Schicht meisterhaft durchbrochen wird, um die darunterliegende klare Basis zu zeigen. Das Design weist markante vertikale Facetten auf, die das Licht in reiche, gesättigte Töne brechen und die skulpturale Form der Flasche betonen.
Noch teilweise mit dem ursprünglichen Val Saint Lambert-Papieretikett versehen und mit der gravierten Signatur auf der Basis trägt dieses Stück sowohl Authentizität als auch Sammlerwert. Die Zerstäuber-Hardware ist vollständig funktionsfähig, mit einer neuen Glaskugel und einem Schlauch installiert, um die Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.
Ob sie ausgestellt wird oder wie vorgesehen verwendet wird, verkörpert diese Parfümflasche eine feine Mischung aus Zweckmäßigkeit, Luxus und Mid-Century-Eleganz und ist ein seltener Überrest des hochwertigen europäischen Glaskdesigns der 1940er Jahre.
Über den Designer:
Charles Graffart (1893–1967) war ein bedeutender belgischer Glasdesigner und langjähriger künstlerischer Leiter bei Val Saint Lambert. Bekannt für seinen innovativen Umgang mit Form und Schneidetechniken, spielte er eine zentrale Rolle bei der Modernisierung des Unternehmensstils während der Art-déco-Ära. Seine Arbeiten vereinen geometrische Klarheit mit technischer Virtuosität und sind bei Sammlern dekorativer Kunst bis heute sehr begehrt.
Val Saint Lambert, eingebettet in Seraing bei Liège, Belgien, ist ein Leuchtturm des Kristallhandwerks mit einer fast zweihundertjährigen Tradition. Gegründet im Jahr 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Val-Saint-Lambert-Abtei in eine florierende Glasmanufaktur.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Phase bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und produzierte täglich 120.000 Glassstücke. Ihre Kreationen, bekannt für außergewöhnliche Qualität und filigrane Designs, fanden Bewunderer weltweit, darunter in der Zarenrußland und Nordamerika. Ein Beweis für ihre Kunstfertigkeit ist die „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück von über 2 Metern Höhe und 200 Kilogramm Gewicht, das für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen gefertigt wurde.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen mit sich, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Trotz dieser Hindernisse stellte die Widerstandsfähigkeit von Val Saint Lambert die Bewahrung ihres handwerklichen Erbes sicher. Heute verbindet das Unternehmen nahtlos traditionelles Handwerk mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die modernen Ästhetikansprüchen gerecht werden.
Val Saint Lambert gilt als Symbol belgischer Handwerkskunst, bei der jedes Stück eine harmonische Verbindung von Geschichte, Kunstfertigkeit und Innovation widerspiegelt.
Wird gut verpackt, geschützt und versichert sein.
Val Saint Lambert signiertes Kristall-Parfümfläschchen – Modell „BRUNA“, 1940er Jahre
Ein exquisites Beispiel belgischer Kristallkunst: Diese Parfümflasche wurde in den 1940er-Jahren von der legendären Val Saint Lambert-Manufaktur hergestellt. Das Modell, bekannt als „Bruna“, ist im ursprünglichen Val Saint Lambert-Katalog unter dem Schliffmuster C.G.824 dokumentiert und gehört zur Bruna-Garnitur der Toilette.
Der Flakon ist aus lebhaftem zweifarbigem Überfangkristall gefertigt, wobei eine tiefe rubinrote Schicht meisterhaft durchbrochen wird, um die darunterliegende klare Basis zu zeigen. Das Design weist markante vertikale Facetten auf, die das Licht in reiche, gesättigte Töne brechen und die skulpturale Form der Flasche betonen.
Noch teilweise mit dem ursprünglichen Val Saint Lambert-Papieretikett versehen und mit der gravierten Signatur auf der Basis trägt dieses Stück sowohl Authentizität als auch Sammlerwert. Die Zerstäuber-Hardware ist vollständig funktionsfähig, mit einer neuen Glaskugel und einem Schlauch installiert, um die Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.
Ob sie ausgestellt wird oder wie vorgesehen verwendet wird, verkörpert diese Parfümflasche eine feine Mischung aus Zweckmäßigkeit, Luxus und Mid-Century-Eleganz und ist ein seltener Überrest des hochwertigen europäischen Glaskdesigns der 1940er Jahre.
Über den Designer:
Charles Graffart (1893–1967) war ein bedeutender belgischer Glasdesigner und langjähriger künstlerischer Leiter bei Val Saint Lambert. Bekannt für seinen innovativen Umgang mit Form und Schneidetechniken, spielte er eine zentrale Rolle bei der Modernisierung des Unternehmensstils während der Art-déco-Ära. Seine Arbeiten vereinen geometrische Klarheit mit technischer Virtuosität und sind bei Sammlern dekorativer Kunst bis heute sehr begehrt.
Val Saint Lambert, eingebettet in Seraing bei Liège, Belgien, ist ein Leuchtturm des Kristallhandwerks mit einer fast zweihundertjährigen Tradition. Gegründet im Jahr 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Val-Saint-Lambert-Abtei in eine florierende Glasmanufaktur.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Phase bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und produzierte täglich 120.000 Glassstücke. Ihre Kreationen, bekannt für außergewöhnliche Qualität und filigrane Designs, fanden Bewunderer weltweit, darunter in der Zarenrußland und Nordamerika. Ein Beweis für ihre Kunstfertigkeit ist die „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück von über 2 Metern Höhe und 200 Kilogramm Gewicht, das für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen gefertigt wurde.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen mit sich, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Trotz dieser Hindernisse stellte die Widerstandsfähigkeit von Val Saint Lambert die Bewahrung ihres handwerklichen Erbes sicher. Heute verbindet das Unternehmen nahtlos traditionelles Handwerk mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die modernen Ästhetikansprüchen gerecht werden.
Val Saint Lambert gilt als Symbol belgischer Handwerkskunst, bei der jedes Stück eine harmonische Verbindung von Geschichte, Kunstfertigkeit und Innovation widerspiegelt.
Wird gut verpackt, geschützt und versichert sein.
