Mittelalterlich Brosche mit griffinähnlicher mythischer Kreatur | vergoldet, Stauferzeit






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Mittelalterliche, goldplattierte Bronze-Brosche mit griffinartigem mythischen Wesen aus der Stauferzeit (12.–13. Jh.), Durchmesser 3,2 cm, Gewicht 8,2 g, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
vergoldete Bronzebrosche mit einer griffinähnlichen mythischen Kreatur aus der Stauferzeit.
Material: Bronze (vergoldet)
Alter: 12.–13. Jahrhundert n. Chr.
Größe: Durchmesser 3,2 cm und Gewicht 8,2 g
Zustand: Sehr guter Zustand
Die runde Bronzebrosche zeigt ein durchbrochenes, geflügeltes, griffinähnliches mythisches Wesen mit langem, erhobenem Schwanz. Der Körper ist in einer kraftvollen Haltung dargestellt, mit aufrechter Brust, betonten Flügeln und schematisch betontem Kopf. Die Oberflächen des Tieres werden durch feine eingeritzte Linien betont. Überreste der Vergoldung unterstreichen die repräsentative Funktion des Stücks.
Ein ähnliches Exemplar wurde in Mainz gefunden und dort als Befestigungselement für ein Pferdegeschirr interpretiert. Die vorliegende Ausführung als Brosche deutet darauf hin, dass das Stück als Kleiderverschluss oder als dekoratives Accessoire verwendet wurde.
Die Ornamentik mit Tierdarstellungen und die Offenwerktechnik entsprechen typischen Formen des 12. bis 13. Jahrhunderts in Mitteleuropa, die in höfischen und kirchlichen Kontexten weit verbreitet waren.
Solche Tier- und mythischen Kreaturen-Motive sind Teil des höfischen Repertoirs des 12.–13. Jahrhunderts und eng mit der Darstellungskultur von Rittern und Adligen der Stauferzeit verbunden. Broschen dieser Art dienten nicht nur praktischen Zwecken, sondern auch als Ausdruck von Rang und Status.
Ein stilistisch eng verwandtes Beispiel befindet sich im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (vgl. https://bawue.museum-digital.de/object/112143). Dort ist es dort als Beschlagsstück aus einem Pferdegeschirr aus der Stauferzeit aufgeführt (Marx 2022, S. 228, Kat. Nr. 119b; Haussherr 1977, Abb. 143).
Provenienz: Aus der antiken Sammlung F. Niescher. Erworben zwischen 1950 und den 1980er-Jahren. Zuletzt in einer privaten Sammlung im Rheinland. Erworben auf dem deutschen Kunstmarkt H.A. (Düsseldorf).
Bitte beachten:
Aufgrund des Kulturgutschutzgesetzes ist für diesen Gegenstand eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich, um ihn innerhalb der EU oder in ein Drittland zu versenden.
Es gibt eine einmalige Anmeldegebühr von 25 €, die vom Käufer separat bezahlt werden muss. Diese Gebühr deckt den gesamten Antrag ab, unabhängig davon, wie viele Artikel enthalten sind.
Wir reichen die erforderlichen Unterlagen ein und übernehmen den Antragsprozess kostenlos.
Die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr 7–10 Werktage.
Echtheit: Wie bei allen unseren Objekten wird die Echtheit unbefristet garantiert. Jedes Objekt wird mit einem unterschriebenen Echtheitszertifikat geliefert.
Schutz von Kulturgut: Alle von uns angebotenen Artefakte stammen aus renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.
Der Verkäufer stellt sich vor
vergoldete Bronzebrosche mit einer griffinähnlichen mythischen Kreatur aus der Stauferzeit.
Material: Bronze (vergoldet)
Alter: 12.–13. Jahrhundert n. Chr.
Größe: Durchmesser 3,2 cm und Gewicht 8,2 g
Zustand: Sehr guter Zustand
Die runde Bronzebrosche zeigt ein durchbrochenes, geflügeltes, griffinähnliches mythisches Wesen mit langem, erhobenem Schwanz. Der Körper ist in einer kraftvollen Haltung dargestellt, mit aufrechter Brust, betonten Flügeln und schematisch betontem Kopf. Die Oberflächen des Tieres werden durch feine eingeritzte Linien betont. Überreste der Vergoldung unterstreichen die repräsentative Funktion des Stücks.
Ein ähnliches Exemplar wurde in Mainz gefunden und dort als Befestigungselement für ein Pferdegeschirr interpretiert. Die vorliegende Ausführung als Brosche deutet darauf hin, dass das Stück als Kleiderverschluss oder als dekoratives Accessoire verwendet wurde.
Die Ornamentik mit Tierdarstellungen und die Offenwerktechnik entsprechen typischen Formen des 12. bis 13. Jahrhunderts in Mitteleuropa, die in höfischen und kirchlichen Kontexten weit verbreitet waren.
Solche Tier- und mythischen Kreaturen-Motive sind Teil des höfischen Repertoirs des 12.–13. Jahrhunderts und eng mit der Darstellungskultur von Rittern und Adligen der Stauferzeit verbunden. Broschen dieser Art dienten nicht nur praktischen Zwecken, sondern auch als Ausdruck von Rang und Status.
Ein stilistisch eng verwandtes Beispiel befindet sich im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (vgl. https://bawue.museum-digital.de/object/112143). Dort ist es dort als Beschlagsstück aus einem Pferdegeschirr aus der Stauferzeit aufgeführt (Marx 2022, S. 228, Kat. Nr. 119b; Haussherr 1977, Abb. 143).
Provenienz: Aus der antiken Sammlung F. Niescher. Erworben zwischen 1950 und den 1980er-Jahren. Zuletzt in einer privaten Sammlung im Rheinland. Erworben auf dem deutschen Kunstmarkt H.A. (Düsseldorf).
Bitte beachten:
Aufgrund des Kulturgutschutzgesetzes ist für diesen Gegenstand eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich, um ihn innerhalb der EU oder in ein Drittland zu versenden.
Es gibt eine einmalige Anmeldegebühr von 25 €, die vom Käufer separat bezahlt werden muss. Diese Gebühr deckt den gesamten Antrag ab, unabhängig davon, wie viele Artikel enthalten sind.
Wir reichen die erforderlichen Unterlagen ein und übernehmen den Antragsprozess kostenlos.
Die Bearbeitungszeit beträgt ungefähr 7–10 Werktage.
Echtheit: Wie bei allen unseren Objekten wird die Echtheit unbefristet garantiert. Jedes Objekt wird mit einem unterschriebenen Echtheitszertifikat geliefert.
Schutz von Kulturgut: Alle von uns angebotenen Artefakte stammen aus renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Alte Hochkulturen
- Repräsentant:
- Simon Breunig
- Adresse:
- Adam-Zoeller-Strasse 5
63906 Erlenbach am Main
GERMANY - Telefonnummer:
- +4915112408130
- Email:
- jaegerundsammler1@gmx.de
- USt-IdNr.:
- DE325071353
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
