Eustachio Rudio - De Humani Corporis Affectibus - 1590






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eustachii Rudii
Ärzte und Philosophen von Bellunensis:
De humani corporis Affectibus, Dignoscendis, Praedicendis, Curandis et Preservandis, Libri Quinque.
Ad Serenissimum Senatum Venetum. Cum privilegiis.
Venetiis, apud Paulum Meietum bibliopolam Patauinum, MDXC
Ganzfolio-Pergamentrücken, großes graviertes typografisches Emblem auf der Vorderseite, 6 Blätter, 156 Blatt. Wunderschöne Zierinitialen.
Gesamtzahl Seiten (12).312.
Äußerst seltene Originalausgabe
Das Buch ist eine medizinische Abhandlung, die 1590 in Venedig von dem Belluner Arzt Eustachio Rudio veröffentlicht wurde. Rudio war eine gebildete Persönlichkeit der Renaissance, die als Arzt und Philosoph wirkte. Das in fünf Bücher gegliederte Werk behandelt den „affectus humani corporis“, also die Zustände, Krankheiten und Veränderungen, die den menschlichen Körper betreffen können. Rudio beschreibt, wie man Symptome erkennt (diagnoscere), wie man den Verlauf von Krankheiten vorhersagt, wie man sie behandelt und schließlich, wie man die Gesundheit durch Hygiene, Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil erhält.
Der Text steht in der Tradition der Galenischen Medizin, spiegelt aber auch den neuen Fokus der Renaissance auf direkte Beobachtung, klinische Erfahrung und einen rationalen Zugang zur Physiologie wider. Rudio strebt danach, Theorie und Praxis zu vereinen und zeigt auf, dass der Arzt sowohl Philosoph als auch Beobachter des menschlichen Körpers sein muss. Das Buch ist dem Senat von Venetien gewidmet, einer Institution, die häufig Werke mit öffentlichem Nutzen veröffentlichte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Abhandlung ein systematischer Leitfaden für Diagnose, Prognose und Therapie im medizinischen Denken des späten 16. Jahrhunderts ist und eine wertvolle Quelle für das Verständnis der vormodernen Medizin und der Rolle des Arztes im Italien der Renaissance darstellt.
Eustachio Rudio aus Belluno studierte in Padua und hatte Fabrizio d'Acquapendente unter seinen Lehrern. Anschließend zog er nach Udine und wurde 1599 als Nachfolger Massarias auf den Lehrstuhl für praktische Medizin in Padua berufen. Harvey besuchte vermutlich seine Vorlesungen und gewann so erste Einblicke in den Aufbau und die Funktion des Herzens. In seinem ersten Buch behandelt er Erkrankungen des Nervensystems, Augenkrankheiten, Lid- und Sehstörungen, Hörstörungen, Erkrankungen der Nase, der Zähne und des Herz-Kreislauf-Systems.
Eustachii Rudii
Ärzte und Philosophen von Bellunensis:
De humani corporis Affectibus, Dignoscendis, Praedicendis, Curandis et Preservandis, Libri Quinque.
Ad Serenissimum Senatum Venetum. Cum privilegiis.
Venetiis, apud Paulum Meietum bibliopolam Patauinum, MDXC
Ganzfolio-Pergamentrücken, großes graviertes typografisches Emblem auf der Vorderseite, 6 Blätter, 156 Blatt. Wunderschöne Zierinitialen.
Gesamtzahl Seiten (12).312.
Äußerst seltene Originalausgabe
Das Buch ist eine medizinische Abhandlung, die 1590 in Venedig von dem Belluner Arzt Eustachio Rudio veröffentlicht wurde. Rudio war eine gebildete Persönlichkeit der Renaissance, die als Arzt und Philosoph wirkte. Das in fünf Bücher gegliederte Werk behandelt den „affectus humani corporis“, also die Zustände, Krankheiten und Veränderungen, die den menschlichen Körper betreffen können. Rudio beschreibt, wie man Symptome erkennt (diagnoscere), wie man den Verlauf von Krankheiten vorhersagt, wie man sie behandelt und schließlich, wie man die Gesundheit durch Hygiene, Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil erhält.
Der Text steht in der Tradition der Galenischen Medizin, spiegelt aber auch den neuen Fokus der Renaissance auf direkte Beobachtung, klinische Erfahrung und einen rationalen Zugang zur Physiologie wider. Rudio strebt danach, Theorie und Praxis zu vereinen und zeigt auf, dass der Arzt sowohl Philosoph als auch Beobachter des menschlichen Körpers sein muss. Das Buch ist dem Senat von Venetien gewidmet, einer Institution, die häufig Werke mit öffentlichem Nutzen veröffentlichte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Abhandlung ein systematischer Leitfaden für Diagnose, Prognose und Therapie im medizinischen Denken des späten 16. Jahrhunderts ist und eine wertvolle Quelle für das Verständnis der vormodernen Medizin und der Rolle des Arztes im Italien der Renaissance darstellt.
Eustachio Rudio aus Belluno studierte in Padua und hatte Fabrizio d'Acquapendente unter seinen Lehrern. Anschließend zog er nach Udine und wurde 1599 als Nachfolger Massarias auf den Lehrstuhl für praktische Medizin in Padua berufen. Harvey besuchte vermutlich seine Vorlesungen und gewann so erste Einblicke in den Aufbau und die Funktion des Herzens. In seinem ersten Buch behandelt er Erkrankungen des Nervensystems, Augenkrankheiten, Lid- und Sehstörungen, Hörstörungen, Erkrankungen der Nase, der Zähne und des Herz-Kreislauf-Systems.
