Ōhori-yaki glasierte flache Teeschale (Hira-chawan) — Subtile japanische Teekeramik, vermutlich aus - Porzellan - Japan - Shōwa Zeit (1926-1989)





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Porzellan Ōhori-yaki flache Teeschale (Hira-chawan) aus Japan, Shōwa-Zeit, mit amberfarbener Ame-Glasur, Höhe 5,6 cm, Durchmesser 15,4 cm, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Flache Teeschalen-Form im Stil der Ōhi ware
– Reiche bernsteinfarbene Glasur, charakteristisch für die Tradition
– Unauffällig, geeignet für eine Sommer-Teezeremonie
Zusammenfassung: Ein Hirachawan aus der Ōhi-Keramik, geprägt durch die charakteristische Ame (Bernstein)-Glasur und eine flache, sich ausbreitende Form. Die Ōhi-Keramik wird seit dem siebzehnten Jahrhundert in Kanazawa gefertigt und ist eng mit der lokalen Teezeremonie-Kultur verbunden, die vom herrschenden Maeda-Clan gefördert wurde. Die Bernstein-Glastechnik, die von Generation zu Generation der Ōhi-Familie weitergegeben wird, schafft warme honigfarbene Oberflächen, die sich während des Brennens subtil unterscheiden. Diese flache Schüsselform wird traditionell in den wärmeren Monaten verwendet, wenn die breite, flache Form den Tee schneller abkühlen lässt. Das Stück spricht Sammler an, die sich für regionale japanische Keramik und die beständige Tradition interessieren, die Töpferwerkstätten mit bestimmten Lokalitäten verbindet.
Die Ōhi-Werkstatt führt ihre Linie auf das Jahr 1666 zurück, als Chōzaemon, ein Fliesenmacher, der den Maeda-Herren im Kaga-Domäne diente, unter Anleitung des Teemeisters Sen Sōtan begann, Teegeschirr herzustellen. Die Familie entwickelte ihre charakteristische Bernstein-Glasur—ame-yū—und erzielte warme Töne von hellem Honig bis zu tiefem Karamell durch sorgfältige Manipulation eisenhaltiger Glasuren und Brennbedingungen. Dieses technische Wissen wurde über Generationen weitergegeben, wobei jeder nachfolgende Familienoberhaupt den Namen Chōzaemon annahm und die unverwechselbare Ästhetik der Werkstatt bewahrte.
Dieses Hirachawan-Beispiel demonstriert die wesentlichen Merkmale der Form. Die Wände steigen von einem niedrigen Fußring auf, breiten sich nach außen aus und bilden so eine breite, flache Schale, die eine große Oberfläche des Tees der Luft aussetzt. Dieses Design dient praktischen Zwecken innerhalb der Teezeremonie – in den Sommermonaten ermöglicht die stärkere Exposition, dass der Tee schneller auf eine angenehme Trinktemperatur abkühlt, als tiefer geformte Schalen es zulassen würden. Die Form erzeugt außerdem spezifische visuelle und haptische Erfahrungen: Die Schale sitzt niedrig und stabil in der Hand, während der breite Rand ausreichend Platz für die Lippe bietet.
Die Ame-Glasur bedeckt die gesamte sichtbare Oberfläche in unterschiedlichen Tiefen warmen Bernsteins. Dort, wo die Schicht dick auftankt, entstehen tiefere Karamelltöne; wo sie an Kanten oder strukturierten Flächen dünner wird, treten hellere Honigfarben auf. Diese Variation tritt während des Brennprozesses ganz natürlich auf, da die geschmolzene Glasur auf die Gravitation, den Brennverlauf und die darunterliegende Tonstruktur reagiert. Die Oberfläche hat den feinen Glanz entwickelt, der für gut gebrannte Ōhi-Glasuren charakteristisch ist — weder zu glänzend noch ganz matt, sondern irgendwo dazwischen, der das Licht sanft einfängt.
Der Tonkörper unten enthält vermutlich lokale Materialien aus der Region Kanazawa, was dem Stück seine Verbundenheit mit dem Ort verleiht. Die Ōhi-Töpfer haben traditionell Ton aus bestimmten Gegenden rund um Kanazawa bezogen und verstanden, dass diese Materialien auf unterschiedliche Weise mit ihren Glasuren interagieren. Diese geografische Spezifität ist in der japanischen Keramikszene wichtig, wo regionale Identität eng mit Materialquellen und technischen Traditionen verknüpft bleibt.
Für europäische Sammler bietet Ōhi ware einen zugänglichen Einstieg darin, zu verstehen, wie die japanische Teezeremonie-Kultur die Keramikproduktion geprägt hat. Die Bernstein-Glasur verleiht sofort visuelle Wärme, während die Form eine funktionale Anpassung an saisonale Nutzung demonstriert. Die Stücke wirken gut in zeitgenössischen Interieurs—die erdige Farbpalette harmoniert mit natürlichen Materialien, während die einfache, sich ausbreitende Form eine skulpturale Präsenz ohne visuelle Komplexität bietet.
Die Schale zeigt ehrliche Spuren von Alterung und Gebrauch. Es gibt einige geringe Oberflächenmarkierungen und leichte Verfärbungen, typisch für Teegeschirr, das im Einsatz war. Die Glasur ist größtenteils unversehrt und weist die natürlichen Variationen auf, die dem Brennvorgang eigen sind. Der Fußring ist stabil und sauber ausgeführt. Diese Merkmale spiegeln den praktischen Ursprung des Stücks innerhalb der Teezeremonie wider.
Versand & Abwicklung: Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand bei mehreren Artikeln ist möglich. Lokale Zollgebühren liegen in der Verantwortung des Käufers.
Verkäufergarantie: Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Keramik und garantieren die Authentizität dieses Stücks. Fragen sind herzlich willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
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Der Verkäufer stellt sich vor
– Flache Teeschalen-Form im Stil der Ōhi ware
– Reiche bernsteinfarbene Glasur, charakteristisch für die Tradition
– Unauffällig, geeignet für eine Sommer-Teezeremonie
Zusammenfassung: Ein Hirachawan aus der Ōhi-Keramik, geprägt durch die charakteristische Ame (Bernstein)-Glasur und eine flache, sich ausbreitende Form. Die Ōhi-Keramik wird seit dem siebzehnten Jahrhundert in Kanazawa gefertigt und ist eng mit der lokalen Teezeremonie-Kultur verbunden, die vom herrschenden Maeda-Clan gefördert wurde. Die Bernstein-Glastechnik, die von Generation zu Generation der Ōhi-Familie weitergegeben wird, schafft warme honigfarbene Oberflächen, die sich während des Brennens subtil unterscheiden. Diese flache Schüsselform wird traditionell in den wärmeren Monaten verwendet, wenn die breite, flache Form den Tee schneller abkühlen lässt. Das Stück spricht Sammler an, die sich für regionale japanische Keramik und die beständige Tradition interessieren, die Töpferwerkstätten mit bestimmten Lokalitäten verbindet.
Die Ōhi-Werkstatt führt ihre Linie auf das Jahr 1666 zurück, als Chōzaemon, ein Fliesenmacher, der den Maeda-Herren im Kaga-Domäne diente, unter Anleitung des Teemeisters Sen Sōtan begann, Teegeschirr herzustellen. Die Familie entwickelte ihre charakteristische Bernstein-Glasur—ame-yū—und erzielte warme Töne von hellem Honig bis zu tiefem Karamell durch sorgfältige Manipulation eisenhaltiger Glasuren und Brennbedingungen. Dieses technische Wissen wurde über Generationen weitergegeben, wobei jeder nachfolgende Familienoberhaupt den Namen Chōzaemon annahm und die unverwechselbare Ästhetik der Werkstatt bewahrte.
Dieses Hirachawan-Beispiel demonstriert die wesentlichen Merkmale der Form. Die Wände steigen von einem niedrigen Fußring auf, breiten sich nach außen aus und bilden so eine breite, flache Schale, die eine große Oberfläche des Tees der Luft aussetzt. Dieses Design dient praktischen Zwecken innerhalb der Teezeremonie – in den Sommermonaten ermöglicht die stärkere Exposition, dass der Tee schneller auf eine angenehme Trinktemperatur abkühlt, als tiefer geformte Schalen es zulassen würden. Die Form erzeugt außerdem spezifische visuelle und haptische Erfahrungen: Die Schale sitzt niedrig und stabil in der Hand, während der breite Rand ausreichend Platz für die Lippe bietet.
Die Ame-Glasur bedeckt die gesamte sichtbare Oberfläche in unterschiedlichen Tiefen warmen Bernsteins. Dort, wo die Schicht dick auftankt, entstehen tiefere Karamelltöne; wo sie an Kanten oder strukturierten Flächen dünner wird, treten hellere Honigfarben auf. Diese Variation tritt während des Brennprozesses ganz natürlich auf, da die geschmolzene Glasur auf die Gravitation, den Brennverlauf und die darunterliegende Tonstruktur reagiert. Die Oberfläche hat den feinen Glanz entwickelt, der für gut gebrannte Ōhi-Glasuren charakteristisch ist — weder zu glänzend noch ganz matt, sondern irgendwo dazwischen, der das Licht sanft einfängt.
Der Tonkörper unten enthält vermutlich lokale Materialien aus der Region Kanazawa, was dem Stück seine Verbundenheit mit dem Ort verleiht. Die Ōhi-Töpfer haben traditionell Ton aus bestimmten Gegenden rund um Kanazawa bezogen und verstanden, dass diese Materialien auf unterschiedliche Weise mit ihren Glasuren interagieren. Diese geografische Spezifität ist in der japanischen Keramikszene wichtig, wo regionale Identität eng mit Materialquellen und technischen Traditionen verknüpft bleibt.
Für europäische Sammler bietet Ōhi ware einen zugänglichen Einstieg darin, zu verstehen, wie die japanische Teezeremonie-Kultur die Keramikproduktion geprägt hat. Die Bernstein-Glasur verleiht sofort visuelle Wärme, während die Form eine funktionale Anpassung an saisonale Nutzung demonstriert. Die Stücke wirken gut in zeitgenössischen Interieurs—die erdige Farbpalette harmoniert mit natürlichen Materialien, während die einfache, sich ausbreitende Form eine skulpturale Präsenz ohne visuelle Komplexität bietet.
Die Schale zeigt ehrliche Spuren von Alterung und Gebrauch. Es gibt einige geringe Oberflächenmarkierungen und leichte Verfärbungen, typisch für Teegeschirr, das im Einsatz war. Die Glasur ist größtenteils unversehrt und weist die natürlichen Variationen auf, die dem Brennvorgang eigen sind. Der Fußring ist stabil und sauber ausgeführt. Diese Merkmale spiegeln den praktischen Ursprung des Stücks innerhalb der Teezeremonie wider.
Versand & Abwicklung: Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand bei mehreren Artikeln ist möglich. Lokale Zollgebühren liegen in der Verantwortung des Käufers.
Verkäufergarantie: Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Keramik und garantieren die Authentizität dieses Stücks. Fragen sind herzlich willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
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