Leo Bervoets (1892-1978) - In het café





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schönes, intimes kleines Gemälde des belgischen Künstlers Leo Bervoets. Bervoets war bekannt für seine Zirkus- und Café-Innenraumgemälde. Es handelt sich um ein Ölbild auf Holz mit den Maßen 28,5 x 22,5 cm, das links unten signiert ist. Das Gemälde wurde in den 60er Jahren von meinem Vater bei Veilinghuis Mak van Waay in Amsterdam gekauft und hat stets in meinem Elternhaus gehangen.
Leo Bervoets
Leo Bervoets war ein belgischer Künstler, der 1892 in Antwerpen geboren wurde und 1978 verstarb. Er war Maler, Zeichner und Aquarellist. Seine Ausbildung absolvierte er an der Akademie in Antwerpen unter der Leitung von Ch. Mertens und Is. Opsomer. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg tauchte er tief in das lebhafte Leben von Tanzsälen, Jahrmärkten und Zirkussen ein und kannte das nächtliche Hafenviertel bestens. Doch blieb er stets der stille Beobachter dieses alles andere als ruhigen Milieus, das er poetisch-empfindsam in seinen Gemälden verarbeitete. In den 1930er Jahren war er Mitglied der Moderne Kunst, zusammen mit u.a. Paul Joostens, Edm. Van Dooren, Ernest Albert und Oscar Verpoorten. Er mochte es nicht zu exposieren und zog es vor, seine Kunst eher im Rückzug in der Stille und im Frieden des Ateliers zu erleben. Er integrierte Futurismus und Kubismus durch sein Gefühl, seine poetische und verfeinerte Sichtweise, wodurch er das Bild der Realität neu gestaltete und veredelte. Er malte unter anderem Landschaften, Hafenansichten von Antwerpen, Stadtansichten, Café-Innenräume, Figuren am Rand der Gesellschaft: Obdachlose, Outlaws, Straßenkinder, Barfrauen, Fodderanses, aber auch Atelierinterieurs und Stillleben. Hervorragender Farbgestalter. Die Zeichnungen stellen einen sehr interessanten Teil seines Œuvres dar. Aus der Presse: „Ganz diese Malerei strahlt eine Raffinesse im Moll aus, weil nirgends kräftige Farben noch exuberante Formen verwendet werden. Er komponiert in der wahren Bedeutung des Wortes seine Gemälde, die stets aus kleinen, zarten Flächen bestehen und in einer stillen Harmonie zur Einheit gebracht werden“ und „L.B. ist ein Einsamer. Unbemerkt und wie verloren im Trubel des Stadtlebens unternimmt er, wie ein schweigsamer Philosoph, sobald der Abend einbricht, seine langen Streifzüge durch die Straßen von Antwerpen. Dabei sieht er vor allem die eigentümliche Randzone der Gesellschaft.“ (A.J.J. Delen) War außerdem Mitglied der Kring „Als Ik Kan“. Werke u.a. im Museum in Antwerpen. Erwähnt in BAS I und Zwei Jahrhunderten Signaturen belgischer Künstler.
Schönes, intimes kleines Gemälde des belgischen Künstlers Leo Bervoets. Bervoets war bekannt für seine Zirkus- und Café-Innenraumgemälde. Es handelt sich um ein Ölbild auf Holz mit den Maßen 28,5 x 22,5 cm, das links unten signiert ist. Das Gemälde wurde in den 60er Jahren von meinem Vater bei Veilinghuis Mak van Waay in Amsterdam gekauft und hat stets in meinem Elternhaus gehangen.
Leo Bervoets
Leo Bervoets war ein belgischer Künstler, der 1892 in Antwerpen geboren wurde und 1978 verstarb. Er war Maler, Zeichner und Aquarellist. Seine Ausbildung absolvierte er an der Akademie in Antwerpen unter der Leitung von Ch. Mertens und Is. Opsomer. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg tauchte er tief in das lebhafte Leben von Tanzsälen, Jahrmärkten und Zirkussen ein und kannte das nächtliche Hafenviertel bestens. Doch blieb er stets der stille Beobachter dieses alles andere als ruhigen Milieus, das er poetisch-empfindsam in seinen Gemälden verarbeitete. In den 1930er Jahren war er Mitglied der Moderne Kunst, zusammen mit u.a. Paul Joostens, Edm. Van Dooren, Ernest Albert und Oscar Verpoorten. Er mochte es nicht zu exposieren und zog es vor, seine Kunst eher im Rückzug in der Stille und im Frieden des Ateliers zu erleben. Er integrierte Futurismus und Kubismus durch sein Gefühl, seine poetische und verfeinerte Sichtweise, wodurch er das Bild der Realität neu gestaltete und veredelte. Er malte unter anderem Landschaften, Hafenansichten von Antwerpen, Stadtansichten, Café-Innenräume, Figuren am Rand der Gesellschaft: Obdachlose, Outlaws, Straßenkinder, Barfrauen, Fodderanses, aber auch Atelierinterieurs und Stillleben. Hervorragender Farbgestalter. Die Zeichnungen stellen einen sehr interessanten Teil seines Œuvres dar. Aus der Presse: „Ganz diese Malerei strahlt eine Raffinesse im Moll aus, weil nirgends kräftige Farben noch exuberante Formen verwendet werden. Er komponiert in der wahren Bedeutung des Wortes seine Gemälde, die stets aus kleinen, zarten Flächen bestehen und in einer stillen Harmonie zur Einheit gebracht werden“ und „L.B. ist ein Einsamer. Unbemerkt und wie verloren im Trubel des Stadtlebens unternimmt er, wie ein schweigsamer Philosoph, sobald der Abend einbricht, seine langen Streifzüge durch die Straßen von Antwerpen. Dabei sieht er vor allem die eigentümliche Randzone der Gesellschaft.“ (A.J.J. Delen) War außerdem Mitglied der Kring „Als Ik Kan“. Werke u.a. im Museum in Antwerpen. Erwähnt in BAS I und Zwei Jahrhunderten Signaturen belgischer Künstler.

