Chargesheimer - Schöne Ruinen ("Beautiful Ruins") - 1994





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wunderschönes, weitgehend unbekanntes kleines Buch des berühmten deutschen Fotografen Chargesheimer,
der in seinem kurzen Leben insgesamt 14 Bücher veröffentlicht hat (1924–1971).
Das Buch "Beautiful Ruins" erschien 23 Jahre nach seinem Tod und basierte auf einem Buchprojekt, das 1949 von Günther Weiß-Margis und Chargesheimer konzipiert wurde. Mit einem Beitrag von Anke Solbrig, unter Verwendung der Originaltexte von Günther Weiß-Margis, und einem Nachwort von Anneliese Weiß-Margis.
SEHR SELTENER CHARGHEIMER-TITEL - KOMPLETT MIT DEM ORIGINALEN SLIPCASE.
Dies ist die erste Best-of-PhotoBooks-Auktion von 5Uhr30.com, die 2026 beginnt.
Mit mehr als 100 großartigen Losen aus meiner persönlichen Sammlung und aus jüngsten Ankäufen.
Chargesheimer ist berühmt für „Köln 5Uhr30“ („Köln um 5:30 Uhr“) und viele andere Fotobücher wie „Im Ruhrgebiet“ (1958) oder „Unter Krahnenbäumen“ (1958).
Dies ist eine Sammlung von 5Uhr30.com (Ecki Heuser, Köln, Deutschland).
Wir garantieren detaillierte und genaue Beschreibungen, 100 % Transportschutz, 100 % Transportversicherung und natürlich weltweiten Kombinierte Versand.
Wienand, Köln. 1994. Erstausgabe, erste Auflage.
Hardcover in Leinen mit Karton-Schuber (wie herausgegeben). 170 x 227 mm. 96 Seiten. 31 Schwarzweißfotografien. Fotos: Chargesheimer. Gestaltung: Julia Schäfer. Vorwort: Reinhold Mißelbeck ("Chaos als Lebensprinzip"). Text: Anke Solbrig ("Das frühe Konzept der schönen Ruinen"). Nachwort: Anneliese Weiß-Margis. Text auf Deutsch.
Bedingung:
Buch innen und außen ausgezeichnet, frisch und makellos, sauber ohne Flecken und ohne
Fleckenbildung. Der Schuber ist leicht benutzt und leicht vergilbt. Insgesamt in sehr gutem Zustand.
Großartiges, weitgehend unbekanntes Fotobuch von Chargesheimer – mit dem originalen Schuber.
Chargesheimer gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Kölner Fotografie nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihn jedoch nur als Fotografen zu bezeichnen, greift zu kurz. Vielmehr verstand er sich als Künstler und war in diesem Sinne auf vielen Gebieten aktiv. Er malte, schuf Skulpturen und entwarf Bühnenbilder, doch sein fotografisches Werk zieht sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk.
Er absolvierte keine reguläre Ausbildung, verbrachte aber mehrere Semester im Fotografieunterricht an den Kölner Werkschulen und am Bayerischen Staatsinstitut für Fotografie. In diesen Jahren arbeitete er mit Lichtgrafik und als Bühnenfotograf.
Ab den frühen 1950er Jahren übernahm er auch verschiedene fotografische Aufträge für die Werbung, ein Gebiet, das er bis 1955 auch als Dozent an der Bi-Kla Schule in Düsseldorf unterrichtete. Darauf folgten Ausstellungen, in denen sich ein neuer thematischer Schwerpunkt, die People-Fotografie, herauskristallisierte, der sich schließlich in einer umfangreichen Reihe illustrierter Bücher widerspiegelte.
Zwischen 1957 und 1960 erschienen sieben Bücher – über Köln und das Rheinland, das Ruhrgebiet und Berlin –, mit denen er sich als außergewöhnlicher Beobachter seiner Umwelt und seiner Zeitgenossen etablierte. Diese Bücher, die damals nicht immer unumstritten waren, gelten heute als Meilensteine der Fotogeschichte. Nach diesen Erfolgen wandte er sich zunehmend dem Theater zu, entwarf Bühnenbilder und führte Regie, während er gleichzeitig an kinetischen Objekten, den sogenannten „Meditationsmühlen“, arbeitete. Seine Theaterarbeit mündete in dem illustrierten Buch „Theater – Theater“ (1967) mit einer sehr direkten, nicht-theatralischen, aber bisweilen stilisierten Darstellung von Menschen und Situationen. Dass viele seiner Bücher Vorworte von bekannten Autoren wie Heinrich Böll und Martin Walser erhielten, zeugt von der hohen Wertschätzung, die Chargesheimer in intellektuellen Kreisen genoss.
In seinen letzten Werken, illustrierten Büchern über Hannover und Köln (1970), entsteht ein neuer Bildstil, der seine Wurzeln in der Neuen Sachlichkeit hat, aber auch ein deutliches kritisches Potenzial in der Wahl der Orte und der übertriebenen Perspektiven birgt.
Diese Eigenart, verbunden mit dem Festhalten am Schwarz-Weiß-Stil, der dem Zeittrend widersprach, kann als neue stilistische Phase, aber wahrscheinlich auch als Anzeichen einer beginnenden Depression interpretiert werden. Chargesheimer ging Ende 1971 freiwillig in den Ruhestand.
(Galerie Julian Sander)
Der Verkäufer stellt sich vor
Wunderschönes, weitgehend unbekanntes kleines Buch des berühmten deutschen Fotografen Chargesheimer,
der in seinem kurzen Leben insgesamt 14 Bücher veröffentlicht hat (1924–1971).
Das Buch "Beautiful Ruins" erschien 23 Jahre nach seinem Tod und basierte auf einem Buchprojekt, das 1949 von Günther Weiß-Margis und Chargesheimer konzipiert wurde. Mit einem Beitrag von Anke Solbrig, unter Verwendung der Originaltexte von Günther Weiß-Margis, und einem Nachwort von Anneliese Weiß-Margis.
SEHR SELTENER CHARGHEIMER-TITEL - KOMPLETT MIT DEM ORIGINALEN SLIPCASE.
Dies ist die erste Best-of-PhotoBooks-Auktion von 5Uhr30.com, die 2026 beginnt.
Mit mehr als 100 großartigen Losen aus meiner persönlichen Sammlung und aus jüngsten Ankäufen.
Chargesheimer ist berühmt für „Köln 5Uhr30“ („Köln um 5:30 Uhr“) und viele andere Fotobücher wie „Im Ruhrgebiet“ (1958) oder „Unter Krahnenbäumen“ (1958).
Dies ist eine Sammlung von 5Uhr30.com (Ecki Heuser, Köln, Deutschland).
Wir garantieren detaillierte und genaue Beschreibungen, 100 % Transportschutz, 100 % Transportversicherung und natürlich weltweiten Kombinierte Versand.
Wienand, Köln. 1994. Erstausgabe, erste Auflage.
Hardcover in Leinen mit Karton-Schuber (wie herausgegeben). 170 x 227 mm. 96 Seiten. 31 Schwarzweißfotografien. Fotos: Chargesheimer. Gestaltung: Julia Schäfer. Vorwort: Reinhold Mißelbeck ("Chaos als Lebensprinzip"). Text: Anke Solbrig ("Das frühe Konzept der schönen Ruinen"). Nachwort: Anneliese Weiß-Margis. Text auf Deutsch.
Bedingung:
Buch innen und außen ausgezeichnet, frisch und makellos, sauber ohne Flecken und ohne
Fleckenbildung. Der Schuber ist leicht benutzt und leicht vergilbt. Insgesamt in sehr gutem Zustand.
Großartiges, weitgehend unbekanntes Fotobuch von Chargesheimer – mit dem originalen Schuber.
Chargesheimer gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Kölner Fotografie nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihn jedoch nur als Fotografen zu bezeichnen, greift zu kurz. Vielmehr verstand er sich als Künstler und war in diesem Sinne auf vielen Gebieten aktiv. Er malte, schuf Skulpturen und entwarf Bühnenbilder, doch sein fotografisches Werk zieht sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk.
Er absolvierte keine reguläre Ausbildung, verbrachte aber mehrere Semester im Fotografieunterricht an den Kölner Werkschulen und am Bayerischen Staatsinstitut für Fotografie. In diesen Jahren arbeitete er mit Lichtgrafik und als Bühnenfotograf.
Ab den frühen 1950er Jahren übernahm er auch verschiedene fotografische Aufträge für die Werbung, ein Gebiet, das er bis 1955 auch als Dozent an der Bi-Kla Schule in Düsseldorf unterrichtete. Darauf folgten Ausstellungen, in denen sich ein neuer thematischer Schwerpunkt, die People-Fotografie, herauskristallisierte, der sich schließlich in einer umfangreichen Reihe illustrierter Bücher widerspiegelte.
Zwischen 1957 und 1960 erschienen sieben Bücher – über Köln und das Rheinland, das Ruhrgebiet und Berlin –, mit denen er sich als außergewöhnlicher Beobachter seiner Umwelt und seiner Zeitgenossen etablierte. Diese Bücher, die damals nicht immer unumstritten waren, gelten heute als Meilensteine der Fotogeschichte. Nach diesen Erfolgen wandte er sich zunehmend dem Theater zu, entwarf Bühnenbilder und führte Regie, während er gleichzeitig an kinetischen Objekten, den sogenannten „Meditationsmühlen“, arbeitete. Seine Theaterarbeit mündete in dem illustrierten Buch „Theater – Theater“ (1967) mit einer sehr direkten, nicht-theatralischen, aber bisweilen stilisierten Darstellung von Menschen und Situationen. Dass viele seiner Bücher Vorworte von bekannten Autoren wie Heinrich Böll und Martin Walser erhielten, zeugt von der hohen Wertschätzung, die Chargesheimer in intellektuellen Kreisen genoss.
In seinen letzten Werken, illustrierten Büchern über Hannover und Köln (1970), entsteht ein neuer Bildstil, der seine Wurzeln in der Neuen Sachlichkeit hat, aber auch ein deutliches kritisches Potenzial in der Wahl der Orte und der übertriebenen Perspektiven birgt.
Diese Eigenart, verbunden mit dem Festhalten am Schwarz-Weiß-Stil, der dem Zeittrend widersprach, kann als neue stilistische Phase, aber wahrscheinlich auch als Anzeichen einer beginnenden Depression interpretiert werden. Chargesheimer ging Ende 1971 freiwillig in den Ruhestand.
(Galerie Julian Sander)
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- 5Uhr30.com
- Repräsentant:
- Ecki Heuser
- Adresse:
- 5Uhr30.com
Thebäerstr. 34
50823 Köln
GERMANY - Telefonnummer:
- +491728184000
- Email:
- photobooks@5Uhr30.com
- USt-IdNr.:
- DE154811593
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