Ootokoi / Robert Ekkel - Blue Town






Studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre und spezialisierte sich über 25 Jahre auf zeitgenössische Kunst.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 125857 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Ootokoi / Robert Ekkel, Blue Town, signiertes Gouache- und Acrylgemälde in Original-Ausgabe, 2025.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In seiner Arbeit von 2025 präsentiert der Künstler Ootokoi (Robert Ekkel) eine faszinierende Symbiose aus akribischer Präzision und spielerischer Narration, die sich in einem expandierenden Universum entfaltet. Das großformatige Werk zeigt eine weitläufige, isometrische Landschaft, in der Architektur, Flora und menschliche Miniaturen in einem scheinbar grenzenlosen, leuchtend blauen Raum arrangiert sind.
Besonders hervorzuheben ist die handwerkliche Genese des Künstlers: Ekkels Ausbildung zum Dekorationstechniker in einer Porzellanmanufaktur ist in jedem Pinselstrich spürbar. Die für die Porzellanmalerei typische Disziplin – die Beherrschung der feinen Linie und der kontrollierte Farbauftrag – wird hier auf die Leinwand übertragen. Die Häuser mit ihren markanten roten und blauen Dächern sowie die kleinteiligen Figuren besitzen eine grafische Klarheit, die an die Perfektion kunsthandwerklicher Dekore erinnert. Doch im Gegensatz zum früheren Werk, das auf einem erdigen Fond ruhte, verleiht der leuchtend blaue Hintergrund dieser Komposition eine neue, schwebende Qualität. Die statische Anordnung weicht einem Gefühl von Unendlichkeit und einem subtilen Fließen.
Trotz der Fülle an Details wirkt das Bild nicht überladen. Ootokoi nutzt den hellen, lebendigen blauen Fond der Leinwand als „negativen Raum“, der den einzelnen Elementen Luft zum Atmen gibt und gleichzeitig als verbindendes Medium dient. Dies erzeugt eine beinahe meditative Ordnung, die jedoch durch eine reiche Vielfalt an Mikro-Narrativen belebt wird. Die isometrische Perspektive verweigert einen zentralen Fokus und zwingt den Betrachter stattdessen in eine explorative Rolle – das Auge wandert wie bei einem Wimmelbild von Szene zu Szene, entdeckt die Dynamik eines Vergnügungsparks, die Betriebsamkeit einer Baustelle und die Weite eines Flughafens, eingebettet in eine Landschaft aus Häusern und stilisierten Bäumen.
Das Werk reflektiert das moderne Zusammenleben nicht nur in seinen urbanen Strukturen, sondern erweitert es um die Dimensionen von Arbeit, Freizeit und Mobilität. Es abstrahiert die Komplexität einer Siedlung und ihrer vielseitigen Funktionen in ein geordnetes, fast ikonografisches System. Es ist eine Hommage an die Ordnung im Chaos und zeigt die Welt als ein fragiles, aber harmonisches Arrangement, das sich stetig erweitert und in seinen Details unendlich viele Geschichten birgt.
In seiner Arbeit von 2025 präsentiert der Künstler Ootokoi (Robert Ekkel) eine faszinierende Symbiose aus akribischer Präzision und spielerischer Narration, die sich in einem expandierenden Universum entfaltet. Das großformatige Werk zeigt eine weitläufige, isometrische Landschaft, in der Architektur, Flora und menschliche Miniaturen in einem scheinbar grenzenlosen, leuchtend blauen Raum arrangiert sind.
Besonders hervorzuheben ist die handwerkliche Genese des Künstlers: Ekkels Ausbildung zum Dekorationstechniker in einer Porzellanmanufaktur ist in jedem Pinselstrich spürbar. Die für die Porzellanmalerei typische Disziplin – die Beherrschung der feinen Linie und der kontrollierte Farbauftrag – wird hier auf die Leinwand übertragen. Die Häuser mit ihren markanten roten und blauen Dächern sowie die kleinteiligen Figuren besitzen eine grafische Klarheit, die an die Perfektion kunsthandwerklicher Dekore erinnert. Doch im Gegensatz zum früheren Werk, das auf einem erdigen Fond ruhte, verleiht der leuchtend blaue Hintergrund dieser Komposition eine neue, schwebende Qualität. Die statische Anordnung weicht einem Gefühl von Unendlichkeit und einem subtilen Fließen.
Trotz der Fülle an Details wirkt das Bild nicht überladen. Ootokoi nutzt den hellen, lebendigen blauen Fond der Leinwand als „negativen Raum“, der den einzelnen Elementen Luft zum Atmen gibt und gleichzeitig als verbindendes Medium dient. Dies erzeugt eine beinahe meditative Ordnung, die jedoch durch eine reiche Vielfalt an Mikro-Narrativen belebt wird. Die isometrische Perspektive verweigert einen zentralen Fokus und zwingt den Betrachter stattdessen in eine explorative Rolle – das Auge wandert wie bei einem Wimmelbild von Szene zu Szene, entdeckt die Dynamik eines Vergnügungsparks, die Betriebsamkeit einer Baustelle und die Weite eines Flughafens, eingebettet in eine Landschaft aus Häusern und stilisierten Bäumen.
Das Werk reflektiert das moderne Zusammenleben nicht nur in seinen urbanen Strukturen, sondern erweitert es um die Dimensionen von Arbeit, Freizeit und Mobilität. Es abstrahiert die Komplexität einer Siedlung und ihrer vielseitigen Funktionen in ein geordnetes, fast ikonografisches System. Es ist eine Hommage an die Ordnung im Chaos und zeigt die Welt als ein fragiles, aber harmonisches Arrangement, das sich stetig erweitert und in seinen Details unendlich viele Geschichten birgt.
