Skulptur, Memento Mori policroma - 21 cm - Töpferware






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Memento-mori-Skulptur aus polychromiertem Ton
Italien, 20. Jahrhundert (vermutlich), italienische Schule
Wichtige Memento-mori-Skulptur aus polychromiertem Ton, wahrscheinlich dem 20. Jahrhundert datierbar und der italienischen Schule zuzuordnen, konzipiert als eine kraftvolle allegorische Stilleben von starker expressiver Intensität. Die Komposition wird von einem menschlichen Schädel dominiert, der mit äußerster plastischer und chromatischer Empfindsamkeit modelliert ist: Die Oberfläche, von kaum merklichen Abrasionen und tonalen Variationen gezeichnet, deutet auf das Vergehen der Zeit hin und verleiht dem Werk einen zutiefst meditativem Charakter.
Der Schädel ist über alten Bänden platziert, deren Seiten unregelmäßig und abgegriffen sind, ein deutlicher Hinweis auf Erkenntnis, Studium und das menschliche Gedächtnis, hier verstanden als Werte, die dem Unvermeidlichen des Todes unterliegen. Im Vordergrund zeichnen sich Münzen und Würfel ab, Elemente, die von symbolischer Bedeutung getragen sind. Die Münzen repräsentieren Reichtum, Macht und die Eitelkeit materieller Güter, die auf einfache Objekte reduziert sind, denen jegliche letztliche Wirksamkeit im Vergleich zum endgültigen Schicksal des Menschen fehlt.
Besonders eindrucksvoll wirken die Würfel, so modelliert, dass sie noch im Augenblick der Bewegung zu scheinen scheinen, als würden sie weiter rollen. Dieses Detail erzeugt eine starke narrative Spannung: Das Spiel ist noch nicht beendet, dem Zufall ist noch Einfluss gegeben; es erinnert an die Unberechenbarkeit des Lebens und an die Illusion, dass das Schicksal vom Glück bestimmt werden könne, während das Ergebnis in Wahrheit bereits feststeht.
Neben dem Schädel tritt eine Maus hervor, traditionelles Symbol der Verwesung, der Zeit, die verdirbt, und des Lebens, das sich in unbelebte Materie einschleicht. Bemerkenswert ist die Fellbehandlung, die mit solcher Raffinesse ausgeführt ist, dass sie visuell weich und flauschig wirkt, trotz der Härte des Materials. Die Polychromie und die Feinheit der Modellierung verleihen dem Tier eine fast greifbare Präsenz und betonen den Realismus des Ganzen.
Insgesamt zeichnet sich das Werk durch hohe Ausführungsqualität, reiches ikonografisches Repertoire und ein ausgewogenes kompositorisches Gleichgewicht aus. Es handelt sich um eine Skulptur großer symbolischer Kraft, die vollständig in die italienische Tradition des memento mori eingebettet ist und technischen Virtuosismus mit einer tiefen Reflexion über die Vergänglichkeit der Existenz verbindet.
Memento-mori-Skulptur aus polychromiertem Ton
Italien, 20. Jahrhundert (vermutlich), italienische Schule
Wichtige Memento-mori-Skulptur aus polychromiertem Ton, wahrscheinlich dem 20. Jahrhundert datierbar und der italienischen Schule zuzuordnen, konzipiert als eine kraftvolle allegorische Stilleben von starker expressiver Intensität. Die Komposition wird von einem menschlichen Schädel dominiert, der mit äußerster plastischer und chromatischer Empfindsamkeit modelliert ist: Die Oberfläche, von kaum merklichen Abrasionen und tonalen Variationen gezeichnet, deutet auf das Vergehen der Zeit hin und verleiht dem Werk einen zutiefst meditativem Charakter.
Der Schädel ist über alten Bänden platziert, deren Seiten unregelmäßig und abgegriffen sind, ein deutlicher Hinweis auf Erkenntnis, Studium und das menschliche Gedächtnis, hier verstanden als Werte, die dem Unvermeidlichen des Todes unterliegen. Im Vordergrund zeichnen sich Münzen und Würfel ab, Elemente, die von symbolischer Bedeutung getragen sind. Die Münzen repräsentieren Reichtum, Macht und die Eitelkeit materieller Güter, die auf einfache Objekte reduziert sind, denen jegliche letztliche Wirksamkeit im Vergleich zum endgültigen Schicksal des Menschen fehlt.
Besonders eindrucksvoll wirken die Würfel, so modelliert, dass sie noch im Augenblick der Bewegung zu scheinen scheinen, als würden sie weiter rollen. Dieses Detail erzeugt eine starke narrative Spannung: Das Spiel ist noch nicht beendet, dem Zufall ist noch Einfluss gegeben; es erinnert an die Unberechenbarkeit des Lebens und an die Illusion, dass das Schicksal vom Glück bestimmt werden könne, während das Ergebnis in Wahrheit bereits feststeht.
Neben dem Schädel tritt eine Maus hervor, traditionelles Symbol der Verwesung, der Zeit, die verdirbt, und des Lebens, das sich in unbelebte Materie einschleicht. Bemerkenswert ist die Fellbehandlung, die mit solcher Raffinesse ausgeführt ist, dass sie visuell weich und flauschig wirkt, trotz der Härte des Materials. Die Polychromie und die Feinheit der Modellierung verleihen dem Tier eine fast greifbare Präsenz und betonen den Realismus des Ganzen.
Insgesamt zeichnet sich das Werk durch hohe Ausführungsqualität, reiches ikonografisches Repertoire und ein ausgewogenes kompositorisches Gleichgewicht aus. Es handelt sich um eine Skulptur großer symbolischer Kraft, die vollständig in die italienische Tradition des memento mori eingebettet ist und technischen Virtuosismus mit einer tiefen Reflexion über die Vergänglichkeit der Existenz verbindet.
