Große Dogon-Statue – Mali – 71 cm - Dogon - Mali (Ohne mindestpreis)






Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.
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Grande statue Dogon – Mali – 71 cm, Dogon-Holzskulptur aus Mali mit Privatsammlung als Herkunft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Imposante weibliche Dogon-Skulptur aus dichtem Holz, die eine nach vorne geneigte Haltung zeigt, die Arme dicht am Körper entlang zurückgezogen und die Hände auf den Oberschenkeln abgelegt. Diese Haltung, in der alten Statuenkunst des Plateaus von Bandiagara stark codifiziert, weckt Zurückhaltung, Demut und Respekt gegenüber den spirituellen Kräften und den Ahnen.
Der verlängerte Kopf, getragen von einem gestreckten Hals, wird von einer hohen sagittalen Krone fein gestriept. Das Gesicht, sehr strukturiert, zeigt eine lange, gerade Nase, einen nach vorn vorgeschobenen Mund und vor allem ein komplexes Netz geometrischer Brandnarben, das die Wangen, die Stirn und die Schläfen vollständig bedeckt. Diese rhombenförmigen und linearen Muster sind typisch für die alten Dogon-Darstellungen und verweisen auf die Identitäts-, sozialen und symbolischen Merkmale der Gruppe.
Die markante Brust, der leicht vorstehende Bauch und die vollen Hüften betonen den weiblichen Charakter und die mit Fruchtbarkeit verbundene Dimension, ein zentrales Thema in der Dogon-Ikonografie. Der Körper ist von einem durchgehenden, eingravierten Dekor bedeckt, der wie eine echte grafische Fläche behandelt wird und die rituelle Präsenz der Figur verstärkt.
Die Patina ist alt, trocken, matt und weist an den Erhebungen (Nase, Brust, Kanten der Narbenzeichnungen, Hände, Knie) konsistente Abnutzungsspuren auf. Die sanfte Erosion der Formen, die Sättigung der Vertiefungen und die allgemeine Oberflächenkohärenz zeugen von einem langen natürlichen Altern und von wiederholten Handhabungen.
Diese Art von großer Figur war nicht dazu bestimmt, getragen zu werden, sondern in einem familiären oder linienbezogenen Heiligtum aufbewahrt zu werden. Sie spielte eine Rolle in den Kulte, die mit den Ahnen, dem Schutz des Haushalts und den agrarischen sowie Fruchtbarkeitsritualen verbunden waren.
Sehr schöne skulpturale Präsenz bei diesem großformatigen Stück, das stellvertretend für die antike Dogon-Statuen aus Mali steht.
Höhe: 71 cm
Ursprung : Plateau de Bandiagara, Mali
Ethnie : Dogon
Material: Hartholz mit schöner antiker Patina
Imposante weibliche Dogon-Skulptur aus dichtem Holz, die eine nach vorne geneigte Haltung zeigt, die Arme dicht am Körper entlang zurückgezogen und die Hände auf den Oberschenkeln abgelegt. Diese Haltung, in der alten Statuenkunst des Plateaus von Bandiagara stark codifiziert, weckt Zurückhaltung, Demut und Respekt gegenüber den spirituellen Kräften und den Ahnen.
Der verlängerte Kopf, getragen von einem gestreckten Hals, wird von einer hohen sagittalen Krone fein gestriept. Das Gesicht, sehr strukturiert, zeigt eine lange, gerade Nase, einen nach vorn vorgeschobenen Mund und vor allem ein komplexes Netz geometrischer Brandnarben, das die Wangen, die Stirn und die Schläfen vollständig bedeckt. Diese rhombenförmigen und linearen Muster sind typisch für die alten Dogon-Darstellungen und verweisen auf die Identitäts-, sozialen und symbolischen Merkmale der Gruppe.
Die markante Brust, der leicht vorstehende Bauch und die vollen Hüften betonen den weiblichen Charakter und die mit Fruchtbarkeit verbundene Dimension, ein zentrales Thema in der Dogon-Ikonografie. Der Körper ist von einem durchgehenden, eingravierten Dekor bedeckt, der wie eine echte grafische Fläche behandelt wird und die rituelle Präsenz der Figur verstärkt.
Die Patina ist alt, trocken, matt und weist an den Erhebungen (Nase, Brust, Kanten der Narbenzeichnungen, Hände, Knie) konsistente Abnutzungsspuren auf. Die sanfte Erosion der Formen, die Sättigung der Vertiefungen und die allgemeine Oberflächenkohärenz zeugen von einem langen natürlichen Altern und von wiederholten Handhabungen.
Diese Art von großer Figur war nicht dazu bestimmt, getragen zu werden, sondern in einem familiären oder linienbezogenen Heiligtum aufbewahrt zu werden. Sie spielte eine Rolle in den Kulte, die mit den Ahnen, dem Schutz des Haushalts und den agrarischen sowie Fruchtbarkeitsritualen verbunden waren.
Sehr schöne skulpturale Präsenz bei diesem großformatigen Stück, das stellvertretend für die antike Dogon-Statuen aus Mali steht.
Höhe: 71 cm
Ursprung : Plateau de Bandiagara, Mali
Ethnie : Dogon
Material: Hartholz mit schöner antiker Patina
