Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert, Ansbach - Schatulle - Holz, Stroh, Seide - Kästchen Stroh-Marketerie






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Antike Holzschatulle mit Strohmosaik und türkisen Seideninnenfutter, ca. 1850–1900 im Napoleon-III.-Stil, 18 × 10,5 × 8 cm, hergestellt von Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert in Ansbach, Deutschland, mit Schlüssel.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schatulle mit Stroh-Marketerie, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert,
unrestaurierter guter Zustand
Das verschließbare rechteckige Nadelholzkästchen mit Scharnierdeckel und Schlüsselschild ist innen mit türkiser Seide ausgekleidet. Die Außenflächen sind vollständig mit Strohintarsien belegt: Die von einer Blütenbordüre gerahmte Deckeloberseite trägt als zentrales Motiv ein großes Gebäude mit Baumwerk, während den goldgelben Fond der Wandung feine dunkle Linien und geometrischen Ornamente akzentuieren.
Stroh-Intarsien (auch als Strohmosaik bezeichnet) Dose um 1860, antike Dose innen mit Seide ausgelegt.
Ein schönes Beispiel für eine "Marqueterie de Paille" (Stroheinlegearbeit) aus dem späten 19. Jahrhundert. Auf dem Deckel befinden die Initialen „K. S.“
Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert, Ansbach (Hersteller, zugeschrieben)
Verkauf wie gesehen: minimale Beschädigungen, Schlüssel vorhanden
Größe: 18 cm × 10,5 cm × 8 cm
Seit dem 17. Jahrhundert wurde Stroh anstelle von Furnier verwendet. Vor allem bei Kleinkunstobjekten wie z.B. Schatullen handelte es sich oft um Arbeiten von Seefahrern, Ordensleuten und Kriegsgefangenen. Sehr viele Kleinobjekte wurden in englischen Gefängnissen wie z.B. Dartmoor von Kriegsgefangenen aus den napoleonischen Kriegen gefertigt. Eine bekannte süddeutsche Werkstatt für Stroh-Marketerie ist die Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert in Ansbach.
Schatulle mit Stroh-Marketerie, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert,
unrestaurierter guter Zustand
Das verschließbare rechteckige Nadelholzkästchen mit Scharnierdeckel und Schlüsselschild ist innen mit türkiser Seide ausgekleidet. Die Außenflächen sind vollständig mit Strohintarsien belegt: Die von einer Blütenbordüre gerahmte Deckeloberseite trägt als zentrales Motiv ein großes Gebäude mit Baumwerk, während den goldgelben Fond der Wandung feine dunkle Linien und geometrischen Ornamente akzentuieren.
Stroh-Intarsien (auch als Strohmosaik bezeichnet) Dose um 1860, antike Dose innen mit Seide ausgelegt.
Ein schönes Beispiel für eine "Marqueterie de Paille" (Stroheinlegearbeit) aus dem späten 19. Jahrhundert. Auf dem Deckel befinden die Initialen „K. S.“
Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert, Ansbach (Hersteller, zugeschrieben)
Verkauf wie gesehen: minimale Beschädigungen, Schlüssel vorhanden
Größe: 18 cm × 10,5 cm × 8 cm
Seit dem 17. Jahrhundert wurde Stroh anstelle von Furnier verwendet. Vor allem bei Kleinkunstobjekten wie z.B. Schatullen handelte es sich oft um Arbeiten von Seefahrern, Ordensleuten und Kriegsgefangenen. Sehr viele Kleinobjekte wurden in englischen Gefängnissen wie z.B. Dartmoor von Kriegsgefangenen aus den napoleonischen Kriegen gefertigt. Eine bekannte süddeutsche Werkstatt für Stroh-Marketerie ist die Strohmosaik-Fabrik Friedrich Ebert in Ansbach.
