Johan van Heemskerk - Batavische Arcadia - 1647-1756






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Batavische Arcadia von Johan van Heemskerk, eine niederländische Originalausgabe mit 636 Seiten, halbleder gebunden, veröffentlicht von Ottho van Thol zwischen 1647 und 1756, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Der Jurist Van Heemskerck (1597–1656) war Advokat in ’s-Gravenhage und Amsterdam, Schöffe von Amsterdam und schließlich Mitglied des Hoge Raad von Holland. Er schrieb eine Reihe Gedichte und Trauerspiele. In dieser Arcadia (erste Auflage 1637) behandelt er in der Beschreibung einer Spielreise von Den Haag nach Katwijk einen Großteil der vaderlandse Geschichte. Das Buch war sehr populär. Die zweite Auflage (1647) wurde bearbeitet und mit Anmerkungen von Caspar van Baerle versehen und in dieser Form wurde das Buch noch ca. zehnmal neu gedruckt, bis weit in das 19. Jahrhundert hinein. Die gravierte Titelseite dieser fünften Druckauflage ist anders als die der dritten Druckauflage und enthält unter anderem zwei Gesichter eines Gesellschafters, der in einer Kutsche durch eine Landschaft fährt. Im Vorwort ist ein Privileg der Staaten von Holland für Joh. van Ravensteyn aufgenommen, datiert 26. September 1662, und die Übertragung durch ihn an Jan Bouman datiert 17. März 1676. Ferner eine 1647 datierte „Nachrede von dem zweyten Uytgeefers“ und eine 1678 datierte „Bericht des fünften Druckers“, in dem dieser mitteilt, dass der Autor diese Druckausgabe vor seinem Tod um mehr als ein Drittel vermehrt habe. Am Ende des Buches ist eine Liste der Ausgaben von Jan Bouman abgedruckt. Abgesehen von Neuauflagen erschienen auch Nachahmungen, bei denen die Haags-Katwijkse couleur locale durch die von anderen Orten in unserem Land ersetzt wurde. Eine „Arcadia“ wurde Synonym für eine Reiseerzählung, die mit allerlei Erzählungen und historischen sowie touristischen Auszügen angereichert werden konnte. Man denke an die Arcadien von Soeteboom, Lambert van den Bos(ch), Claas Bruin und anderen.
Der Jurist Van Heemskerck (1597–1656) war Advokat in ’s-Gravenhage und Amsterdam, Schöffe von Amsterdam und schließlich Mitglied des Hoge Raad von Holland. Er schrieb eine Reihe Gedichte und Trauerspiele. In dieser Arcadia (erste Auflage 1637) behandelt er in der Beschreibung einer Spielreise von Den Haag nach Katwijk einen Großteil der vaderlandse Geschichte. Das Buch war sehr populär. Die zweite Auflage (1647) wurde bearbeitet und mit Anmerkungen von Caspar van Baerle versehen und in dieser Form wurde das Buch noch ca. zehnmal neu gedruckt, bis weit in das 19. Jahrhundert hinein. Die gravierte Titelseite dieser fünften Druckauflage ist anders als die der dritten Druckauflage und enthält unter anderem zwei Gesichter eines Gesellschafters, der in einer Kutsche durch eine Landschaft fährt. Im Vorwort ist ein Privileg der Staaten von Holland für Joh. van Ravensteyn aufgenommen, datiert 26. September 1662, und die Übertragung durch ihn an Jan Bouman datiert 17. März 1676. Ferner eine 1647 datierte „Nachrede von dem zweyten Uytgeefers“ und eine 1678 datierte „Bericht des fünften Druckers“, in dem dieser mitteilt, dass der Autor diese Druckausgabe vor seinem Tod um mehr als ein Drittel vermehrt habe. Am Ende des Buches ist eine Liste der Ausgaben von Jan Bouman abgedruckt. Abgesehen von Neuauflagen erschienen auch Nachahmungen, bei denen die Haags-Katwijkse couleur locale durch die von anderen Orten in unserem Land ersetzt wurde. Eine „Arcadia“ wurde Synonym für eine Reiseerzählung, die mit allerlei Erzählungen und historischen sowie touristischen Auszügen angereichert werden konnte. Man denke an die Arcadien von Soeteboom, Lambert van den Bos(ch), Claas Bruin und anderen.
