Albrecht Dürer - La Resurrezione






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Albrecht Dürer, La Resurrezione, eine Xilografie aus dem Jahr 1890, hergestellt in Deutschland von Amsler & Ruthardt, Bildmaß 390 × 280 mm, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Christus in dem zerbrochenen Stein: Die Auferstehung in der Großen Passion von 1511
Diese großformatige Druckgrafik zeigt die Auferstehung Christi als ein Ereignis violenter, materialer Bruch. Im Zentrum der Komposition tritt der nackte Leib des Auferstandenen aus dem Grab in einer energetischen Verdrehung hervor, nach vorn geneigt, während er mit der Hand einen älteren Auferstandenen aus dem Grab greift und hebt. Der Griff ist physisch, direkt, frei von statischer Feierlichkeit: Der Leib Christi wirkt, lastet, zieht mit. Vom Kopf strahlt ein intensives Licht aus, dargestellt durch feine Linien, die strahlenförmig ausgedehnt werden und den gesamten visuellen Raum ordnen.
Das Grabmal erscheint als eine zerbrochene und instabile Architektur: zerbrochene Steinblöcke, herausgerissene Platten, geneigte Bögen. Um es herum steigen die Toten aus den Gräbern in verdrehten und ungeordneten Haltungen hervor, mit Leibern, die noch von der Schwere der Erde belastet sind. Auf der linken Seite drängt sich eine Menge nackter und halbnackter Gestalten unter einem Bogen, während oben und an den Rändern monströse und dämonische Kreaturen erscheinen, in die Schattenbereiche gedrängt. Oben rechts dominiert eine mit Flügeln versehene, bewaffnete Gestalt den oberen Raum, wodurch der konfliktreiche Charakter der Szene betont wird.
Die Komposition ist von starken Diagonalen durchzogen und von einem klaren Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit. Das Licht ist nicht atmosphärisch, sondern eindringlich: Es schneidet die Formen, betont die Muskeln, trennt die Ebenen. Das Ganze vermittelt ein Bild der Auferstehung als dynamisches und körperliches Ereignis, in dem der Sieg über den Tod durch Anstrengung, die Zerbrechung der Materie und die Unterwerfung der niederen Kräfte dargestellt wird, ohne jegliche Zugeständnisse an eine versöhnliche oder kontemplative Vorstellung von Triumph.
Marktwert
Die Reproduktionen auf handgeschöpftem Ragpapier der Großen Passion, herausgegeben von Amsler & Ruthardt am Ende des 19. Jahrhunderts, weisen eine Bewertung mit höheren Werten für die Tafeln von größerem ikonografischen Einfluss auf, wie die Auferstehung. Die vollständigen Sammlungen übersteigen 2.500 Euro. Die Druckqualität, die Treue zum Zeichen und die Reinheit des Drucks machen diese Neuausgaben zu den am meisten geschätzten auf dem sammlerischen Markt der historistischen deutschen Grafik.
Physische Beschreibung und Zustand
Gedruckt auf Ragpapier, Großformat (Blatt ca. 433 × 315 mm; Abbildung 390 × 280 mm). Exemplar gut erhalten, Abdruck scharf, Spur klar und gleichmäßig. Auf der Rückseite des Blattes befindet sich der typografische Drucktext in Latein, wiedergegeben in renaissance Schrift gemäß dem Aufbau der Originalausgabe von 1511.
Voller Titel und Autor
Die Auferstehung, aus der Großen Passion
Nachbildung aus dem 19. Jahrhundert
Amsler & Ruthardt, Berlin, spätes 19. Jahrhundert
Ursprüngliche Komposition von Albrecht Dürer
Kontext und Bedeutung
Die Große Passion, von Dürer zwischen 1497 und 1510 geschaffen und 1511 veröffentlicht, gehört zu den größten Synthesen des deutschen figürlichen Denkens der Renaissance. In der Auferstehung lässt der Künstler jeden Rest symbolischer Ruhe hinter sich, um ein Bild des Bruchs zu schaffen: Das Grab ist kein Behälter, sondern eine durchbrochene Schwelle; die Materie zersplittert, das Licht wirkt als ordnende Kraft. Die Christusfigur wird zur vertikalen Achse des Kosmos, zum Punkt der Konvergenz zwischen göttlicher Ordnung und der unteren Welt. Die Ausgabe von Amsler & Ruthardt gibt Form, Zeichen und visuelle Anlage getreu wieder und verwandelt das durerische Meisterwerk in ein Instrument zum Studium, zur Sammlung und zur kritischen Weitergabe.
Biografie des Autors
Albrecht Dürer wurde 1471 in Nürnberg geboren und war der führende Interpret der deutschen Renaissance. Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker, vereinte er nordische Strenge mit italienischer Harmonie. Seine Holzschnitte und Gravuren, darunter Melencolia I, Der Ritter, Tod und Teufel und die Passionsserien, prägten die europäische Bildkultur maßgeblich. Er starb 1528 in Nürnberg.
druckgeschichte und verbreitung
Das Haus Amsler & Ruthardt, in Berlin gegründet im Jahr 1861 und bis 1930 tätig, war eine der einflussreichsten Gravurwerkstätten und Druckgalerien Europas. Ihre Reproduktionen antiker Meisterwerke wurden mit äußerster philologischer Genauigkeit ausgeführt. Die Ausgabe der Großen Passion stellt das Format und die Anlage der ersten Ausgabe von 1511 wieder her, begleitet von dem auf der Rückseite gedruckten ursprünglichen lateinischen Text jeder Tafel, und war für Wissenschaftler, Museen und Sammler bestimmt.
Bibliographie und Referenzen
Bartsch, Adam, Le Peintre-Graveur, Wien, 1808–1821, Band VII.
Meder, Joseph, Dürer-Katalog, Wien, 1932.
Strauss, Walter L., Die vollständigen Holzschnitte von Albrecht Dürer, New York, 1967.
Dodgson, Campbell, Katalog früher deutscher und flämischer Holzschnitte, London, 1903.
Amsler & Ruthardt, Verzeichnis alter Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen, Berlin, Ausgaben zwischen 1880 und 1900.
Der Verkäufer stellt sich vor
Christus in dem zerbrochenen Stein: Die Auferstehung in der Großen Passion von 1511
Diese großformatige Druckgrafik zeigt die Auferstehung Christi als ein Ereignis violenter, materialer Bruch. Im Zentrum der Komposition tritt der nackte Leib des Auferstandenen aus dem Grab in einer energetischen Verdrehung hervor, nach vorn geneigt, während er mit der Hand einen älteren Auferstandenen aus dem Grab greift und hebt. Der Griff ist physisch, direkt, frei von statischer Feierlichkeit: Der Leib Christi wirkt, lastet, zieht mit. Vom Kopf strahlt ein intensives Licht aus, dargestellt durch feine Linien, die strahlenförmig ausgedehnt werden und den gesamten visuellen Raum ordnen.
Das Grabmal erscheint als eine zerbrochene und instabile Architektur: zerbrochene Steinblöcke, herausgerissene Platten, geneigte Bögen. Um es herum steigen die Toten aus den Gräbern in verdrehten und ungeordneten Haltungen hervor, mit Leibern, die noch von der Schwere der Erde belastet sind. Auf der linken Seite drängt sich eine Menge nackter und halbnackter Gestalten unter einem Bogen, während oben und an den Rändern monströse und dämonische Kreaturen erscheinen, in die Schattenbereiche gedrängt. Oben rechts dominiert eine mit Flügeln versehene, bewaffnete Gestalt den oberen Raum, wodurch der konfliktreiche Charakter der Szene betont wird.
Die Komposition ist von starken Diagonalen durchzogen und von einem klaren Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit. Das Licht ist nicht atmosphärisch, sondern eindringlich: Es schneidet die Formen, betont die Muskeln, trennt die Ebenen. Das Ganze vermittelt ein Bild der Auferstehung als dynamisches und körperliches Ereignis, in dem der Sieg über den Tod durch Anstrengung, die Zerbrechung der Materie und die Unterwerfung der niederen Kräfte dargestellt wird, ohne jegliche Zugeständnisse an eine versöhnliche oder kontemplative Vorstellung von Triumph.
Marktwert
Die Reproduktionen auf handgeschöpftem Ragpapier der Großen Passion, herausgegeben von Amsler & Ruthardt am Ende des 19. Jahrhunderts, weisen eine Bewertung mit höheren Werten für die Tafeln von größerem ikonografischen Einfluss auf, wie die Auferstehung. Die vollständigen Sammlungen übersteigen 2.500 Euro. Die Druckqualität, die Treue zum Zeichen und die Reinheit des Drucks machen diese Neuausgaben zu den am meisten geschätzten auf dem sammlerischen Markt der historistischen deutschen Grafik.
Physische Beschreibung und Zustand
Gedruckt auf Ragpapier, Großformat (Blatt ca. 433 × 315 mm; Abbildung 390 × 280 mm). Exemplar gut erhalten, Abdruck scharf, Spur klar und gleichmäßig. Auf der Rückseite des Blattes befindet sich der typografische Drucktext in Latein, wiedergegeben in renaissance Schrift gemäß dem Aufbau der Originalausgabe von 1511.
Voller Titel und Autor
Die Auferstehung, aus der Großen Passion
Nachbildung aus dem 19. Jahrhundert
Amsler & Ruthardt, Berlin, spätes 19. Jahrhundert
Ursprüngliche Komposition von Albrecht Dürer
Kontext und Bedeutung
Die Große Passion, von Dürer zwischen 1497 und 1510 geschaffen und 1511 veröffentlicht, gehört zu den größten Synthesen des deutschen figürlichen Denkens der Renaissance. In der Auferstehung lässt der Künstler jeden Rest symbolischer Ruhe hinter sich, um ein Bild des Bruchs zu schaffen: Das Grab ist kein Behälter, sondern eine durchbrochene Schwelle; die Materie zersplittert, das Licht wirkt als ordnende Kraft. Die Christusfigur wird zur vertikalen Achse des Kosmos, zum Punkt der Konvergenz zwischen göttlicher Ordnung und der unteren Welt. Die Ausgabe von Amsler & Ruthardt gibt Form, Zeichen und visuelle Anlage getreu wieder und verwandelt das durerische Meisterwerk in ein Instrument zum Studium, zur Sammlung und zur kritischen Weitergabe.
Biografie des Autors
Albrecht Dürer wurde 1471 in Nürnberg geboren und war der führende Interpret der deutschen Renaissance. Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker, vereinte er nordische Strenge mit italienischer Harmonie. Seine Holzschnitte und Gravuren, darunter Melencolia I, Der Ritter, Tod und Teufel und die Passionsserien, prägten die europäische Bildkultur maßgeblich. Er starb 1528 in Nürnberg.
druckgeschichte und verbreitung
Das Haus Amsler & Ruthardt, in Berlin gegründet im Jahr 1861 und bis 1930 tätig, war eine der einflussreichsten Gravurwerkstätten und Druckgalerien Europas. Ihre Reproduktionen antiker Meisterwerke wurden mit äußerster philologischer Genauigkeit ausgeführt. Die Ausgabe der Großen Passion stellt das Format und die Anlage der ersten Ausgabe von 1511 wieder her, begleitet von dem auf der Rückseite gedruckten ursprünglichen lateinischen Text jeder Tafel, und war für Wissenschaftler, Museen und Sammler bestimmt.
Bibliographie und Referenzen
Bartsch, Adam, Le Peintre-Graveur, Wien, 1808–1821, Band VII.
Meder, Joseph, Dürer-Katalog, Wien, 1932.
Strauss, Walter L., Die vollständigen Holzschnitte von Albrecht Dürer, New York, 1967.
Dodgson, Campbell, Katalog früher deutscher und flämischer Holzschnitte, London, 1903.
Amsler & Ruthardt, Verzeichnis alter Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen, Berlin, Ausgaben zwischen 1880 und 1900.
