Antik Kruzifix - Pasta aus Maisstroh, geklebtes Gewebe und Holz - ca. 1700 - Cristo de la Expiración






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Antike Kreuzigungsskulptur des Christus, dargestellt im Moment der Expiración, ca. 1700, hergestellt aus Pasta de caña de maíz mit auf Gewebe geklebt auf Holz, im Antikstil, aus Zentralmexiko stammend, mit dem Originalkruzifix aus Holz (99 × 63 cm) und INRI-Blechtafel, Christusfigur 71 × 58 cm, wiegt 5 kg, originale verdunkelte Polychromie, keine modernen Restaurierungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wichtige Skulptur des gekreuzigten Christus, dargestellt im Moment des Versterbens, hergestellt mittels einer leichten Technik aus pflanzlichen Fasern (zugeschrieben einer Rohrstroh-Paste oder indigener Mischtechnik), typisch für den novohispanischen Raum des 17. Jahrhunderts, besonders in Zentralmexiko, Gebiet Michoacán. Diese einheimische Technik Amerikas war extrem leicht, wodurch sie sich hervorragend zur Herstellung von Prozessionsimaginerie eignete.
Das Bild zeigt eine deutlich markierte Kontorsion des Körpers, mit erhobenem Kopf, der zum Himmel geneigt, dem Mund leicht geöffnet, mit sichtbarer Zunge und glasigen Augen; ikonografische Merkmale des vollen Barock, verbunden mit sevillanischen Modellen eines sterbenden Christus, die in Amerika durch Gravuren und skulpturale Prototypen verbreitet wurden. Der Körper zeigt eine sanft modellierte Anatomie, wobei die Ausdruckskraft auf das Gesicht und den finalen Ausdruck konzentriert ist. Das Reinheitstuch ist aus mit Leim beschichtetem Stoff gefertigt, eine gängige Lösung in der leichten kolonialen Skulptur.
Es bewahrt sein originales Kreuz, äußerst leicht, gefertigt aus Holz mit rundem Querschnitt, geschnitzt, ebenso wie den Titulus INRI aus bemaltem Blech; Elemente, die mit amerikanischen Produktionen der Periode übereinstimmen und selten gemeinsam erhalten sind. Es zeichnet sich durch sein überraschend geringes Gewicht im Verhältnis zum Volumen aus, ein deutlicher Hinweis auf indigene Techniken, die an die christliche Bildsprache angepasst wurden.
Während des XVI. und XVII. Jahrhunderts förderte die spanische Krone die Christianisierung Amerikas durch Andachtsbilder, die als katechetisches Instrument dienten. In diesem Prozess reinterpretieren indigene Handwerker europäische Vorbilder und verschmelzen vorhispanische Techniken mit christlicher Ikonografie. Diese Werke sind ein direktes Zeugnis des künstlerischen und kulturellen Dialogs zwischen Spanien und Amerika.
Sie präsentiert sich mit ursprünglicher Polychromie, die durch eine historische Patina verdunkelt ist, ohne aggressive Reinigungen oder moderne Reintegrationen, wobei ihre materielle und technische Lesbarkeit vollständig erhalten bleibt.
Es ist eine große Skulptur aufgrund ihres möglichen Prozessionscharakters. Das Kreuz misst 99 x 63 cm und hat einen Durchmesser von 4,5 cm.
Christus von Kopf bis Fuß 71 × 58 cm und das INRI-Schild 12 × 5,5 cm.
Wichtige Skulptur des gekreuzigten Christus, dargestellt im Moment des Versterbens, hergestellt mittels einer leichten Technik aus pflanzlichen Fasern (zugeschrieben einer Rohrstroh-Paste oder indigener Mischtechnik), typisch für den novohispanischen Raum des 17. Jahrhunderts, besonders in Zentralmexiko, Gebiet Michoacán. Diese einheimische Technik Amerikas war extrem leicht, wodurch sie sich hervorragend zur Herstellung von Prozessionsimaginerie eignete.
Das Bild zeigt eine deutlich markierte Kontorsion des Körpers, mit erhobenem Kopf, der zum Himmel geneigt, dem Mund leicht geöffnet, mit sichtbarer Zunge und glasigen Augen; ikonografische Merkmale des vollen Barock, verbunden mit sevillanischen Modellen eines sterbenden Christus, die in Amerika durch Gravuren und skulpturale Prototypen verbreitet wurden. Der Körper zeigt eine sanft modellierte Anatomie, wobei die Ausdruckskraft auf das Gesicht und den finalen Ausdruck konzentriert ist. Das Reinheitstuch ist aus mit Leim beschichtetem Stoff gefertigt, eine gängige Lösung in der leichten kolonialen Skulptur.
Es bewahrt sein originales Kreuz, äußerst leicht, gefertigt aus Holz mit rundem Querschnitt, geschnitzt, ebenso wie den Titulus INRI aus bemaltem Blech; Elemente, die mit amerikanischen Produktionen der Periode übereinstimmen und selten gemeinsam erhalten sind. Es zeichnet sich durch sein überraschend geringes Gewicht im Verhältnis zum Volumen aus, ein deutlicher Hinweis auf indigene Techniken, die an die christliche Bildsprache angepasst wurden.
Während des XVI. und XVII. Jahrhunderts förderte die spanische Krone die Christianisierung Amerikas durch Andachtsbilder, die als katechetisches Instrument dienten. In diesem Prozess reinterpretieren indigene Handwerker europäische Vorbilder und verschmelzen vorhispanische Techniken mit christlicher Ikonografie. Diese Werke sind ein direktes Zeugnis des künstlerischen und kulturellen Dialogs zwischen Spanien und Amerika.
Sie präsentiert sich mit ursprünglicher Polychromie, die durch eine historische Patina verdunkelt ist, ohne aggressive Reinigungen oder moderne Reintegrationen, wobei ihre materielle und technische Lesbarkeit vollständig erhalten bleibt.
Es ist eine große Skulptur aufgrund ihres möglichen Prozessionscharakters. Das Kreuz misst 99 x 63 cm und hat einen Durchmesser von 4,5 cm.
Christus von Kopf bis Fuß 71 × 58 cm und das INRI-Schild 12 × 5,5 cm.
