Spätantiker römischer/frühchristlicher Nordafrikaner mit Monogramm der Werkstatt auf dem Sockel, ca. Terracotta Öllampe - 13 cm (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnliche, aus Formen gegossene Terrakotta-Öllampe aus der Spätantike/Frühchristlichen Epoche, aus den nordafrikanischen Provinzen (heutige Region Tunesien), hergestellt in der gefeierten African Red Slip / Terra Sigillata Africana-Tradition. Diese tunesischen Werkstätten gehörten zu den bedeutendsten Keramikherstellern des Römischen Reiches und exportierten Lampen sowie rotglasiertes Ware weithin über das Mittelmeer in der Spätantike.
1) Typologie & Datierung:
Diese Lampe gehört zur klassischen nordafrikanischen Lampentradition der Spätantime (in der Forschung oft zusammen mit der sogenannten 'christliche Lampe'-Familie gruppiert), typischerweise datiert auf die Spätantime/Spätantike-Periode (ca. spätes 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr., wobei viele Beispiele in den 5. bis 6. Jahrhundert fallen).
2) Ikonografie (weibliches Profil):
Der Diskus trägt ein einsames weibliches Profil bzw. eine Büste, die dem Alter gezeichnet ist, aber nach wie vor als klassischer Porträttyp lesbar bleibt.
Mögliche Identifikation: ein weibliches Profil, „möglicherweise Diana/Artemis“, Diana war die römische Göttin der Jagd und des Mondes, eine der beliebtesten und schützendsten Figuren in der römischen Haushaltskultur. In der Spätantike setzte sich eine solche klassische Bildsprache neben neueren christlichen Motiven fort, insbesondere in nordafrikanischen Werkstattproduktionen, was einen allmählichen kulturellen Übergang widerspiegelt und keinen abrupten Bruch.
3) Unterschrift des Workshops / Monogramm auf der Basis:
Im Innenbereich der Basenvertiefung befindet sich ein erhaltenes Werkstattmonogramm bzw. Herstellermarke, ein begehrtes Authentizitätsmerkmal auf gegossenen römischen Lampen. Solche Markierungen fungierten als Werkstattkennzeichnungen („Brandings“) innerhalb der organisierten Produktions- und Exportnetze des römischen Nordafrikas. Diese Signatur erhöht die Seltenheit dieser Lampe.
4) Provenienz:
Historische Herkunft der Sammlung: in Tunesien erworben und 1975 von Bruno Cadario (1915–1998) nach Schweden gebracht, dann vererbt und über ein Auktionshaus in Schweden verkauft.
5) Bedingung:
Zustand des Bodenfundes, altersentsprechend, kein moderner Überpolierprozess; attraktive, authentische antike Oberfläche
Der Verkäufer stellt sich vor
Außergewöhnliche, aus Formen gegossene Terrakotta-Öllampe aus der Spätantike/Frühchristlichen Epoche, aus den nordafrikanischen Provinzen (heutige Region Tunesien), hergestellt in der gefeierten African Red Slip / Terra Sigillata Africana-Tradition. Diese tunesischen Werkstätten gehörten zu den bedeutendsten Keramikherstellern des Römischen Reiches und exportierten Lampen sowie rotglasiertes Ware weithin über das Mittelmeer in der Spätantike.
1) Typologie & Datierung:
Diese Lampe gehört zur klassischen nordafrikanischen Lampentradition der Spätantime (in der Forschung oft zusammen mit der sogenannten 'christliche Lampe'-Familie gruppiert), typischerweise datiert auf die Spätantime/Spätantike-Periode (ca. spätes 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr., wobei viele Beispiele in den 5. bis 6. Jahrhundert fallen).
2) Ikonografie (weibliches Profil):
Der Diskus trägt ein einsames weibliches Profil bzw. eine Büste, die dem Alter gezeichnet ist, aber nach wie vor als klassischer Porträttyp lesbar bleibt.
Mögliche Identifikation: ein weibliches Profil, „möglicherweise Diana/Artemis“, Diana war die römische Göttin der Jagd und des Mondes, eine der beliebtesten und schützendsten Figuren in der römischen Haushaltskultur. In der Spätantike setzte sich eine solche klassische Bildsprache neben neueren christlichen Motiven fort, insbesondere in nordafrikanischen Werkstattproduktionen, was einen allmählichen kulturellen Übergang widerspiegelt und keinen abrupten Bruch.
3) Unterschrift des Workshops / Monogramm auf der Basis:
Im Innenbereich der Basenvertiefung befindet sich ein erhaltenes Werkstattmonogramm bzw. Herstellermarke, ein begehrtes Authentizitätsmerkmal auf gegossenen römischen Lampen. Solche Markierungen fungierten als Werkstattkennzeichnungen („Brandings“) innerhalb der organisierten Produktions- und Exportnetze des römischen Nordafrikas. Diese Signatur erhöht die Seltenheit dieser Lampe.
4) Provenienz:
Historische Herkunft der Sammlung: in Tunesien erworben und 1975 von Bruno Cadario (1915–1998) nach Schweden gebracht, dann vererbt und über ein Auktionshaus in Schweden verkauft.
5) Bedingung:
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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