Jingasa Kriegs-Hut mit Maki-e Kranich-Motiv – Meiji-Zeit - Holz - Japan





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Ein Holzwarenhut Jingasa aus Japan, Meiji-Zeit, 40,5 cm Breite, 6 cm Höhe, mit goldener Maki-e-Kranen-Motiven in einer runden Kartusche auf dunklem Lack, Innenraum verziert in Karminrot, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Goldene Maki-e-Verzierung auf lackierter Oberfläche
– Absteigender Kranich-Rundel im Stil der Kōrin-Schule
– Innenraum in Vermilion-Lack lackiert
Zusammenfassung: Ein historischer Jingasa mit goldener Maki-e-Verzierung eines absteigenden Kranichs in einer kreisförmigen Kartusche, ausgeführt im Stil der Rinpa-Schule. Das Innenleben trägt traditionellen Zinnober-Lack. Jingasa dienten als Camp-Hüte für Samurai während der Edo-Zeit und verbanden praktischen Schutz mit dekorativem Ausdruck. Dieses Beispiel zeigt die Integration dekorativer Kunsttraditionen in militärische Ausrüstung, ein charakteristisches Merkmal der spätfeudalen japanischen Materialkultur, das Sammler sowohl von Waffen als auch von Lackwaren anspricht.
Die Jingasa nimmt eine ungewöhnliche Stellung in der japanischen Materialkultur ein – zugleich funktionale militärische Ausrüstung und Träger feiner dekorativer Handwerkskunst. Während der Edo-Zeit, in der die Kriegsführung weitgehend zum Stillstand gekommen war, aber die Samurai-Identität nach wie vor zentral für die soziale Struktur blieb, drückten Objekte wie dieses Rang und Geschmack aus, ohne auf dem Schlachtfeld eingesetzt zu werden. Der Hut wäre bei formellen Prozessionen getragen worden oder als Teil einer Haushaltssammlung militärischer Ausrüstung aufbewahrt worden.
Dieses Stück konzentriert seine Dekoration auf einen einzigen Kranich, der im Flug absteigt, ausgeführt in goldener Maki-e-Lackierung vor dunklem Grund. Die Haltung des Vogels—ausgeklappt Flügel, gestreckter Hals—folgt den Konventionen, die von Malern der Rinpa-Schule etabliert wurden, insbesondere Ogata Kōrins berühmten Kranichkompositionen. Die Maki-e-Technik besteht darin, Goldpulver auf nassen Lack zu streuen und Schichten aufzubauen, um Dreidimensionalität und Glanz zu erzeugen. Hier hat der Handwerker unterschiedliche Pulverdichten verwendet, um die Federn des Vogels und die Bewegung seines Abstiegs zu suggerieren.
Der kreisförmige Rahmen um den Kran sorgt für eine mondähnliche Medaille, ein kompositorisches Mittel, das in Rinpa-Design häufiger vorkommt. Dieser Rahmen isoliert den Kran als Brennpunkt und deutet zugleich auf die weiteren kosmologischen Assoziationen hin, die Kranen in der japanischen Bildkultur zugeschrieben wurden – Langlebigkeit, Anmut und Verbindung zum Göttlichen. Die dunkle Lackierung, die die Medaille umgibt, hat eine tiefe Patina entwickelt, wie sie bei gealtertem Urushi typisch ist, mit feinen Variationen in der Oberflächenstruktur, die das Licht einfangen.
Im Inneren ist der Hut mit vermillioner Lackierung ausgekleidet, eine traditionelle Wahl, die sowohl einen Schutzüberzug als auch visuelle Wärme bot. Der Kontrast zwischen der zurückhaltenden Farbpalette der Außenseite und dem im Inneren lebhaften Rot war übliche Praxis und schuf einen privaten Farbakzent, der dem Träger vorbehalten blieb. Der Lack zeigt einige natürliche Rissbildung und geringe Verluste, typisch für ein Stück dieses Alters, doch die strukturelle Integrität bleibt intakt.
Für europäische Sammler stellt die Jingasa eine faszinierende Schnittstelle zwischen Kunst und Waffe dar. Sie kann als skulpturales Objekt ausgestellt werden, auf einem Ständer montiert, an dem sowohl die äußere Verzierung als auch die innere Verarbeitung geschätzt werden können. Das Stück trägt historisches Gewicht, bleibt dabei visuell zugänglich — das Kran-Motiv braucht keinen kulturellen Decoder, um Eleganz und Sorgfalt in der Ausführung zu vermitteln.
Der Hut weist authentische Abnutzung auf, die dem Alter entspricht. Die Lackoberfläche hat eine natürliche Patina entwickelt, mit einigen kleinen Abnutzungsspuren an der Goldverzierung und vereinzelten feinen Kratzern. Das Innenviertel in Vermillion zeigt erwartete Rissbildung, bleibt jedoch größtenteils intakt. Die Metallbeschläge und Schnurbefestigungen sind vorhanden und stabil. Dies ist ein authentisches Stück aus der Epoche, kein späteres Replikat.
Versand & Abwicklung: Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand bei mehreren Artikeln ist möglich. Lokale Zollgebühren liegen in der Verantwortung des Käufers.
Verkäufergarantie: Wir garantieren die Echtheit dieses Stücks. Fragen sind willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
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Der Verkäufer stellt sich vor
– Goldene Maki-e-Verzierung auf lackierter Oberfläche
– Absteigender Kranich-Rundel im Stil der Kōrin-Schule
– Innenraum in Vermilion-Lack lackiert
Zusammenfassung: Ein historischer Jingasa mit goldener Maki-e-Verzierung eines absteigenden Kranichs in einer kreisförmigen Kartusche, ausgeführt im Stil der Rinpa-Schule. Das Innenleben trägt traditionellen Zinnober-Lack. Jingasa dienten als Camp-Hüte für Samurai während der Edo-Zeit und verbanden praktischen Schutz mit dekorativem Ausdruck. Dieses Beispiel zeigt die Integration dekorativer Kunsttraditionen in militärische Ausrüstung, ein charakteristisches Merkmal der spätfeudalen japanischen Materialkultur, das Sammler sowohl von Waffen als auch von Lackwaren anspricht.
Die Jingasa nimmt eine ungewöhnliche Stellung in der japanischen Materialkultur ein – zugleich funktionale militärische Ausrüstung und Träger feiner dekorativer Handwerkskunst. Während der Edo-Zeit, in der die Kriegsführung weitgehend zum Stillstand gekommen war, aber die Samurai-Identität nach wie vor zentral für die soziale Struktur blieb, drückten Objekte wie dieses Rang und Geschmack aus, ohne auf dem Schlachtfeld eingesetzt zu werden. Der Hut wäre bei formellen Prozessionen getragen worden oder als Teil einer Haushaltssammlung militärischer Ausrüstung aufbewahrt worden.
Dieses Stück konzentriert seine Dekoration auf einen einzigen Kranich, der im Flug absteigt, ausgeführt in goldener Maki-e-Lackierung vor dunklem Grund. Die Haltung des Vogels—ausgeklappt Flügel, gestreckter Hals—folgt den Konventionen, die von Malern der Rinpa-Schule etabliert wurden, insbesondere Ogata Kōrins berühmten Kranichkompositionen. Die Maki-e-Technik besteht darin, Goldpulver auf nassen Lack zu streuen und Schichten aufzubauen, um Dreidimensionalität und Glanz zu erzeugen. Hier hat der Handwerker unterschiedliche Pulverdichten verwendet, um die Federn des Vogels und die Bewegung seines Abstiegs zu suggerieren.
Der kreisförmige Rahmen um den Kran sorgt für eine mondähnliche Medaille, ein kompositorisches Mittel, das in Rinpa-Design häufiger vorkommt. Dieser Rahmen isoliert den Kran als Brennpunkt und deutet zugleich auf die weiteren kosmologischen Assoziationen hin, die Kranen in der japanischen Bildkultur zugeschrieben wurden – Langlebigkeit, Anmut und Verbindung zum Göttlichen. Die dunkle Lackierung, die die Medaille umgibt, hat eine tiefe Patina entwickelt, wie sie bei gealtertem Urushi typisch ist, mit feinen Variationen in der Oberflächenstruktur, die das Licht einfangen.
Im Inneren ist der Hut mit vermillioner Lackierung ausgekleidet, eine traditionelle Wahl, die sowohl einen Schutzüberzug als auch visuelle Wärme bot. Der Kontrast zwischen der zurückhaltenden Farbpalette der Außenseite und dem im Inneren lebhaften Rot war übliche Praxis und schuf einen privaten Farbakzent, der dem Träger vorbehalten blieb. Der Lack zeigt einige natürliche Rissbildung und geringe Verluste, typisch für ein Stück dieses Alters, doch die strukturelle Integrität bleibt intakt.
Für europäische Sammler stellt die Jingasa eine faszinierende Schnittstelle zwischen Kunst und Waffe dar. Sie kann als skulpturales Objekt ausgestellt werden, auf einem Ständer montiert, an dem sowohl die äußere Verzierung als auch die innere Verarbeitung geschätzt werden können. Das Stück trägt historisches Gewicht, bleibt dabei visuell zugänglich — das Kran-Motiv braucht keinen kulturellen Decoder, um Eleganz und Sorgfalt in der Ausführung zu vermitteln.
Der Hut weist authentische Abnutzung auf, die dem Alter entspricht. Die Lackoberfläche hat eine natürliche Patina entwickelt, mit einigen kleinen Abnutzungsspuren an der Goldverzierung und vereinzelten feinen Kratzern. Das Innenviertel in Vermillion zeigt erwartete Rissbildung, bleibt jedoch größtenteils intakt. Die Metallbeschläge und Schnurbefestigungen sind vorhanden und stabil. Dies ist ein authentisches Stück aus der Epoche, kein späteres Replikat.
Versand & Abwicklung: Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand bei mehreren Artikeln ist möglich. Lokale Zollgebühren liegen in der Verantwortung des Käufers.
Verkäufergarantie: Wir garantieren die Echtheit dieses Stücks. Fragen sind willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
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