Gotthard Fellerer (1941) - Fragestellung






War 12 Jahre Senior Specialist bei Finarte, spezialisiert auf moderne Druckgrafik.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 126660 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Gotthard Fellerer, Fragestellung, 1970, Radierung in Rötel auf Papier, signiert und unten rechts datiert, Plattenmaße 19,3 × 29,5 cm, Blattmaße 31 × 42,8 cm, limierte Auflage 4/10, Akt in abstraktem Stil, Herkunft Österreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gottfried Fellerer. Wien, *1941.
„fragestellung“
Radierung in Rötel auf Papier.
Signiert und datiert unten rechts „fellerer 70“.
Bezeichnet, gewidmet und nochmals signiert sowie datiert im Unterrand. Exemplar 4/10.
Plattenmaße: 19,3 x 29,5 cm (7.6 x 11.6 in). Blattmaße: 31 x 42,8 cm (12.2 x 16.9 in).
Gottfried Fellerer gilt als ein profunder Vertreter der österreichischen Nachkriegsavantgarde, dessen Werk sich zwischen phantastischem Realismus und einer tiefenpsychologisch fundierten Formensprache bewegt. Sein Schaffen zeichnet sich durch eine symbiotische Verbindung von literarischen Impulsen und einer hochsensiblen, oft surreal anmutenden Linienführung aus.
• Filigrane Linienführung und chromatische Reduktion: Die in Rötel ausgeführte Radierung besticht durch eine außergewöhnliche grafische Präzision, die durch die monochrome Farbigkeit eine fast fleischliche, organische Intensität erfährt.
• Existenzielle „fragestellung“: Das Werk ist ein Schlüsselbeispiel für Fellerers Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein, in dem er komplexe psychische Zustände in einer surrealen, bühnenartigen Komposition verdichtet.
• Biografisches Zeugnis und Widmung: Durch die handschriftliche Zueignung „Für Herrn Watzke mit den besten Wünschen“ und die zweifache Datierung (1970) wird das Blatt zu einem intimen Dokument persönlicher Wertschätzung innerhalb der intellektuellen Zirkel seiner Zeit.
• Ikonografie des Unterbewussten: Die Verschränkung von menschlichen Leibern, architektonischen Fragmenten und schwebenden Köpfen zitiert die Formensprache des Surrealismus und transformiert sie in eine eigenständige, rätselhafte Ikonografie der Isolation und Kommunikation.
• Markt-Exklusivität: Als seltene, nummerierte Auflage (Exemplar 4 von lediglich 10 Abzügen) stellt dieses Blatt eine wertvolle Bereicherung für Sammler der österreichischen Grafik des 20. Jahrhunderts dar und unterstreicht die museale Relevanz von Fellerers Frühwerk.
Der Verkäufer stellt sich vor
Gottfried Fellerer. Wien, *1941.
„fragestellung“
Radierung in Rötel auf Papier.
Signiert und datiert unten rechts „fellerer 70“.
Bezeichnet, gewidmet und nochmals signiert sowie datiert im Unterrand. Exemplar 4/10.
Plattenmaße: 19,3 x 29,5 cm (7.6 x 11.6 in). Blattmaße: 31 x 42,8 cm (12.2 x 16.9 in).
Gottfried Fellerer gilt als ein profunder Vertreter der österreichischen Nachkriegsavantgarde, dessen Werk sich zwischen phantastischem Realismus und einer tiefenpsychologisch fundierten Formensprache bewegt. Sein Schaffen zeichnet sich durch eine symbiotische Verbindung von literarischen Impulsen und einer hochsensiblen, oft surreal anmutenden Linienführung aus.
• Filigrane Linienführung und chromatische Reduktion: Die in Rötel ausgeführte Radierung besticht durch eine außergewöhnliche grafische Präzision, die durch die monochrome Farbigkeit eine fast fleischliche, organische Intensität erfährt.
• Existenzielle „fragestellung“: Das Werk ist ein Schlüsselbeispiel für Fellerers Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein, in dem er komplexe psychische Zustände in einer surrealen, bühnenartigen Komposition verdichtet.
• Biografisches Zeugnis und Widmung: Durch die handschriftliche Zueignung „Für Herrn Watzke mit den besten Wünschen“ und die zweifache Datierung (1970) wird das Blatt zu einem intimen Dokument persönlicher Wertschätzung innerhalb der intellektuellen Zirkel seiner Zeit.
• Ikonografie des Unterbewussten: Die Verschränkung von menschlichen Leibern, architektonischen Fragmenten und schwebenden Köpfen zitiert die Formensprache des Surrealismus und transformiert sie in eine eigenständige, rätselhafte Ikonografie der Isolation und Kommunikation.
• Markt-Exklusivität: Als seltene, nummerierte Auflage (Exemplar 4 von lediglich 10 Abzügen) stellt dieses Blatt eine wertvolle Bereicherung für Sammler der österreichischen Grafik des 20. Jahrhunderts dar und unterstreicht die museale Relevanz von Fellerers Frühwerk.
