Statue Mossi - Statue - Statue der Mossi - Mossi - Afrika (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Produktbeschreibung
Mossi-Puppe. Ein Stück, älter als 50 Jahre. Ein Werk auf Sockel.
Der Begriff „biiga“ bedeutet im Mooré, der Sprache der Mossi, „Kind“ im Sinn eines „Individuums, das die physiologische Reife noch nicht erreicht hat“ oder „Nachkomme“. Obwohl sie als „Kind“ (biiga) bezeichnet werden und von den kleinen Mädchen so behandelt werden, reproduzieren diese Figuren visuell im Miniaturmaßstab eine Frau: ein junges Mädchen durch die Haare und die Bauchritzungen, aber auch eine Ehefrau durch die Verformung der Brüste, genauer eine Mutter. Diese Figuren sind daher gleichermaßen eine Darstellung des Kindes wie das Bild der kommenden Frau oder gar ihrer zukünftigen Nachkommenschaft. Obwohl die biiga Frauen darstellen, geben die Kinder ihnen einen Jungen- oder Mädchennamen, ziehen sie an, waschen sie, füttern sie, tragen sie auf dem Rücken, lassen sie auf ihren langen Beinen springen… wie ein echtes Baby. Manchmal von einem der Elternteile demüt gewählt, wird die biiga, die sorgfältig aufbewahrt wurde, von der jungen Braut mit zu ihrem Ehemann genommen, da sie als Anregung zur Schwangerschaft gilt. Wenn die Schwangerschaft nicht eintrifft, wird die unfruchtbare Ehefrau eine weitere erwerben, als Trägerin der beim Tragen der Kräfte. Nach Suzanne Lallemand erhält die biiga –als doppelter Schutz für das Baby– die ersten Pflegen: Nachdem die Nabelschnur durchtrennt ist, erfolgt die Wäsche des Neugeborenen nach der des Holzkindes, ebenso wie die Massage mit Sheabutter. Die Figur wird anschließend in der Nähe der Mutter gelegt, bevor man ihr das Neugeborene gibt. Was die erste Muttermilch betrifft, so bleibt sie der Statuette vorbehalten, bevor das Kind an der Brust der Mutter saugt. Später wird die Statuette ein letztes Mal auf dem Rücken getragen.
Verkauft mit Sockel: Nein
Afrikanische Kunst, Maske Afrikas
afrikanische Kunst, afrikanische Stammeskunst
Höhe: 24 cm
Breite: 7 cm
Produktbeschreibung
Mossi-Puppe. Ein Stück, älter als 50 Jahre. Ein Werk auf Sockel.
Der Begriff „biiga“ bedeutet im Mooré, der Sprache der Mossi, „Kind“ im Sinn eines „Individuums, das die physiologische Reife noch nicht erreicht hat“ oder „Nachkomme“. Obwohl sie als „Kind“ (biiga) bezeichnet werden und von den kleinen Mädchen so behandelt werden, reproduzieren diese Figuren visuell im Miniaturmaßstab eine Frau: ein junges Mädchen durch die Haare und die Bauchritzungen, aber auch eine Ehefrau durch die Verformung der Brüste, genauer eine Mutter. Diese Figuren sind daher gleichermaßen eine Darstellung des Kindes wie das Bild der kommenden Frau oder gar ihrer zukünftigen Nachkommenschaft. Obwohl die biiga Frauen darstellen, geben die Kinder ihnen einen Jungen- oder Mädchennamen, ziehen sie an, waschen sie, füttern sie, tragen sie auf dem Rücken, lassen sie auf ihren langen Beinen springen… wie ein echtes Baby. Manchmal von einem der Elternteile demüt gewählt, wird die biiga, die sorgfältig aufbewahrt wurde, von der jungen Braut mit zu ihrem Ehemann genommen, da sie als Anregung zur Schwangerschaft gilt. Wenn die Schwangerschaft nicht eintrifft, wird die unfruchtbare Ehefrau eine weitere erwerben, als Trägerin der beim Tragen der Kräfte. Nach Suzanne Lallemand erhält die biiga –als doppelter Schutz für das Baby– die ersten Pflegen: Nachdem die Nabelschnur durchtrennt ist, erfolgt die Wäsche des Neugeborenen nach der des Holzkindes, ebenso wie die Massage mit Sheabutter. Die Figur wird anschließend in der Nähe der Mutter gelegt, bevor man ihr das Neugeborene gibt. Was die erste Muttermilch betrifft, so bleibt sie der Statuette vorbehalten, bevor das Kind an der Brust der Mutter saugt. Später wird die Statuette ein letztes Mal auf dem Rücken getragen.
Verkauft mit Sockel: Nein
Afrikanische Kunst, Maske Afrikas
afrikanische Kunst, afrikanische Stammeskunst
Höhe: 24 cm
Breite: 7 cm

