Michel Suret-Canale (XX-XXI) - Narcisse





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Originales Ölbild auf Leinwand von Michel Suret-Canale, mit dem Titel Narcisse, 50 × 50 cm, 2025, vom Künstler signiert, eine moderne mythologische Darstellung von Narcissus.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Narcisse
Wie oft ist der täuschende Schein vergeblich, wenn das Vertrauen in die Form besteht.
(Vergeblich ist das Vertrauen, das man in einen täuschenden Anschein setzt.)
Öl auf Leinwand – 50 × 50 cm – 2025
Originalwerk, signiert und datiert
Frei nach den Metamorphosen bietet dieses Gemälde eine absichtlich verschobene und zeitgenössische Lesart des Narziss-Mythos.
Narziss ist hier nicht in der kanonischen Pose des jungen Mannes dargestellt, der sich seinem vollendeten Spiegelbild zuwendet, sondern am Rand des Blicks, in einem schwebenden Moment. Er nähert sich dem Wasser; derzeit ist nur das Spiegelbild seiner Hände zu sehen, kaum skizziert. Das Gesicht ist dem Bild noch nicht ausgeliefert: Der Mythos formt sich gerade.
Die Haltung des Körpers steht deutlich im Widerspruch zu den traditionellen Vorstellungen. Geduckt, zusammengedrückt, fast verkrampft, wirkt Narziss weniger wie eine Figur der Schönheit als wie ein Körper in Spannung, konzentriert, von einer inneren Wahrnehmung absorbiert. Das Spiegelbild wird nicht gezeigt: Es ist mental, angedeutet durch die Haltung und durch den Aufbau des Gemäldes selbst.
Die Figur wird in Farbe gezeichnet. Es gab keinerlei Vorzeichnung, kein Dokument, kein Referenzbild, keine vorgefasste Idee. Alles wurde direkt auf der Leinwand gefunden, in Öl, ausschließlich mit dem Pinsel. Die Zeichnung entsteht aus der Geste, dem Material, dem Wiederaufgreifen. Die schwarzen Linien strukturieren, ohne einzusperren; die Farbe trägt die Form.
Diese Arbeitsweise — ohne Netz, ohne Vorbedachtheit — ist für den Künstler eine wahre Vollendung. Der Körper, die Farbe und die Bedeutung entstehen gleichzeitig, in demselben malerischen Moment.
Dieses Werk richtet sich deutlich an Ästheten, an kultivierte Blicke, sensibel für die Malerei ebenso wie für die Literatur. Es bekennt eine Zugehörigkeit zur figurativen und mythologischen Moderne, im Gegensatz zu den aufdringlichen, ironischen oder provokativen Oberflächenbildern. Hier kein Slogan, kein leichtfertiger Wink mit dem Zaunpfahl: nur die Malerei, der Mythos und der Blick.
Versand per Colissimo mit Sendungsverfolgung, inklusive Versicherung, Zufriedenheit garantiert: Rückerstattung bei einfacher Rücksendung, Suret-Canale ist seit 50 Jahren professioneller Künstler und bei der URSSAF gemeldet
Narcisse
Wie oft ist der täuschende Schein vergeblich, wenn das Vertrauen in die Form besteht.
(Vergeblich ist das Vertrauen, das man in einen täuschenden Anschein setzt.)
Öl auf Leinwand – 50 × 50 cm – 2025
Originalwerk, signiert und datiert
Frei nach den Metamorphosen bietet dieses Gemälde eine absichtlich verschobene und zeitgenössische Lesart des Narziss-Mythos.
Narziss ist hier nicht in der kanonischen Pose des jungen Mannes dargestellt, der sich seinem vollendeten Spiegelbild zuwendet, sondern am Rand des Blicks, in einem schwebenden Moment. Er nähert sich dem Wasser; derzeit ist nur das Spiegelbild seiner Hände zu sehen, kaum skizziert. Das Gesicht ist dem Bild noch nicht ausgeliefert: Der Mythos formt sich gerade.
Die Haltung des Körpers steht deutlich im Widerspruch zu den traditionellen Vorstellungen. Geduckt, zusammengedrückt, fast verkrampft, wirkt Narziss weniger wie eine Figur der Schönheit als wie ein Körper in Spannung, konzentriert, von einer inneren Wahrnehmung absorbiert. Das Spiegelbild wird nicht gezeigt: Es ist mental, angedeutet durch die Haltung und durch den Aufbau des Gemäldes selbst.
Die Figur wird in Farbe gezeichnet. Es gab keinerlei Vorzeichnung, kein Dokument, kein Referenzbild, keine vorgefasste Idee. Alles wurde direkt auf der Leinwand gefunden, in Öl, ausschließlich mit dem Pinsel. Die Zeichnung entsteht aus der Geste, dem Material, dem Wiederaufgreifen. Die schwarzen Linien strukturieren, ohne einzusperren; die Farbe trägt die Form.
Diese Arbeitsweise — ohne Netz, ohne Vorbedachtheit — ist für den Künstler eine wahre Vollendung. Der Körper, die Farbe und die Bedeutung entstehen gleichzeitig, in demselben malerischen Moment.
Dieses Werk richtet sich deutlich an Ästheten, an kultivierte Blicke, sensibel für die Malerei ebenso wie für die Literatur. Es bekennt eine Zugehörigkeit zur figurativen und mythologischen Moderne, im Gegensatz zu den aufdringlichen, ironischen oder provokativen Oberflächenbildern. Hier kein Slogan, kein leichtfertiger Wink mit dem Zaunpfahl: nur die Malerei, der Mythos und der Blick.
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