Altgriechisch, Magna Graecia Apulischer Skyphos der Gnathia-Ware (vermutl. Rosenmaler) mit altem Sammlungsetikett - 76 mm






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Apulischer Skyphos der Gnathia-Ware aus Magna Graecia, ca. 350–300 v. Chr., Hervorragend, mit altem Sammlungsetikett und Maßen 76 × 155 × 97 mm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Apulischer Skyphos der Gnathia-Ware (vermutl. Rosenmaler) mit Girlandenmuster und Eierstab
Mit altem Sammlungsetikett!
Beiger Ton, schwarzer Glanzton, Ritztechnik, weiße und gelbe Farbe
Apulien, 350 – 300 v. Chr.
76 x 155 x 97 mm
Als Skyphos bezeichnet man eine altgriechische Trinkschale mit niedrigem Fuß und zwei horizontalen Henkeln nahe der Mündung. Die Ursprünge der Gefäßform reichen bis in die Dunklen Jahrhunderte zurück. In Korinth wurden bereits seit dem 8. Jh. v. Chr. skyphosartige Trinkgefäße hergestellt, die man in der Fachsprache als Kotylen bezeichnet. Unter den attischen schwarz- und rotfigurig bemalten Gefäßen kommt der Skyphos sehr häufig vor. Skyphoi waren Trinkgefäße für den täglichen Gebrauch und dienten darüber hinaus häufig auch als Grabbeigaben.
Als Gnathiakeramik wird in der Klassischen Archäologie ein Stil der griechischen Vasenmalerei des 4. Jahrhunderts v. Chr. bezeichnet. Gnathiavasen wurden nach der antiken Stadt Gnathia (heute Egnazia) im Osten Apuliens benannt. Dort wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Exemplare dieses Vasenmalereistils gefunden. Die Produktion der Vasen begann um 370/60 v. Chr. in Apulien parallel zum rotfigurigen Stil, der zu dieser Zeit teilweise begann, polychrom zu werden.
Kennzeichnend für Gnathiavasen ist das Aufbringen von verschiedenen Farben direkt auf die gefirnissten Vasenkörper. Zusätzlich zu den verschiedenen Farben konnten durch Ritzungen Binnenstrukturen eingebracht werden. Zunächst wurde eine ganze Palette von Farben, Weiß, Gelb, Orange, Rot, Braun, Grün und andere, genutzt, nach 330 v. Chr. drängt die Nutzung der weißen Farbe die anderen Farben in den Hintergrund. Auch das Themenspektrum wird enger, gezeigt werden jetzt vor allem Wein-, Efeu- und Lorbeerranken.
Dieser Skyphos ist mit Ritzlinien versehen, die Girlanden bilden und an denen entlang Eierstabmuster und Punkte in weiß und gelb platziert sind. Die Dekoration weist Verbindungen zu Stücken des sogenannten Rosenmalers (Rose Painter) auf, der zu den wichtigsten mit dieser Gattung verbundenen Malern gehört und vor allem zwischen 330–320 v. Chr. tätig war. Werke, die ihm zugeschrieben werden, zeigen das typische polychrome Dekor auf schwarzem Hintergrund mit applizierten Farben (Weiß, Rot, Gelb), häufig Ranken, florale Ornamente und stilisierte Motive, wie sie für Gnathia-Keramik charakteristisch sind (vgl. zum Rosenmaler: Rainer Vollkommer: Unteritalische Vasen (Kleine Reihe des Antkenmuseums der Universität Leipzig, Bd. 2), 1995, S. 26, Nr. 15).
Intakt, Farbe leicht berieben
Erworben 2025 im dt. Kunsthandel (Gorny und Mosch), davor seit vor 2026 in Privatsammlung F. B. (Bayern), davor: Münzkabinett Funk, Neukeferloh, auf das das beiliegende Sammlungsetikett zurückgeht
Die Rechnung und das Sammlungsetikett werden dem Käufer zur Verfügung gestellt.
Apulischer Skyphos der Gnathia-Ware (vermutl. Rosenmaler) mit Girlandenmuster und Eierstab
Mit altem Sammlungsetikett!
Beiger Ton, schwarzer Glanzton, Ritztechnik, weiße und gelbe Farbe
Apulien, 350 – 300 v. Chr.
76 x 155 x 97 mm
Als Skyphos bezeichnet man eine altgriechische Trinkschale mit niedrigem Fuß und zwei horizontalen Henkeln nahe der Mündung. Die Ursprünge der Gefäßform reichen bis in die Dunklen Jahrhunderte zurück. In Korinth wurden bereits seit dem 8. Jh. v. Chr. skyphosartige Trinkgefäße hergestellt, die man in der Fachsprache als Kotylen bezeichnet. Unter den attischen schwarz- und rotfigurig bemalten Gefäßen kommt der Skyphos sehr häufig vor. Skyphoi waren Trinkgefäße für den täglichen Gebrauch und dienten darüber hinaus häufig auch als Grabbeigaben.
Als Gnathiakeramik wird in der Klassischen Archäologie ein Stil der griechischen Vasenmalerei des 4. Jahrhunderts v. Chr. bezeichnet. Gnathiavasen wurden nach der antiken Stadt Gnathia (heute Egnazia) im Osten Apuliens benannt. Dort wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Exemplare dieses Vasenmalereistils gefunden. Die Produktion der Vasen begann um 370/60 v. Chr. in Apulien parallel zum rotfigurigen Stil, der zu dieser Zeit teilweise begann, polychrom zu werden.
Kennzeichnend für Gnathiavasen ist das Aufbringen von verschiedenen Farben direkt auf die gefirnissten Vasenkörper. Zusätzlich zu den verschiedenen Farben konnten durch Ritzungen Binnenstrukturen eingebracht werden. Zunächst wurde eine ganze Palette von Farben, Weiß, Gelb, Orange, Rot, Braun, Grün und andere, genutzt, nach 330 v. Chr. drängt die Nutzung der weißen Farbe die anderen Farben in den Hintergrund. Auch das Themenspektrum wird enger, gezeigt werden jetzt vor allem Wein-, Efeu- und Lorbeerranken.
Dieser Skyphos ist mit Ritzlinien versehen, die Girlanden bilden und an denen entlang Eierstabmuster und Punkte in weiß und gelb platziert sind. Die Dekoration weist Verbindungen zu Stücken des sogenannten Rosenmalers (Rose Painter) auf, der zu den wichtigsten mit dieser Gattung verbundenen Malern gehört und vor allem zwischen 330–320 v. Chr. tätig war. Werke, die ihm zugeschrieben werden, zeigen das typische polychrome Dekor auf schwarzem Hintergrund mit applizierten Farben (Weiß, Rot, Gelb), häufig Ranken, florale Ornamente und stilisierte Motive, wie sie für Gnathia-Keramik charakteristisch sind (vgl. zum Rosenmaler: Rainer Vollkommer: Unteritalische Vasen (Kleine Reihe des Antkenmuseums der Universität Leipzig, Bd. 2), 1995, S. 26, Nr. 15).
Intakt, Farbe leicht berieben
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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