La Croix - Geographie Universele - 1717






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Geographie Universele von A. Pherotee La Croix, vier von fünf Bänden, Lyon 1717, Halblederband, illustrierte Ausgabe mit gefalteten Karten und Tafeln, Originalsprache Französisch.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
TRA TERRA E SPOSTE, KARTEN, KUGELN UND GEDÄCHTNIS: DIE REIHENFOLGE DES KOSMOS
Oper erstaunlich ehrgeizig, die Nouvelle methode pour aprendre la geographie universele von A. Pherotee La Croix fügt sich vollständig in die Tradition der pedagogischen Geografie Frankreichs zwischen Siebenzehnhundert und Achtzehnhundert ein, erweitert jedoch ihren konzeptionellen Horizont, sodass ein Schulhandbuch zu einer kleinen kosmografischen Enzyklopädie wird. In handlicher Form, gedacht für Studierende und Laien, ordnet das Werk das geografische Wissen nach einer fortschreitenden, klaren und systematischen Methode, basierend auf dem Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Die zahlreichen Falttafeln, darunter Erdkarten, Weltkarten und Himmelskarten, spielen keine dekorative Rolle, sondern eine strukturelle: Sie sind Gedächtniswerkzeuge, visuelle Lernvorrichtungen und zugleich Objekte des Staunens. Das Buch wird so zu einem Theater der Welten im Miniaturformat, in dem Erd- und Himmelsordnung zu einer lesbaren, klassifizierbaren und lehrbaren Ordnung zusammengeführt werden.
MARKET VALUE
Eine vollständige fünfteilige Serie ist heute rar und begehrt, besonders wenn alle Falttafeln vorhanden sind, die häufig Risse oder Verluste aufweisen. Unvollständige Exemplare, wie das vorliegende (4 von 5 Bänden), behalten dennoch ein signifikantes Sammlerinteresse wegen der ikonografischen Qualität der Kupferstiche und der editorischen Konsistenz des Ganzen. Unter ähnlichen Bedingungen liegt der Markwert schätzungsweise zwischen 500 und 700 Euro, mit deutlichen Schwankungen je nach Zustand des Einbandes, Frische der Karten, tatsächlicher Vollständigkeit der Tafeln und der strukturellen Solidität der Bände. Vollständige und gut erhaltene Exemplare können diese Schätzungen deutlich übertreffen.
PHYSIKALISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Vier Bände von fünf. Zeitgenössischer Einband aus Ganzleder, goldgeprägte Rücken mit Titel, dekorierte Felder und rote Sprenkelkanten. Titelblätter in Rot und Schwarz gedruckt. Insgesamt 49 Kupferstiche, von denen viele mehrfach faltiert sind; besonders hervorzuheben sind die Himmelskarten und der Weltglobus, die den spektakulärsten ikonografischen Kern der Arbeit bilden. Karten mit leichter Braunfärbung, vereinzelt Abnutzungen und Schäden am Einband; einige Karten teilweise gelöst. Struktur insgesamt robust, aber Gebrauchsspuren entsprechend Alter und didaktischer Funktion des Bandes. Seitenzahlen 14nn; 402; 6nn; (2). (2); 2nn; 422; 10nn; (2). (2); 2nn; 490; 6nn; (2). (2); 2nn, 436; (2).
In alten Büchern, die eine mehrhundertjährige Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erkannt wurden.
VOLLSTÄNDER TITEL UND AUTOR
Nouvelle methode pour aprendre la geographie universele.
Lyon, Chez Jacques Lions & Louis Bruyset, 1717.
A. Pherotee La Croix.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Die Nouvelle methode reiht sich in den Stamm pädagogischer Werke ein, die eine fortschrittliche Geografiedidaktik vermitteln, verbreitet in Frankreich zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert in einem Kontext zunehmender Alphabetisierung und Bildungsreformen. Die von La Croix verwendete Methode legt Wert auf Klarheit der Darstellung, systematische Unterteilung nach Kontinenten, Reichen und Provinzen und die ständige Integration von textlicher Beschreibung und grafischer Darstellung. Kartografie ist kein bloßes Illustrationsmittel, sondern ein pedagogisches Instrument: Die Karten dienen als visuelle Schemata, die Namen, Grenzen und räumliche Beziehungen im Gedächtnis verankern. Die Einbeziehung von himmlischen Tafeln und dem Mappamondo zeigt eine noch einheitliche Vorstellung von geografischem und kosmografischem Wissen, in der die Beschreibung der Erde mit der Struktur des Himmels verflochten ist, entsprechend einer Tradition, die ihre Wurzeln in der aristotelischen und ptolemäischen Kosmologie hat, aber an modernes Wissen angepasst ist. Das Werk stellt somit einen bedeutenden Übergangsmoment dar zwischen der gelehrten Geografie monumentalischer Atlanten und der Schulhandbuchliteratur, die einem breiteren Publikum zugänglich ist.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
A. Pherotee La Croix war gegen Ende des XVII. und Anfang des XVIII. Jahrhunderts in Frankreich als Verfasser und Vermittler geografischer und pädagogischer Texte tätig. Seine Werke zeichnen sich durch den systematischen und didaktischen Anspruch aus: Wissen, das traditionell Fachleuten vorbehalten war, in klare, fortschreitende und merkfähige Formen zu bringen. In einer Epoche, in der Geografie eine zentrale Rolle in der Ausbildung von Verwaltungs- und Handelseliten spielte, trug La Croix zur Verbreitung von handlichen, aber konzeptionell strukturierten Handbüchern bei, die weite Wissenshorizonte bündeln konnten.
BIOGRAPHIE VON ASTRONOSTEN
Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stagira geboren und 322 v. Chr. in Kalkis gestorben. Als Philosoph und Wissenschaftler der Antike entwickelte er eine encyclopädische Wissensvorstellung, die Geografie, Kosmologie und Naturwissenschaften bis in die moderne Zeit stark beeinflusste. Sein Begriff des Kosmos als geordnetem, hierarchischem und erfahrbarem System lieferte jahrhundertelang das theoretische Grundgerüst der Weltdarstellung. Auch in der geographischen Schulliteratur des frühen Achtzehnten Jahrhunderts bleibt der Nachhall dieser Idee einer universellen Ordnung erhalten, die die Beschreibung der Erde Teil einer größeren kosmischen Architektur macht.
Druckgeschichte UND Verbreitung
Gedruckt in Lyon im Jahr 1717 von Jacques Lions und Louis Bruyset, wurde das Werk in mehreren Bänden konzipiert, um ein schrittweises und modulares Lernen zu erleichtern. Das kleine Format entsprach praktischen Bedürfnissen: Handlichkeit, Tragbarkeit und relativ niedrige Kosten im Vergleich zu großen Atlanten in Folio. Die didaktischen Auflagen, die oft intensiv im schulischen Umfeld genutzt wurden, erklären die heutige Seltenheit vollständiger und gut erhaltener Serien. Die Falttafeln, ein kennzeichnendes Element der Ausgabe, fehlen häufig oder sind beschädigt, was Exemplare mit vollständigen Tafeln besonders begehrenswert macht.
BIBLIOGRAPHY UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: lionische Ausgabe von 1717, Einträge mit genauer Kollation und Tafelnummer zu überprüfen
BnF, Catalogue général, Hinweise zu Pherotee La Croix und zu den lionischen Ausgaben der Bruyset (Anfang XVIII. Jh.)
WorldCat, Nouvelle methode pour apprendre la géographie universelle, Lyon, 1717, Nachweise von Exemplaren in europäischen Bibliotheken
Pastoureau, Mireille, Les atlas français XVIe–XVIIIe siècle, Paris, Bibliothèque nationale, Abteilungen für didaktische Kartografie
Shirley, Rodney W., The Mapping of the World, London, 1983, Kontext zu Mappamondi und Himmelskarten, die zwischen XVII. und XVIII. Jahrhundert geschnitten wurden
Koeman, C., Atlantes Neerlandici, zum quadro vergleichende European cartografische Produktion ihrer Zeit
Skelton, R. A., Decorative Printed Maps of the 15th to 18th Centuries, London, 1952, zum ikonografischen Rahmen der Himmelskarten und Mappamondi für den didaktischen Gebrauch
Der Verkäufer stellt sich vor
TRA TERRA E SPOSTE, KARTEN, KUGELN UND GEDÄCHTNIS: DIE REIHENFOLGE DES KOSMOS
Oper erstaunlich ehrgeizig, die Nouvelle methode pour aprendre la geographie universele von A. Pherotee La Croix fügt sich vollständig in die Tradition der pedagogischen Geografie Frankreichs zwischen Siebenzehnhundert und Achtzehnhundert ein, erweitert jedoch ihren konzeptionellen Horizont, sodass ein Schulhandbuch zu einer kleinen kosmografischen Enzyklopädie wird. In handlicher Form, gedacht für Studierende und Laien, ordnet das Werk das geografische Wissen nach einer fortschreitenden, klaren und systematischen Methode, basierend auf dem Gleichgewicht zwischen Text und Bild. Die zahlreichen Falttafeln, darunter Erdkarten, Weltkarten und Himmelskarten, spielen keine dekorative Rolle, sondern eine strukturelle: Sie sind Gedächtniswerkzeuge, visuelle Lernvorrichtungen und zugleich Objekte des Staunens. Das Buch wird so zu einem Theater der Welten im Miniaturformat, in dem Erd- und Himmelsordnung zu einer lesbaren, klassifizierbaren und lehrbaren Ordnung zusammengeführt werden.
MARKET VALUE
Eine vollständige fünfteilige Serie ist heute rar und begehrt, besonders wenn alle Falttafeln vorhanden sind, die häufig Risse oder Verluste aufweisen. Unvollständige Exemplare, wie das vorliegende (4 von 5 Bänden), behalten dennoch ein signifikantes Sammlerinteresse wegen der ikonografischen Qualität der Kupferstiche und der editorischen Konsistenz des Ganzen. Unter ähnlichen Bedingungen liegt der Markwert schätzungsweise zwischen 500 und 700 Euro, mit deutlichen Schwankungen je nach Zustand des Einbandes, Frische der Karten, tatsächlicher Vollständigkeit der Tafeln und der strukturellen Solidität der Bände. Vollständige und gut erhaltene Exemplare können diese Schätzungen deutlich übertreffen.
PHYSIKALISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Vier Bände von fünf. Zeitgenössischer Einband aus Ganzleder, goldgeprägte Rücken mit Titel, dekorierte Felder und rote Sprenkelkanten. Titelblätter in Rot und Schwarz gedruckt. Insgesamt 49 Kupferstiche, von denen viele mehrfach faltiert sind; besonders hervorzuheben sind die Himmelskarten und der Weltglobus, die den spektakulärsten ikonografischen Kern der Arbeit bilden. Karten mit leichter Braunfärbung, vereinzelt Abnutzungen und Schäden am Einband; einige Karten teilweise gelöst. Struktur insgesamt robust, aber Gebrauchsspuren entsprechend Alter und didaktischer Funktion des Bandes. Seitenzahlen 14nn; 402; 6nn; (2). (2); 2nn; 422; 10nn; (2). (2); 2nn; 490; 6nn; (2). (2); 2nn, 436; (2).
In alten Büchern, die eine mehrhundertjährige Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erkannt wurden.
VOLLSTÄNDER TITEL UND AUTOR
Nouvelle methode pour aprendre la geographie universele.
Lyon, Chez Jacques Lions & Louis Bruyset, 1717.
A. Pherotee La Croix.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Die Nouvelle methode reiht sich in den Stamm pädagogischer Werke ein, die eine fortschrittliche Geografiedidaktik vermitteln, verbreitet in Frankreich zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert in einem Kontext zunehmender Alphabetisierung und Bildungsreformen. Die von La Croix verwendete Methode legt Wert auf Klarheit der Darstellung, systematische Unterteilung nach Kontinenten, Reichen und Provinzen und die ständige Integration von textlicher Beschreibung und grafischer Darstellung. Kartografie ist kein bloßes Illustrationsmittel, sondern ein pedagogisches Instrument: Die Karten dienen als visuelle Schemata, die Namen, Grenzen und räumliche Beziehungen im Gedächtnis verankern. Die Einbeziehung von himmlischen Tafeln und dem Mappamondo zeigt eine noch einheitliche Vorstellung von geografischem und kosmografischem Wissen, in der die Beschreibung der Erde mit der Struktur des Himmels verflochten ist, entsprechend einer Tradition, die ihre Wurzeln in der aristotelischen und ptolemäischen Kosmologie hat, aber an modernes Wissen angepasst ist. Das Werk stellt somit einen bedeutenden Übergangsmoment dar zwischen der gelehrten Geografie monumentalischer Atlanten und der Schulhandbuchliteratur, die einem breiteren Publikum zugänglich ist.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
A. Pherotee La Croix war gegen Ende des XVII. und Anfang des XVIII. Jahrhunderts in Frankreich als Verfasser und Vermittler geografischer und pädagogischer Texte tätig. Seine Werke zeichnen sich durch den systematischen und didaktischen Anspruch aus: Wissen, das traditionell Fachleuten vorbehalten war, in klare, fortschreitende und merkfähige Formen zu bringen. In einer Epoche, in der Geografie eine zentrale Rolle in der Ausbildung von Verwaltungs- und Handelseliten spielte, trug La Croix zur Verbreitung von handlichen, aber konzeptionell strukturierten Handbüchern bei, die weite Wissenshorizonte bündeln konnten.
BIOGRAPHIE VON ASTRONOSTEN
Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stagira geboren und 322 v. Chr. in Kalkis gestorben. Als Philosoph und Wissenschaftler der Antike entwickelte er eine encyclopädische Wissensvorstellung, die Geografie, Kosmologie und Naturwissenschaften bis in die moderne Zeit stark beeinflusste. Sein Begriff des Kosmos als geordnetem, hierarchischem und erfahrbarem System lieferte jahrhundertelang das theoretische Grundgerüst der Weltdarstellung. Auch in der geographischen Schulliteratur des frühen Achtzehnten Jahrhunderts bleibt der Nachhall dieser Idee einer universellen Ordnung erhalten, die die Beschreibung der Erde Teil einer größeren kosmischen Architektur macht.
Druckgeschichte UND Verbreitung
Gedruckt in Lyon im Jahr 1717 von Jacques Lions und Louis Bruyset, wurde das Werk in mehreren Bänden konzipiert, um ein schrittweises und modulares Lernen zu erleichtern. Das kleine Format entsprach praktischen Bedürfnissen: Handlichkeit, Tragbarkeit und relativ niedrige Kosten im Vergleich zu großen Atlanten in Folio. Die didaktischen Auflagen, die oft intensiv im schulischen Umfeld genutzt wurden, erklären die heutige Seltenheit vollständiger und gut erhaltener Serien. Die Falttafeln, ein kennzeichnendes Element der Ausgabe, fehlen häufig oder sind beschädigt, was Exemplare mit vollständigen Tafeln besonders begehrenswert macht.
BIBLIOGRAPHY UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: lionische Ausgabe von 1717, Einträge mit genauer Kollation und Tafelnummer zu überprüfen
BnF, Catalogue général, Hinweise zu Pherotee La Croix und zu den lionischen Ausgaben der Bruyset (Anfang XVIII. Jh.)
WorldCat, Nouvelle methode pour apprendre la géographie universelle, Lyon, 1717, Nachweise von Exemplaren in europäischen Bibliotheken
Pastoureau, Mireille, Les atlas français XVIe–XVIIIe siècle, Paris, Bibliothèque nationale, Abteilungen für didaktische Kartografie
Shirley, Rodney W., The Mapping of the World, London, 1983, Kontext zu Mappamondi und Himmelskarten, die zwischen XVII. und XVIII. Jahrhundert geschnitten wurden
Koeman, C., Atlantes Neerlandici, zum quadro vergleichende European cartografische Produktion ihrer Zeit
Skelton, R. A., Decorative Printed Maps of the 15th to 18th Centuries, London, 1952, zum ikonografischen Rahmen der Himmelskarten und Mappamondi für den didaktischen Gebrauch
