Ikone - Holz - Madonna mit Kind





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Polychrome Ikone „Deisis“ – Jungfrau mit dem Kind und Heiligen | Griechisch, spätbyzantinisch | Ende des 18. bis 19. Jahrhunderts | Tempera/Gold/Holz
Seltenes postbyzantinisches Ikonenholzpanel mit mehrteiliger Komposition, das die Deesis (Fürbitte/Intercession) darstellt, eine zentrale Ikonografie der griechisch-orthodoxen Tradition. Dieses Stück kombiniert eine authentische Ei-Tempera-Technik und eine Détrempe-Grundierung (Gesso) mit einer reichhaltigen Ikonografie, die die Jungfrau mit Kind im zentralen Register zeigt, flankiert von Heiligen der orthodox-christlichen Tradition.
Komposition und Ikonografie
Das Werk gliedert sich in ein klassisches Mehrregistersystem:
- Zentrales Register: Jungfrau der Zärtlichkeit (Éleousa), die das Jesuskind hält
- Seitenregister: Heilige Bischöfe, Kirchenväter und Asketen mit goldenen Heiligenscheinen
- Ober-/Unterregister: Ergänzende biblische Figuren (Engel, Propheten, andere Heilige)
Die Inschriften in antikem Griechisch (teilweise sichtbar) belegen die griechische Herkunft und ermöglichen die präzise Identifizierung der verehrten Heiligen. Diese bereicherte Komposition spiegelt die postbyzantinische Praxis wider, eine einfache Deisis in eine commemorative Ikone oder ein Reliquiar umzuwandeln, wobei Figuren der lokalen oder monastischen Verehrung einbezogen werden.
Materialien und Methoden
Stütze: Paneel aus Hartholz, zusammengesetzt (vermutlich Linden- oder Pappelholz), verstärkt durch interne Traverses — Standardtechnik der griechischen Produktionen des 18. bis 19. Jahrhunderts.
Malerei: Eitempera auf weißem Gesso (auf Kreide/Kalk basierende Grundierung), authentische und für diese Periode belegte unveränderliche Technik.
Bunte Palette:
- Goldener Hintergrund mit Blattgold (Aureolen, liturgische Details)
- Klassische Mineralpigmente: natürliches Ocker (Hautfarbton), Azurit (tiefblaue Farbtöne), Vermillonrot (Rotton), Kohlenstoffschwärze (Konturen)
- Historische Patina, einheitlich, ohne moderne synthetische Eingriffe
Zustand der Erhaltung
Ausgezeichneter Allgemeinzustand für das Alter (geschätzte 200–250 Jahre):
- ✓ Holzstruktur stabil, kein Holzwurmbefall
- ✓ Natürliche Risse durch Alterung (Signatur der Echtheit, ohne invasive Konsolidierung)
- ✓ Haftende Farbschicht, leichte Patinierung (nicht neu gestrichen)
- ✓ Vergoldung erhalten, historisch normal vergilbter Farbton
- ✓ Lack fehlt ganz oder ist minimal (fördert Authentizität, vermeidet moderne Eingriffe)
Beobachtungen: Leichte mechanische Abnutzung an den Rändern (vereinbar mit historischem Handling). Kein systematisches Abheben des Gesso. Insgesamt kohärentes Ensemble, das eine respektvolle familiäre oder klösterliche Erhaltung nahelegt.
Dimensionen und Format
- Höhe: 37,5 cm
- Breite: 27,5 cm
- Tiefe: ca. 3–4 cm (montiertes Paneel)
- Format: Zwischenformat — tragbare/haushaltsübliche Ikone oder sekundäres Retabel
Zuordnung und Datierung
Datierung: Ende des 18. Jahrhunderts — Anfang des 19. Jahrhunderts
- Tempera-Gesso-Technik (Standardanwendung bis ca. 1850)
- Postbyzantinischer Stil (humanisierte Ikonographie, Gesichtsmodellierung)
- Direkte Händlervergleiche: Ikone Deësis, Griechenland, Ende des 18. Jahrhunderts – Anfang des 19. Jahrhunderts, Millon Paris 2020 (27,5 × 22,6 cm)
Geografische Herkunft: Griechenland oder Zypern (byzantinische Tradition nach der osmanischen Herrschaft)
- Produktion während oder unmittelbar nach der osmanischen Besatzungszeit (starke lokale Nachfrage)
- Griechische Ikonografie und Inschriften bestätigen die hellenische Herkunft
- Stil, der sich an den griechischen Schulen des Dodekanes oder Kretas orientiert.
Authentizität bestätigt:
- Historische Materialien (altes Holz, mineralische Pigmente, traditionelles Gesso)
- Irreversible Technik (Eier-Tempera — unmöglich zu imitieren in der Moderne ohne Fachkenntnisse)
- Natürliche Alterung des Holzes und spiralförmige Risse (zeitabhängige Eigenschaft)
- Keine großflächigen Neulackierungen oder invasive synthetische Eingriffe
Wird sicher versendet, sorgfältig verpackt in antischockierenden Materialien (verstärkte Luftpolsterfolie + starrer Karton).
Polychrome Ikone „Deisis“ – Jungfrau mit dem Kind und Heiligen | Griechisch, spätbyzantinisch | Ende des 18. bis 19. Jahrhunderts | Tempera/Gold/Holz
Seltenes postbyzantinisches Ikonenholzpanel mit mehrteiliger Komposition, das die Deesis (Fürbitte/Intercession) darstellt, eine zentrale Ikonografie der griechisch-orthodoxen Tradition. Dieses Stück kombiniert eine authentische Ei-Tempera-Technik und eine Détrempe-Grundierung (Gesso) mit einer reichhaltigen Ikonografie, die die Jungfrau mit Kind im zentralen Register zeigt, flankiert von Heiligen der orthodox-christlichen Tradition.
Komposition und Ikonografie
Das Werk gliedert sich in ein klassisches Mehrregistersystem:
- Zentrales Register: Jungfrau der Zärtlichkeit (Éleousa), die das Jesuskind hält
- Seitenregister: Heilige Bischöfe, Kirchenväter und Asketen mit goldenen Heiligenscheinen
- Ober-/Unterregister: Ergänzende biblische Figuren (Engel, Propheten, andere Heilige)
Die Inschriften in antikem Griechisch (teilweise sichtbar) belegen die griechische Herkunft und ermöglichen die präzise Identifizierung der verehrten Heiligen. Diese bereicherte Komposition spiegelt die postbyzantinische Praxis wider, eine einfache Deisis in eine commemorative Ikone oder ein Reliquiar umzuwandeln, wobei Figuren der lokalen oder monastischen Verehrung einbezogen werden.
Materialien und Methoden
Stütze: Paneel aus Hartholz, zusammengesetzt (vermutlich Linden- oder Pappelholz), verstärkt durch interne Traverses — Standardtechnik der griechischen Produktionen des 18. bis 19. Jahrhunderts.
Malerei: Eitempera auf weißem Gesso (auf Kreide/Kalk basierende Grundierung), authentische und für diese Periode belegte unveränderliche Technik.
Bunte Palette:
- Goldener Hintergrund mit Blattgold (Aureolen, liturgische Details)
- Klassische Mineralpigmente: natürliches Ocker (Hautfarbton), Azurit (tiefblaue Farbtöne), Vermillonrot (Rotton), Kohlenstoffschwärze (Konturen)
- Historische Patina, einheitlich, ohne moderne synthetische Eingriffe
Zustand der Erhaltung
Ausgezeichneter Allgemeinzustand für das Alter (geschätzte 200–250 Jahre):
- ✓ Holzstruktur stabil, kein Holzwurmbefall
- ✓ Natürliche Risse durch Alterung (Signatur der Echtheit, ohne invasive Konsolidierung)
- ✓ Haftende Farbschicht, leichte Patinierung (nicht neu gestrichen)
- ✓ Vergoldung erhalten, historisch normal vergilbter Farbton
- ✓ Lack fehlt ganz oder ist minimal (fördert Authentizität, vermeidet moderne Eingriffe)
Beobachtungen: Leichte mechanische Abnutzung an den Rändern (vereinbar mit historischem Handling). Kein systematisches Abheben des Gesso. Insgesamt kohärentes Ensemble, das eine respektvolle familiäre oder klösterliche Erhaltung nahelegt.
Dimensionen und Format
- Höhe: 37,5 cm
- Breite: 27,5 cm
- Tiefe: ca. 3–4 cm (montiertes Paneel)
- Format: Zwischenformat — tragbare/haushaltsübliche Ikone oder sekundäres Retabel
Zuordnung und Datierung
Datierung: Ende des 18. Jahrhunderts — Anfang des 19. Jahrhunderts
- Tempera-Gesso-Technik (Standardanwendung bis ca. 1850)
- Postbyzantinischer Stil (humanisierte Ikonographie, Gesichtsmodellierung)
- Direkte Händlervergleiche: Ikone Deësis, Griechenland, Ende des 18. Jahrhunderts – Anfang des 19. Jahrhunderts, Millon Paris 2020 (27,5 × 22,6 cm)
Geografische Herkunft: Griechenland oder Zypern (byzantinische Tradition nach der osmanischen Herrschaft)
- Produktion während oder unmittelbar nach der osmanischen Besatzungszeit (starke lokale Nachfrage)
- Griechische Ikonografie und Inschriften bestätigen die hellenische Herkunft
- Stil, der sich an den griechischen Schulen des Dodekanes oder Kretas orientiert.
Authentizität bestätigt:
- Historische Materialien (altes Holz, mineralische Pigmente, traditionelles Gesso)
- Irreversible Technik (Eier-Tempera — unmöglich zu imitieren in der Moderne ohne Fachkenntnisse)
- Natürliche Alterung des Holzes und spiralförmige Risse (zeitabhängige Eigenschaft)
- Keine großflächigen Neulackierungen oder invasive synthetische Eingriffe
Wird sicher versendet, sorgfältig verpackt in antischockierenden Materialien (verstärkte Luftpolsterfolie + starrer Karton).

