Eine Holzmaske - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.
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Ein hölzernes Maskenwerk der Guro aus der Elfenbeinküste, 48 cm hoch, 1,5 kg, mit Hörnern, geometrischen Motiven und roter Färbung, wird mit Stand geliefert und befindet sich in fairer Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine zoomorale Guro-Maske, Region Bouaflé, Dorf Benzra, Elfenbeinküste, mit Hörnern und verziert mit geometrischen Motiven und roter Färbung. Teils angelaufene Patina; Anzeichen rituellen Gebrauchs und des Alters. Inklusive Ständer.
Guro-Masken sind skulpturale und performative Objekte, die vom Volk der Guro in der Zentralregion der Elfenbeinküste hergestellt werden, und sie nehmen einen wichtigen Platz in der Erforschung westafrikanischer Kunst und ritueller Praxis ein. Sie sind keine statischen Artefakte, sondern Bestandteile komplexer sozialer Ereignisse, in denen Maskierung, Musik, Bewegung und Publikumsinteraktion ein integriertes Ganzes bilden. In akademischen Kontexten bezieht sich der Begriff „Guro-Maske“ sowohl auf die geschnitzte Gesichtsabdeckung selbst als auch auf das breitere Maskensystem, innerhalb dessen sie operiert.
Guro-Maskentraditionen sind eng verbunden mit Konzepten sozialer Regulierung, ästhetischer Darstellung und spiritueller Vermittlung. Masken stehen typischerweise im Zusammenhang mit öffentlichen Aufführungen, die Trauerfeiern, Initiationen, landwirtschaftliche Feste oder Anlässe sozialer Kritik begleiten können.
Anstatt bestimmte Vorfahren oder Wesen wörtlich darzustellen, verkörpern viele Guro-Masken abstrakte Qualitäten wie Schönheit, Zurückhaltung, Aggression oder moralische Autorität. Diese Eigenschaften werden durch formale Merkmale sichtbar, darunter verlängerte Gesichter, verengte Augen, markante Stirnpartien und sorgfältig artikulierte Frisuren. Pigmente, Oberflächenpatinierung und hinzugefügte Materialien tragen weiter zum expressiven Charakter der Maske bei.
Stilistisch werden Guro-Masken oft in Bezug zu benachbarten Traditionen diskutiert, insbesondere zu denen der Baule und Yaure, doch bewahren sie eigenständige formale Tendenzen. Kunsthistoriker haben eine dynamische Spannung in der Guro-Schnitzkunst zwischen kontrollierter Eleganz und übertriebener Ausdruckskraft bemerkt. Diese Spannung spiegelt die performative Rolle der Maske wider, die aus der Ferne visuell überzeugend sein muss und zugleich auf rasche Bewegungen reagieren soll. Die ästhetische Kraft der Maske ist daher untrennbar mit ihrer Verwendung im Tanz verbunden, bei dem Drehen, plötzliche Stopps und die Interaktion mit Musikern ihre visuellen Merkmale aktivieren.
Aus anthropologischer Sicht fungieren Guro-Masken als Instrumente sozialer Kommunikation. Aufführungen können gemeinschaftliche Werte stärken, Spannungen lösen oder soziale Hierarchien vorübergehend umkehren. Der maskierte Darsteller wird nicht als Individuum verstanden, sondern als Kanal für Kräfte, die außerhalb der normalen sozialen Identität wirken. Das Wissen über Maskenbesitz, Darstellungsrechte und Schnitztechniken ist oft eingeschränkt, was die Rolle der Maskierung als regulierte Form kulturellen Wissens und nicht als rein künstlerisches Unterfangen betont.
In musealen und akademischen Kontexten haben Guro-Masken eine bedeutende Rolle dabei gespielt, westliche Verständnisse afrikanischer Kunst zu prägen. Frühere Sammler und Gelehrte des zwanzigsten Jahrhunderts legten oft Wert auf ihre formalen Qualitäten und isolierten sie dabei gelegentlich von ihren performativen Kontexten. Neuere Forschung hat versucht, Guro-Masken wieder in gelebte Praxis zu integrieren und dabei Prozess, Bewegung und Klang neben Schnitzerei und Design zu betonen. Diese Verschiebung hat zu breiteren methodischen Veränderungen in der Kunstgeschichte und Anthropologie beigetragen und interdisziplinäre Ansätze zur Erforschung materieller Kultur gefördert.
Referenzen
Cole, H. M., und Ross, D. Afrikanische Kunst und Führung. University of Wisconsin Press.
Fischer, E., und Himmelheber, H. J. Die Kunst des Guro. Museum Rietberg.
Vogel, S. M. Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press.
Visonà, M. B., Poynor, R., Cole, H. M., und Harris, M. Kunst des Subsahara-Afrikas. Pearson.
CAB30415
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine zoomorale Guro-Maske, Region Bouaflé, Dorf Benzra, Elfenbeinküste, mit Hörnern und verziert mit geometrischen Motiven und roter Färbung. Teils angelaufene Patina; Anzeichen rituellen Gebrauchs und des Alters. Inklusive Ständer.
Guro-Masken sind skulpturale und performative Objekte, die vom Volk der Guro in der Zentralregion der Elfenbeinküste hergestellt werden, und sie nehmen einen wichtigen Platz in der Erforschung westafrikanischer Kunst und ritueller Praxis ein. Sie sind keine statischen Artefakte, sondern Bestandteile komplexer sozialer Ereignisse, in denen Maskierung, Musik, Bewegung und Publikumsinteraktion ein integriertes Ganzes bilden. In akademischen Kontexten bezieht sich der Begriff „Guro-Maske“ sowohl auf die geschnitzte Gesichtsabdeckung selbst als auch auf das breitere Maskensystem, innerhalb dessen sie operiert.
Guro-Maskentraditionen sind eng verbunden mit Konzepten sozialer Regulierung, ästhetischer Darstellung und spiritueller Vermittlung. Masken stehen typischerweise im Zusammenhang mit öffentlichen Aufführungen, die Trauerfeiern, Initiationen, landwirtschaftliche Feste oder Anlässe sozialer Kritik begleiten können.
Anstatt bestimmte Vorfahren oder Wesen wörtlich darzustellen, verkörpern viele Guro-Masken abstrakte Qualitäten wie Schönheit, Zurückhaltung, Aggression oder moralische Autorität. Diese Eigenschaften werden durch formale Merkmale sichtbar, darunter verlängerte Gesichter, verengte Augen, markante Stirnpartien und sorgfältig artikulierte Frisuren. Pigmente, Oberflächenpatinierung und hinzugefügte Materialien tragen weiter zum expressiven Charakter der Maske bei.
Stilistisch werden Guro-Masken oft in Bezug zu benachbarten Traditionen diskutiert, insbesondere zu denen der Baule und Yaure, doch bewahren sie eigenständige formale Tendenzen. Kunsthistoriker haben eine dynamische Spannung in der Guro-Schnitzkunst zwischen kontrollierter Eleganz und übertriebener Ausdruckskraft bemerkt. Diese Spannung spiegelt die performative Rolle der Maske wider, die aus der Ferne visuell überzeugend sein muss und zugleich auf rasche Bewegungen reagieren soll. Die ästhetische Kraft der Maske ist daher untrennbar mit ihrer Verwendung im Tanz verbunden, bei dem Drehen, plötzliche Stopps und die Interaktion mit Musikern ihre visuellen Merkmale aktivieren.
Aus anthropologischer Sicht fungieren Guro-Masken als Instrumente sozialer Kommunikation. Aufführungen können gemeinschaftliche Werte stärken, Spannungen lösen oder soziale Hierarchien vorübergehend umkehren. Der maskierte Darsteller wird nicht als Individuum verstanden, sondern als Kanal für Kräfte, die außerhalb der normalen sozialen Identität wirken. Das Wissen über Maskenbesitz, Darstellungsrechte und Schnitztechniken ist oft eingeschränkt, was die Rolle der Maskierung als regulierte Form kulturellen Wissens und nicht als rein künstlerisches Unterfangen betont.
In musealen und akademischen Kontexten haben Guro-Masken eine bedeutende Rolle dabei gespielt, westliche Verständnisse afrikanischer Kunst zu prägen. Frühere Sammler und Gelehrte des zwanzigsten Jahrhunderts legten oft Wert auf ihre formalen Qualitäten und isolierten sie dabei gelegentlich von ihren performativen Kontexten. Neuere Forschung hat versucht, Guro-Masken wieder in gelebte Praxis zu integrieren und dabei Prozess, Bewegung und Klang neben Schnitzerei und Design zu betonen. Diese Verschiebung hat zu breiteren methodischen Veränderungen in der Kunstgeschichte und Anthropologie beigetragen und interdisziplinäre Ansätze zur Erforschung materieller Kultur gefördert.
Referenzen
Cole, H. M., und Ross, D. Afrikanische Kunst und Führung. University of Wisconsin Press.
Fischer, E., und Himmelheber, H. J. Die Kunst des Guro. Museum Rietberg.
Vogel, S. M. Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press.
Visonà, M. B., Poynor, R., Cole, H. M., und Harris, M. Kunst des Subsahara-Afrikas. Pearson.
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- Jaenicke Njoya GmbH
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