Eine Holzmaske - Prampram - Ghana (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
Experte
Von Julien Gauthier ausgewählt

Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.

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Eine Holzmaske aus Prampram, Ghana, wiegt 900 g, ist 24 cm hoch, aus Holz gefertigt, befindet sich in einem fairen Zustand und wird ohne Ständer verkauft.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Prampram-Maske aus Ghana, aus der südlichen Region. Die Maske ist mit cremefarbenen Pigmenten bedeckt; über die gesamte Oberfläche verteilen sich mehrere Löcher unterschiedlicher Größe, eine Erhebung in der Mitte kennzeichnet die Nase; helles Holz.

Prampram-Masken aus der Südregion Ghanas repräsentieren eine bedeutende, wenngleich weniger erforschte Facette der Ga-Adangbe-Materialkultur. Die Prampram‑Bevölkerung, die entlang des Küstenkorridors östlich von Accra wohnt, integriert diese Masken in rituelle, funeräre und Geheimgesellschaftskontexte, wo sie als Vermittler zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Bereich dienen. Ihre Verwendung ist sowohl zeremoniell als auch pädagogisch und vermittelt ethische, soziale und kosmologische Prinzipien durch vermittelte Darbietung.

Formell betrachtet weisen Prampram-Masken stark abstrahierte und verlängerte Gesichtszüge auf, darunter markante Augenbrauen, stilisierte Nasen und komprimierte oder flächenhafte Oberflächen. Holz ist das primäre Medium, dem häufig Pigmente, Textilien oder Raffia hinzugefügt werden, um die visuelle und haptische Autorität des Objekts zu betonen. Die Abstraktion ist absichtlich: Anstatt mimetischer Repräsentation vermittelt sie spirituelle Potenz und moralische Resonanz und entspricht damit den breiteren ästhetischen Werten der Ga-Adangbe, die Gegenwart, Rhythmus und symbolische Dichte über Naturalismus privilegieren.

Im Rahmen zeremonieller Abläufe fungieren diese Masken als handelnde Akteure, die rituelle Abläufe beleben, Ahnen- oder Schutzgeister verkörpern und gemeinschaftliche Normen stärken. Ihre Verwendung veranschaulicht ein Kunstverständnis, das Kunst als operativ begreift und nicht nur dekorativ ist, wobei Wirksamkeit in der Vermittlung sozialer, ethischer und spiritueller Beziehungen das primäre Maß für Wert darstellt. Die Prampram-Masken sind damit eine Küsten-Tradition Ghanas, in der Form, Ritual und moralische Lehre zusammenkommen und Einblick in die Integration ästhetischer Abstraktion und sozialer Funktion in der westafrikanischen Materialkultur geben.

CAB31610

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Eine Prampram-Maske aus Ghana, aus der südlichen Region. Die Maske ist mit cremefarbenen Pigmenten bedeckt; über die gesamte Oberfläche verteilen sich mehrere Löcher unterschiedlicher Größe, eine Erhebung in der Mitte kennzeichnet die Nase; helles Holz.

Prampram-Masken aus der Südregion Ghanas repräsentieren eine bedeutende, wenngleich weniger erforschte Facette der Ga-Adangbe-Materialkultur. Die Prampram‑Bevölkerung, die entlang des Küstenkorridors östlich von Accra wohnt, integriert diese Masken in rituelle, funeräre und Geheimgesellschaftskontexte, wo sie als Vermittler zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Bereich dienen. Ihre Verwendung ist sowohl zeremoniell als auch pädagogisch und vermittelt ethische, soziale und kosmologische Prinzipien durch vermittelte Darbietung.

Formell betrachtet weisen Prampram-Masken stark abstrahierte und verlängerte Gesichtszüge auf, darunter markante Augenbrauen, stilisierte Nasen und komprimierte oder flächenhafte Oberflächen. Holz ist das primäre Medium, dem häufig Pigmente, Textilien oder Raffia hinzugefügt werden, um die visuelle und haptische Autorität des Objekts zu betonen. Die Abstraktion ist absichtlich: Anstatt mimetischer Repräsentation vermittelt sie spirituelle Potenz und moralische Resonanz und entspricht damit den breiteren ästhetischen Werten der Ga-Adangbe, die Gegenwart, Rhythmus und symbolische Dichte über Naturalismus privilegieren.

Im Rahmen zeremonieller Abläufe fungieren diese Masken als handelnde Akteure, die rituelle Abläufe beleben, Ahnen- oder Schutzgeister verkörpern und gemeinschaftliche Normen stärken. Ihre Verwendung veranschaulicht ein Kunstverständnis, das Kunst als operativ begreift und nicht nur dekorativ ist, wobei Wirksamkeit in der Vermittlung sozialer, ethischer und spiritueller Beziehungen das primäre Maß für Wert darstellt. Die Prampram-Masken sind damit eine Küsten-Tradition Ghanas, in der Form, Ritual und moralische Lehre zusammenkommen und Einblick in die Integration ästhetischer Abstraktion und sozialer Funktion in der westafrikanischen Materialkultur geben.

CAB31610

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Details

Ethnie/ Kultur
Prampram
Herkunftsland
Ghana
Material
Holz
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
24 cm
Gewicht
900 g
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
99,54 %
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
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GERMANY
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Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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