Eine Holzmaske - Kpelie - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.
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Eine hölzerne Kpelie-Maske der Senufo aus Côte d’Ivoire, mit dem Titel „A wooden mask“, 36 cm hoch, 1 kg schwer, inklusive Ständer und in fairem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine doppelseitige Senufo-Kpelie-Maske aus der Region Sinematiali, Elfenbeinküste, mit gebogenen Hörnern und einem Kalao oben; natürliche bräunliche Patina, teils glänzend, inkl. Ständer.
Die doppelseitige Kpelié-Maske nimmt eine markante Stellung innerhalb der Senufo-Maskentraditionen ein, sowohl formell als auch konzeptionell. Während Kpelié-Masken mit nur einem Gesicht häufiger vorkommen und umfangreich dokumentiert sind, verstärkt die doppelseitige Variante die symbolische Funktion der Maske, indem sie Dualität, Gleichgewicht und eine erhöhte spirituelle Präsenz materialisiert.
Kpelié-Masken sind der Poro-Gesellschaft zugeordnet und erscheinen hauptsächlich in Begräbniszeremonien und gedenkenden Darbietungen zu Ehren angesehener Ältester. Sie werden nicht als Gesichtsbedeckungen getragen, sondern am Oberkopf befestigt, sodass das Gesicht des Tänzers sichtbar bleibt. Diese Trageweise betont, dass der Maskenträger nicht in einen Geist verwandelt wird, sondern als lebendiges Bindeglied fungiert, das momentane Ahnen- und moralische Kräfte kanalisiert. Die doppelseitige Form verstärkt diese vermittelnde Rolle, indem sie zwei nach außen gerichtete Gesichter zeigt, oft nach vorne und hinten ausgerichtet, was eine allseitige Wachsamkeit und Wahrnehmung vermuten lässt.
Formell entsprechen die Gesichter der doppelten Kpelié-Masken den ästhetischen Idealen der Senufo: längliche ovale Gesichter, schmale oder niedergeschlagene Augen, verfeinerte Nasen und kontrollierte, symmetrische Merkmale. Diese Merkmale drücken die Poro-Werte von Gelassenheit, Selbstdisziplin und moralischer Zurückhaltung aus. Die Verdopplung des Gesichts impliziert keine emotionale oder psychologische Gegnerschaft; vielmehr unterstreicht sie Vollständigkeit und Gleichgewicht. In der Senufo-Kosmologie hängt die soziale Harmonie vom Gleichgewicht zwischen komplementären Kräften ab, wie Jugend und Alter, Sichtbarkeit und Geheimnis, Leben und Tod. Das Doppelgesicht kodiert dieses Prinzip visuell.
Auf symbolischer Ebene werden die zwei Gesichter oft als Signale für das Nebeneinander von sichtbarer und unsichtbarer Welt interpretiert. In Bestattungsritualen fungiert die Maske an einem Schwellenmoment, wenn der Verstorbene in den Ahnenbereich übergeht. Der doppelgesichtige Kpelié wird somit zu einem Bild des Durchgangs und der Kontinuität, das gleichzeitig auf die Gemeinschaft der Lebenden und auf die Sphäre der Ahnen ausgerichtet ist. Seine Präsenz bekräftigt, dass der Tod die soziale Ordnung nicht zerreißt, sondern in eine fortdauernde moralische und genealogische Struktur aufgenommen wird, die von Poro beherrscht wird.
Die Seltenheit der doppelseitig gestalteten Kpelié-Masken legt nahe, dass sie für besonders bedeutende Anlässe oder für Personen von hohem Rang reserviert gewesen sein könnten. Ihre visuelle Komplexität verstärkt die feierliche Gravität des Maskenspiels, bleibt dabei jedoch mit der zurückhaltenden Eleganz vereinbar, die die Senufo-Skulptur insgesamt kennzeichnet. Wie bei anderen Poro-bezogenen Objekten wird die Bedeutung der Maske durch Aufführung, Bewegung und Klang aktiviert, anstatt ausschließlich in ihrer skulpturalen Form zu liegen.
In Museumskontexten wird die zweigesichtige Kpelié-Maske oft als Objekt ästhetischer Innovation gelesen, doch in ihrem ursprünglichen Umfeld diente sie als disziplinierte visuelle Aussage über soziale Kontinuität, moralische Autorität und die kontrollierte Präsenz der spirituellen Welt im Gemeinschaftsleben.
Die doppelseitige Kpelié-Maske nimmt eine markante Stellung innerhalb der Senufo-Maskentraditionen ein, sowohl formal als auch konzeptionell. Während einseitige Kpelié-Masken häufiger vorkommen und umfassend dokumentiert sind, verstärkt die zweigesichtige Variante die symbolische Funktion der Maske, indem sie Dualität, Gleichgewicht und eine erhöhte spirituelle Präsenz materialisiert.
Kpelié-Masken stehen in Verbindung mit der Poro-Gesellschaft und treten vor allem in Bestattungszeremonien und Gedenkaufführungen auf, die angesehene Älteste ehren. Sie werden nicht als Gesichtsverdeckung getragen, sondern am Oberkopf befestigt, sodass das Gesicht des Tänzers sichtbar bleibt. Diese Art des Tragens betont, dass der Maskenträger nicht in einen Geist verwandelt wird, sondern als lebendiger Mittler agiert, der vorübergehend Ahnen- und moralische Kräfte kanalisiert. Die doppelseitige Form verstärkt diese vermittelnde Rolle, indem sie zwei nach außen gerichtete Gesichter präsentiert, oft nach vorne und hinten ausgerichtet, was eine allseitige Wachsamkeit nahelegt.
Formell entsprechen die Gesichter der doppelten Kpelié-Masken den senufo-ästhetischen Idealen: verlängerte ovale Gesichter, schmale oder nach unten gerichtete Augen, verfeinerte Nasen und kontrollierte, symmetrische Merkmale. Diese Eigenschaften drücken die Poro-Werte von Gelassenheit, Selbstdisziplin und moralischer Zurückhaltung aus. Die Verdopplung des Gesichts impliziert keine emotionale oder psychologische Gegenrichtung; vielmehr betont sie Vollständigkeit und Gleichgewicht. In der senufo-Kosmologie hängt soziale Harmonie von dem Gleichgewicht zwischen ergänzenden Kräften ab, wie Jugend und Alter, Sichtbarkeit und Geheimhaltung, Leben und Tod. Das doppelte Gesicht kodiert visuell dieses Prinzip.
Auf symbolischer Ebene werden die beiden Gesichter oft als Zeichen für das Nebeneinander des Sichtbaren und des Unsichtbaren interpretiert. In funerären Kontexten wirkt die Maske zu einem Schwellenmoment, wenn der Verstorbene in die Ahnenwelt übergeht. Die doppelseitige Kpelié wird somit zu einem Bild des Übergangs und der Kontinuität, das zugleich auf die Gemeinschaft der Lebenden und das Reich der Ahnen ausgerichtet ist. Ihre Anwesenheit bekräftigt, dass der Tod die soziale Ordnung nicht zerreißt, sondern in eine dauerhafte moralische und genealogische Struktur aufgenommen wird, die von Poro regiert wird.
Die Seltenheit der doppelseitig-Kpelié-Masken deutet darauf hin, dass sie möglicherweise für besonders bedeutende Anlässe oder Personen von hohem Status reserviert waren. Ihre optische Komplexität steigert die zeremonielle Ernsthaftigkeit des Maskenspiels, bleibt jedoch im Einklang mit der zurückhaltenden Eleganz, die die Senufo-Skulptur insgesamt kennzeichnet. Wie bei anderen Poro-bezogenen Objekten wird die Bedeutung der Maske durch Aufführung, Bewegung und Klang aktiviert, statt ausschließlich in ihrer skulpturalen Form zu liegen.
In musealen Kontexten wird die doppelseitige Kpelié-Maske oft als Objekt ästhetischer Innovation gelesen, doch in ihrem ursprünglichen Umfeld fungierte sie als disziplinierte visuelle Aussage über soziale Kontinuität, moralische Autorität und die kontrollierte Gegenwart der spirituellen Welt im gemeinschaftlichen Leben.
CAB32238
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine doppelseitige Senufo-Kpelie-Maske aus der Region Sinematiali, Elfenbeinküste, mit gebogenen Hörnern und einem Kalao oben; natürliche bräunliche Patina, teils glänzend, inkl. Ständer.
Die doppelseitige Kpelié-Maske nimmt eine markante Stellung innerhalb der Senufo-Maskentraditionen ein, sowohl formell als auch konzeptionell. Während Kpelié-Masken mit nur einem Gesicht häufiger vorkommen und umfangreich dokumentiert sind, verstärkt die doppelseitige Variante die symbolische Funktion der Maske, indem sie Dualität, Gleichgewicht und eine erhöhte spirituelle Präsenz materialisiert.
Kpelié-Masken sind der Poro-Gesellschaft zugeordnet und erscheinen hauptsächlich in Begräbniszeremonien und gedenkenden Darbietungen zu Ehren angesehener Ältester. Sie werden nicht als Gesichtsbedeckungen getragen, sondern am Oberkopf befestigt, sodass das Gesicht des Tänzers sichtbar bleibt. Diese Trageweise betont, dass der Maskenträger nicht in einen Geist verwandelt wird, sondern als lebendiges Bindeglied fungiert, das momentane Ahnen- und moralische Kräfte kanalisiert. Die doppelseitige Form verstärkt diese vermittelnde Rolle, indem sie zwei nach außen gerichtete Gesichter zeigt, oft nach vorne und hinten ausgerichtet, was eine allseitige Wachsamkeit und Wahrnehmung vermuten lässt.
Formell entsprechen die Gesichter der doppelten Kpelié-Masken den ästhetischen Idealen der Senufo: längliche ovale Gesichter, schmale oder niedergeschlagene Augen, verfeinerte Nasen und kontrollierte, symmetrische Merkmale. Diese Merkmale drücken die Poro-Werte von Gelassenheit, Selbstdisziplin und moralischer Zurückhaltung aus. Die Verdopplung des Gesichts impliziert keine emotionale oder psychologische Gegnerschaft; vielmehr unterstreicht sie Vollständigkeit und Gleichgewicht. In der Senufo-Kosmologie hängt die soziale Harmonie vom Gleichgewicht zwischen komplementären Kräften ab, wie Jugend und Alter, Sichtbarkeit und Geheimnis, Leben und Tod. Das Doppelgesicht kodiert dieses Prinzip visuell.
Auf symbolischer Ebene werden die zwei Gesichter oft als Signale für das Nebeneinander von sichtbarer und unsichtbarer Welt interpretiert. In Bestattungsritualen fungiert die Maske an einem Schwellenmoment, wenn der Verstorbene in den Ahnenbereich übergeht. Der doppelgesichtige Kpelié wird somit zu einem Bild des Durchgangs und der Kontinuität, das gleichzeitig auf die Gemeinschaft der Lebenden und auf die Sphäre der Ahnen ausgerichtet ist. Seine Präsenz bekräftigt, dass der Tod die soziale Ordnung nicht zerreißt, sondern in eine fortdauernde moralische und genealogische Struktur aufgenommen wird, die von Poro beherrscht wird.
Die Seltenheit der doppelseitig gestalteten Kpelié-Masken legt nahe, dass sie für besonders bedeutende Anlässe oder für Personen von hohem Rang reserviert gewesen sein könnten. Ihre visuelle Komplexität verstärkt die feierliche Gravität des Maskenspiels, bleibt dabei jedoch mit der zurückhaltenden Eleganz vereinbar, die die Senufo-Skulptur insgesamt kennzeichnet. Wie bei anderen Poro-bezogenen Objekten wird die Bedeutung der Maske durch Aufführung, Bewegung und Klang aktiviert, anstatt ausschließlich in ihrer skulpturalen Form zu liegen.
In Museumskontexten wird die zweigesichtige Kpelié-Maske oft als Objekt ästhetischer Innovation gelesen, doch in ihrem ursprünglichen Umfeld diente sie als disziplinierte visuelle Aussage über soziale Kontinuität, moralische Autorität und die kontrollierte Präsenz der spirituellen Welt im Gemeinschaftsleben.
Die doppelseitige Kpelié-Maske nimmt eine markante Stellung innerhalb der Senufo-Maskentraditionen ein, sowohl formal als auch konzeptionell. Während einseitige Kpelié-Masken häufiger vorkommen und umfassend dokumentiert sind, verstärkt die zweigesichtige Variante die symbolische Funktion der Maske, indem sie Dualität, Gleichgewicht und eine erhöhte spirituelle Präsenz materialisiert.
Kpelié-Masken stehen in Verbindung mit der Poro-Gesellschaft und treten vor allem in Bestattungszeremonien und Gedenkaufführungen auf, die angesehene Älteste ehren. Sie werden nicht als Gesichtsverdeckung getragen, sondern am Oberkopf befestigt, sodass das Gesicht des Tänzers sichtbar bleibt. Diese Art des Tragens betont, dass der Maskenträger nicht in einen Geist verwandelt wird, sondern als lebendiger Mittler agiert, der vorübergehend Ahnen- und moralische Kräfte kanalisiert. Die doppelseitige Form verstärkt diese vermittelnde Rolle, indem sie zwei nach außen gerichtete Gesichter präsentiert, oft nach vorne und hinten ausgerichtet, was eine allseitige Wachsamkeit nahelegt.
Formell entsprechen die Gesichter der doppelten Kpelié-Masken den senufo-ästhetischen Idealen: verlängerte ovale Gesichter, schmale oder nach unten gerichtete Augen, verfeinerte Nasen und kontrollierte, symmetrische Merkmale. Diese Eigenschaften drücken die Poro-Werte von Gelassenheit, Selbstdisziplin und moralischer Zurückhaltung aus. Die Verdopplung des Gesichts impliziert keine emotionale oder psychologische Gegenrichtung; vielmehr betont sie Vollständigkeit und Gleichgewicht. In der senufo-Kosmologie hängt soziale Harmonie von dem Gleichgewicht zwischen ergänzenden Kräften ab, wie Jugend und Alter, Sichtbarkeit und Geheimhaltung, Leben und Tod. Das doppelte Gesicht kodiert visuell dieses Prinzip.
Auf symbolischer Ebene werden die beiden Gesichter oft als Zeichen für das Nebeneinander des Sichtbaren und des Unsichtbaren interpretiert. In funerären Kontexten wirkt die Maske zu einem Schwellenmoment, wenn der Verstorbene in die Ahnenwelt übergeht. Die doppelseitige Kpelié wird somit zu einem Bild des Übergangs und der Kontinuität, das zugleich auf die Gemeinschaft der Lebenden und das Reich der Ahnen ausgerichtet ist. Ihre Anwesenheit bekräftigt, dass der Tod die soziale Ordnung nicht zerreißt, sondern in eine dauerhafte moralische und genealogische Struktur aufgenommen wird, die von Poro regiert wird.
Die Seltenheit der doppelseitig-Kpelié-Masken deutet darauf hin, dass sie möglicherweise für besonders bedeutende Anlässe oder Personen von hohem Status reserviert waren. Ihre optische Komplexität steigert die zeremonielle Ernsthaftigkeit des Maskenspiels, bleibt jedoch im Einklang mit der zurückhaltenden Eleganz, die die Senufo-Skulptur insgesamt kennzeichnet. Wie bei anderen Poro-bezogenen Objekten wird die Bedeutung der Maske durch Aufführung, Bewegung und Klang aktiviert, statt ausschließlich in ihrer skulpturalen Form zu liegen.
In musealen Kontexten wird die doppelseitige Kpelié-Maske oft als Objekt ästhetischer Innovation gelesen, doch in ihrem ursprünglichen Umfeld fungierte sie als disziplinierte visuelle Aussage über soziale Kontinuität, moralische Autorität und die kontrollierte Gegenwart der spirituellen Welt im gemeinschaftlichen Leben.
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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