Stefanie Schneider - Something Imaginary (Heavenly Falls)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Etwas Imaginäres (Himmlischer Wasserfall)
Originalaufnahme von der deutschen Fotografin Stefanie Schneider.
Archivierter C-Print auf RC-Fotopapier, basierend auf einem Polaroid.
Abmessungen: 20 × 24 cm
Ausgezeichneter Zustand.
Edition 10/10
Künstler-Inventar Nr. 19635.17.
Signatur-Etikett und Zertifikat.
Nicht montiert.
Stefanie Schneider arbeitet mit Zeit als physische Kraft statt als Konzept. Seit den frühen 1990er-Jahren verwendet sie Polaroid-Film – häufig abgelaufen und oft nicht mehr in Produktion –, nicht als nostalgische Geste, sondern als Material mit Grenzen, Volatilität und Erinnerung. Ihre Fotografien werden nach der Belichtung nicht verändert. Jede Entscheidung wird im Voraus getroffen: Ort, Licht, Darsteller, Requisiten, Klima und der spezifische Zustand des Filmmaterials selbst. Was wie Instabilität oder Verfall aussieht, ist direkt das Ergebnis dieser Bedingungen. Das Bild dokumentiert Folgen.
Ein Großteil von Schneiders Arbeiten entsteht in der amerikanischen Wüste, einem Ort, der nicht als Kulisse fungiert, sondern als aktiver Beteiligter. Die Wüste führt Dauer, Isolation, Wiederholung und Stille ein. Figuren tauchen über Jahre hinweg immer wieder auf, manchmal über Jahrzehnte, und bevölkern lose miteinander verbundene Erzählungen, die sich einer Auflösung widersetzen. Anstelle diskreter Serien formt ihr Werk vielmehr einen kontinuierlichen Körper — teils filmische Konstruktion, teils persönliche Mythologie — geprägt von Themen wie Entwurzelung, Verlangen, Kontrolle und Verlust.
Schneider begann zu dem Moment intensiv mit Polaroid zu arbeiten, als das Medium eingestellt wurde. Infolgedessen existieren viele der Materialien, die zur Herstellung dieser Werke verwendet wurden, nicht mehr. Dies verleiht den Fotografien einen festen und nicht reproduzierbaren Zustand. Sie können weder repliziert, perfektioniert noch technologisch aktualisiert werden. Jedes Bild trägt seine eigene zeitliche Grenze und den sichtbaren Nachweis von Alterung, Lagerung und chemischer Transformation.
Projekte wie The Girl Behind the White Picket Fence fungieren als Eckpfeiler ihrer Praxis und legen den psychologischen und narrativen Rahmen fest, aus dem später weitere Arbeiten entstehen. Durch Stills und Bewegtbildaufnahmen bewahrt Schneider eine präzise Spannung zwischen Schönheit und Unbehagen, Inszenierung und Verletzlichkeit, Absicht und Verfall.
In einer zeitgenössischen Bildkultur, die von Geschwindigkeit, digitalem Feinschliff und künstlicher Produktion dominiert wird, besteht Schneider auf Langsamkeit, materieller Verantwortlichkeit und Autorschaft. Diese Fotografien bieten keine Schlussfolgerungen. Sie halten die Zeit in Schwebe und lassen Bedeutung ungeklärt bleiben. Was bleibt, ist nicht einfach ein Bild, sondern die Spur der Zeit, die durch das Bild hindurchgeht.
Etwas Imaginäres (Himmlischer Wasserfall)
Originalaufnahme von der deutschen Fotografin Stefanie Schneider.
Archivierter C-Print auf RC-Fotopapier, basierend auf einem Polaroid.
Abmessungen: 20 × 24 cm
Ausgezeichneter Zustand.
Edition 10/10
Künstler-Inventar Nr. 19635.17.
Signatur-Etikett und Zertifikat.
Nicht montiert.
Stefanie Schneider arbeitet mit Zeit als physische Kraft statt als Konzept. Seit den frühen 1990er-Jahren verwendet sie Polaroid-Film – häufig abgelaufen und oft nicht mehr in Produktion –, nicht als nostalgische Geste, sondern als Material mit Grenzen, Volatilität und Erinnerung. Ihre Fotografien werden nach der Belichtung nicht verändert. Jede Entscheidung wird im Voraus getroffen: Ort, Licht, Darsteller, Requisiten, Klima und der spezifische Zustand des Filmmaterials selbst. Was wie Instabilität oder Verfall aussieht, ist direkt das Ergebnis dieser Bedingungen. Das Bild dokumentiert Folgen.
Ein Großteil von Schneiders Arbeiten entsteht in der amerikanischen Wüste, einem Ort, der nicht als Kulisse fungiert, sondern als aktiver Beteiligter. Die Wüste führt Dauer, Isolation, Wiederholung und Stille ein. Figuren tauchen über Jahre hinweg immer wieder auf, manchmal über Jahrzehnte, und bevölkern lose miteinander verbundene Erzählungen, die sich einer Auflösung widersetzen. Anstelle diskreter Serien formt ihr Werk vielmehr einen kontinuierlichen Körper — teils filmische Konstruktion, teils persönliche Mythologie — geprägt von Themen wie Entwurzelung, Verlangen, Kontrolle und Verlust.
Schneider begann zu dem Moment intensiv mit Polaroid zu arbeiten, als das Medium eingestellt wurde. Infolgedessen existieren viele der Materialien, die zur Herstellung dieser Werke verwendet wurden, nicht mehr. Dies verleiht den Fotografien einen festen und nicht reproduzierbaren Zustand. Sie können weder repliziert, perfektioniert noch technologisch aktualisiert werden. Jedes Bild trägt seine eigene zeitliche Grenze und den sichtbaren Nachweis von Alterung, Lagerung und chemischer Transformation.
Projekte wie The Girl Behind the White Picket Fence fungieren als Eckpfeiler ihrer Praxis und legen den psychologischen und narrativen Rahmen fest, aus dem später weitere Arbeiten entstehen. Durch Stills und Bewegtbildaufnahmen bewahrt Schneider eine präzise Spannung zwischen Schönheit und Unbehagen, Inszenierung und Verletzlichkeit, Absicht und Verfall.
In einer zeitgenössischen Bildkultur, die von Geschwindigkeit, digitalem Feinschliff und künstlicher Produktion dominiert wird, besteht Schneider auf Langsamkeit, materieller Verantwortlichkeit und Autorschaft. Diese Fotografien bieten keine Schlussfolgerungen. Sie halten die Zeit in Schwebe und lassen Bedeutung ungeklärt bleiben. Was bleibt, ist nicht einfach ein Bild, sondern die Spur der Zeit, die durch das Bild hindurchgeht.
