British Commonwealth 1750/1850 - Indische Staaten: Verschiedene Staaten 1700–1900 – Gebrauchte Vorstempelumschläge.





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Indische Staaten: Verschiedene Staaten 1700–1900 – Gebrauchte Vorstempelumschläge.
Bevor die aufklebbare Briefmarken eingeführt wurden (begonnen mit dem Scinde Dawk im Jahr 1852 und den General Post Office-Ausgaben im Jahr 1854), war die Postgeschichte der Indischen Staaten durch stampless Briefe geprägt. Diese "stampless"-Briefe setzten sich aus einer Vielfalt von Handstempeln, handschriftlichen Kennzeichnungen und Wachssiegeln zusammen, um Zahlung, Route und Herkunft anzugeben.
1. Arten von Vorstempelmarkierungen
Während der 1700er- und 1800er-Jahre wurde die Kommunikation in Indien von zwei Hauptsystemen abgewickelt: dem Kaiserlichen Postdienst (Ostindische Kompanie) und den Native-State-Posts (oft Anchal- oder Brahmani-Systeme genannt).
• Handstempel (Poststempel): Diese waren oft aufwendig und unverwechselbar. Im 18. Jahrhundert sah man große, runde oder rechteckig eingefasste Stempel.
o "Bezahlt" oder "Zu Lasten des Empfängers": Umschläge wurden mit "Bezahlt" gekennzeichnet, wenn der Absender das Porto bezahlt hatte, oder mit "Zu Lasten des Empfängers", wenn der Empfänger zahlen sollte.
o Achteckige/Ungewöhnliche Formen: Viele Staaten verwendeten einzigartige geometrische Handstempel (wie das achteckige „B/1“ oder eingefasste Ortsnamen) zur Kennzeichnung der Ausgabestelle.
• Manuskriptkennzeichnungen: In vielen kleineren Staaten oder früheren Perioden (vor 1800) schrieben Postmeister einfach den Namen der Stadt, das Datum und die Portogebühr in Tinte (oft in lokalen Schriften wie Devanagari, Urdu oder Modi).
• Wachssiegel: Hochrangige Beamte oder Händler verwendeten oft „Offizielle Schwarze Negativgravuren“ oder rote Wachssiegel, um die „Entires“ zu verschließen (das Schreiben selbst, das zu einem Umschlag gefaltet ist) und Autorität zu signalisieren.
2. Bemerkenswerte Beispiele & Staaten
• Jaipur: Bekannt für einige der frühesten aufgezeichneten Vor-Stempel-Einträge, die bis in die frühen 1700er Jahre zurückreichen. Diese enthalten oft lokale Schriftzeichen und wurden von privaten Boten oder staatlich betriebenen Läufern (Dak-Läufern) transportiert.
• Hyderabad: Bevor Hyderabad seine ersten Briefmarken im Jahr 1869 herausgab, verfügte es über ein umfangreiches Vorstempelsystem. Achten Sie auf Belege mit der Kennzeichnung „Nizam’s Post“ oder mit aufwändiger Urdu-Kalligraphie.
Scinde (Sindh): Diese Region brachte die Vorläufer des "Scinde Dawk" hervor. Umschläge aus dieser Gegend (vor 1852) zeigen oft den Übergang von administrativen Markierungen der East India Company zu lokaleren Poststempeln.
• Convention States (Patiala, Gwalior, etc.): Während diese Staaten später britische indische Stempel überdruckt haben, ist ihre frühe Postgeschichte reich an „Postal Convention“-Markierungen und Übergangs-Stempeln.
3. Sammlerwertindikatoren
Bei der Untersuchung dieser Cover bestimmen mehrere Faktoren deren „ausgefeilte“ Natur und Wert:
"Entire": Sammler bevorzugen den ganzen Brief (das „Ganze“) statt nur eines Ausschnitts, da es Kontext, Datumsangaben und vollständige Weiterleitungsinformationen liefert.
• Routenkennzeichnungen: Suchen Sie nach Markierungen wie "Forwarding Agent" (z. B. "Care of Mr. Waghorn") oder "Ship Letter"-Stempeln, die darauf hinweisen, dass der Brief per Seeweg oder über bestimmte Überlandrouten nach Europa gereist ist.
• Vielfältige Sprache im Cover: Covers, die mehrere Sprachen zeigen (z. B. eine Mischung aus Englisch, Persisch und lokaler Umgangssprache), werden hoch geschätzt, weil sie die multikulturelle Verwaltungsgeschichte der Zeit dokumentieren.
Sieh dir die Bilder genau an, um eine Meinung zu bilden.
SG 2018
Die Sendung kommt aus Großbritannien.
Los TMR1-215
Indische Staaten: Verschiedene Staaten 1700–1900 – Gebrauchte Vorstempelumschläge.
Bevor die aufklebbare Briefmarken eingeführt wurden (begonnen mit dem Scinde Dawk im Jahr 1852 und den General Post Office-Ausgaben im Jahr 1854), war die Postgeschichte der Indischen Staaten durch stampless Briefe geprägt. Diese "stampless"-Briefe setzten sich aus einer Vielfalt von Handstempeln, handschriftlichen Kennzeichnungen und Wachssiegeln zusammen, um Zahlung, Route und Herkunft anzugeben.
1. Arten von Vorstempelmarkierungen
Während der 1700er- und 1800er-Jahre wurde die Kommunikation in Indien von zwei Hauptsystemen abgewickelt: dem Kaiserlichen Postdienst (Ostindische Kompanie) und den Native-State-Posts (oft Anchal- oder Brahmani-Systeme genannt).
• Handstempel (Poststempel): Diese waren oft aufwendig und unverwechselbar. Im 18. Jahrhundert sah man große, runde oder rechteckig eingefasste Stempel.
o "Bezahlt" oder "Zu Lasten des Empfängers": Umschläge wurden mit "Bezahlt" gekennzeichnet, wenn der Absender das Porto bezahlt hatte, oder mit "Zu Lasten des Empfängers", wenn der Empfänger zahlen sollte.
o Achteckige/Ungewöhnliche Formen: Viele Staaten verwendeten einzigartige geometrische Handstempel (wie das achteckige „B/1“ oder eingefasste Ortsnamen) zur Kennzeichnung der Ausgabestelle.
• Manuskriptkennzeichnungen: In vielen kleineren Staaten oder früheren Perioden (vor 1800) schrieben Postmeister einfach den Namen der Stadt, das Datum und die Portogebühr in Tinte (oft in lokalen Schriften wie Devanagari, Urdu oder Modi).
• Wachssiegel: Hochrangige Beamte oder Händler verwendeten oft „Offizielle Schwarze Negativgravuren“ oder rote Wachssiegel, um die „Entires“ zu verschließen (das Schreiben selbst, das zu einem Umschlag gefaltet ist) und Autorität zu signalisieren.
2. Bemerkenswerte Beispiele & Staaten
• Jaipur: Bekannt für einige der frühesten aufgezeichneten Vor-Stempel-Einträge, die bis in die frühen 1700er Jahre zurückreichen. Diese enthalten oft lokale Schriftzeichen und wurden von privaten Boten oder staatlich betriebenen Läufern (Dak-Läufern) transportiert.
• Hyderabad: Bevor Hyderabad seine ersten Briefmarken im Jahr 1869 herausgab, verfügte es über ein umfangreiches Vorstempelsystem. Achten Sie auf Belege mit der Kennzeichnung „Nizam’s Post“ oder mit aufwändiger Urdu-Kalligraphie.
Scinde (Sindh): Diese Region brachte die Vorläufer des "Scinde Dawk" hervor. Umschläge aus dieser Gegend (vor 1852) zeigen oft den Übergang von administrativen Markierungen der East India Company zu lokaleren Poststempeln.
• Convention States (Patiala, Gwalior, etc.): Während diese Staaten später britische indische Stempel überdruckt haben, ist ihre frühe Postgeschichte reich an „Postal Convention“-Markierungen und Übergangs-Stempeln.
3. Sammlerwertindikatoren
Bei der Untersuchung dieser Cover bestimmen mehrere Faktoren deren „ausgefeilte“ Natur und Wert:
"Entire": Sammler bevorzugen den ganzen Brief (das „Ganze“) statt nur eines Ausschnitts, da es Kontext, Datumsangaben und vollständige Weiterleitungsinformationen liefert.
• Routenkennzeichnungen: Suchen Sie nach Markierungen wie "Forwarding Agent" (z. B. "Care of Mr. Waghorn") oder "Ship Letter"-Stempeln, die darauf hinweisen, dass der Brief per Seeweg oder über bestimmte Überlandrouten nach Europa gereist ist.
• Vielfältige Sprache im Cover: Covers, die mehrere Sprachen zeigen (z. B. eine Mischung aus Englisch, Persisch und lokaler Umgangssprache), werden hoch geschätzt, weil sie die multikulturelle Verwaltungsgeschichte der Zeit dokumentieren.
Sieh dir die Bilder genau an, um eine Meinung zu bilden.
SG 2018
Die Sendung kommt aus Großbritannien.
Los TMR1-215

