Philippe Hecquet - Réflexions sur l'usage de l'opium - 1726

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Zena Chiara Masud
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Philippe Hecquet’s Réflexions sur l’usage de l’opium, des calmants et des narcotiques pour la guérison des maladies ist eine 1726 erschienene Erstausgabe eines französischen medizinischen Traktats, 374 Seiten, Format 17 × 10 cm, ein Band in Vollleder gebunden, in vernünftigem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Über die Verwendung von Opium, Beruhigungsmitteln und Narkotika zur Heilung von Krankheiten ist ein medizinisches Traktat von Philippe Hecquet, dem in Briefform vorgelegt wird, in dem er die Anwendung von Opium und anderen narkotischen Substanzen in der therapeutischen Praxis eingehend untersucht. Der Autor beschränkt sich nicht darauf, ihre Wirkungen zu schildern; er bemüht sich vielmehr, gängige Vorstellungen über diese Drogen mit klinischer Erfahrung und rationaler Beobachtung zu konfrontieren, und er versucht zu bestimmen, wann und wie sie nützlich sein können, um Leiden zu lindern oder bestimmte Beschwerden zu heilen. Sein Text mischt Beschreibung traditioneller Anwendungen, kritische Reflexion über Risiken und Vorteile und eine naturalistische Sicht des Körpers, die die mystischen oder rein dogmatischen Vorstellungen der Medizin seiner Zeit überschreitet. Diese Arbeit, längst bevor moderne Debatten über psychoaktive Substanzen beginnen, erforscht Opium als potenziell mächtiges, aber komplexes therapeutisches Werkzeug und betont die Notwendigkeit von Vorsicht, Unterscheidungsvermögen und vertiefter Kenntnis der Mechanismen des menschlichen Körpers.

Philippe Hecquet (1661–1737) war ein französischer Arzt, der in Reims ausgebildet wurde und sich anschließend in Paris niederließ, wo er Doktor regent und Professor an der Medizinischen Fakultät wurde. Seine Laufbahn vereint klinische Praxis, Lehre und eine produktive Schriftstellerei zu verschiedenen medizinischen Themen. Hecquet gehört einer mechanistischen Tradition an, die von Descartes beeinflusst ist, weshalb er Gesundheit und Krankheit eher durch physikalische und natürliche Prinzipien als durch Mystik erklärt. Er beschäftigt sich auch mit weiter gefassten Fragen der öffentlichen Gesundheit, mit Ernährungsregeln und gängigen medizinischen Praktiken, oft mit einem kritischen und originellen Geist. Sein Werk spiegelt eine Epoche wider, in der die Medizin vermehrt auf Beobachtung und Erfahrung gegründet wird, dabei aber in den intellektuellen und wissenschaftlichen Debatten des frühen 18. Jahrhunderts verwurzelt bleibt.

***

HECQUET, Philippe - Über die Verwendung von Opium, Beruhigungsmitteln und Narkotika zur Heilung von Krankheiten. In Briefform.

Paris, 1726. Originalausgabe.

1 Band in-12 (374 S. + Tabelle).

Vollkalbsleder-Einband. Rücken mit Rippenfurchen, mit einem Fehlstück. Abnutzungen und kleine Fehlstellen an Ecken und Kanten. Morsen/Scharnier gespalten. Guter Gesamtzustand. Innenraum gut erhalten. Kleine Feuchtflecken am Anfang des Werkes. Und kleine, alte Wurmlöcher an einigen Stellen, unbedenklich.

Seltenes Exemplar

Über die Verwendung von Opium, Beruhigungsmitteln und Narkotika zur Heilung von Krankheiten ist ein medizinisches Traktat von Philippe Hecquet, dem in Briefform vorgelegt wird, in dem er die Anwendung von Opium und anderen narkotischen Substanzen in der therapeutischen Praxis eingehend untersucht. Der Autor beschränkt sich nicht darauf, ihre Wirkungen zu schildern; er bemüht sich vielmehr, gängige Vorstellungen über diese Drogen mit klinischer Erfahrung und rationaler Beobachtung zu konfrontieren, und er versucht zu bestimmen, wann und wie sie nützlich sein können, um Leiden zu lindern oder bestimmte Beschwerden zu heilen. Sein Text mischt Beschreibung traditioneller Anwendungen, kritische Reflexion über Risiken und Vorteile und eine naturalistische Sicht des Körpers, die die mystischen oder rein dogmatischen Vorstellungen der Medizin seiner Zeit überschreitet. Diese Arbeit, längst bevor moderne Debatten über psychoaktive Substanzen beginnen, erforscht Opium als potenziell mächtiges, aber komplexes therapeutisches Werkzeug und betont die Notwendigkeit von Vorsicht, Unterscheidungsvermögen und vertiefter Kenntnis der Mechanismen des menschlichen Körpers.

Philippe Hecquet (1661–1737) war ein französischer Arzt, der in Reims ausgebildet wurde und sich anschließend in Paris niederließ, wo er Doktor regent und Professor an der Medizinischen Fakultät wurde. Seine Laufbahn vereint klinische Praxis, Lehre und eine produktive Schriftstellerei zu verschiedenen medizinischen Themen. Hecquet gehört einer mechanistischen Tradition an, die von Descartes beeinflusst ist, weshalb er Gesundheit und Krankheit eher durch physikalische und natürliche Prinzipien als durch Mystik erklärt. Er beschäftigt sich auch mit weiter gefassten Fragen der öffentlichen Gesundheit, mit Ernährungsregeln und gängigen medizinischen Praktiken, oft mit einem kritischen und originellen Geist. Sein Werk spiegelt eine Epoche wider, in der die Medizin vermehrt auf Beobachtung und Erfahrung gegründet wird, dabei aber in den intellektuellen und wissenschaftlichen Debatten des frühen 18. Jahrhunderts verwurzelt bleibt.

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HECQUET, Philippe - Über die Verwendung von Opium, Beruhigungsmitteln und Narkotika zur Heilung von Krankheiten. In Briefform.

Paris, 1726. Originalausgabe.

1 Band in-12 (374 S. + Tabelle).

Vollkalbsleder-Einband. Rücken mit Rippenfurchen, mit einem Fehlstück. Abnutzungen und kleine Fehlstellen an Ecken und Kanten. Morsen/Scharnier gespalten. Guter Gesamtzustand. Innenraum gut erhalten. Kleine Feuchtflecken am Anfang des Werkes. Und kleine, alte Wurmlöcher an einigen Stellen, unbedenklich.

Seltenes Exemplar

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Heilkunde, Wissenschaft
Buchtitel
Réflexions sur l'usage de l'opium
Autor/ Illustrator
Philippe Hecquet
Zustand
Angemessen
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1726
Höhe
17 cm
Auflage
Erstauflage
Breite
10 cm
Sprache
Französisch
Originalsprache
Ja
Anzahl der Seiten
374
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
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