Lefebure de Villebrune - Hippocratis Aphorismi - 1779





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Hippocratis Aphorismi von Lefebure de Villebrune, Paris 1779, Einzelband (Réédition), 371 Seiten, Latein und Griechisch, 17 x 10 cm, Frontispizporträt, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Hippokratischen Aphorismen, von Villebrune 1779 herausgegeben und übersetzt, bilden ein wissenschaftliches Unternehmen, das darauf abzielt, einen der grundlegenden Texte der antiken Medizin zugänglich und verständlich zu machen. Die Aphorismen des Hippokrates, bestehen aus kurzen Formeln und oft rätselhaften Ausdrücken, werden hier von einer kritischen und erläuternden Arbeit begleitet, die danach sucht, ihren Sinn, den Wortschatz und die medizinische Tragweite zu beleuchten. Villebrune bemüht sich darum, den griechischen Text mit den lateinischen und modernen Übersetzungen zu konfrontieren, bestimmte traditionelle Interpretationen zu korrigieren und die Aphorismen in ihren doktrinären Kontext einzuordnen. Das Werk beschränkt sich folglich nicht auf eine bloße Übersetzung: Es handelt sich um einen Versuch, den Respekt vor der hippokratischen Autorität mit den Anforderungen der aufgeklärten Medizin des XVIII. Jahrhunderts in Einklang zu bringen, einer Medizin, die auf Beobachtung, Methode und Rationalität bedacht ist.
Jean-Baptiste Lefebvre de Villebrune war ein französischer Arzt und Gelehrter des 18. Jahrhunderts, spezialisiert auf die Untersuchung griechischer medizinischer Texte. Er gehört zu jener Generation von Gelehrten, die im Kontext der Aufklärung die Alten kritisch statt dogmatisch neu lesen möchten. Seine medizinische Ausbildung geht mit einer soliden philologischen Kultur einher, die es ihm ermöglicht, direkt mit den griechischen Quellen zu arbeiten. Villebrune stellt die Bedeutung des Hippokrates nicht in Frage, doch er bemüht sich zu unterscheiden, was einer nach wie vor relevanten Medizin entspricht und was zu einem alten theoretischen Rahmen gehört. Seine Arbeit folgt damit einer doppelten Bewegung: der Weitergabe des antiken medizinischen Erbes und der Anpassung dieses Wissens an die intellektuellen und wissenschaftlichen Normen seiner Epoche.
***
LEFEBURE DE VILLEBRUNE, Jean Baptiste - Hippokrates Aphorismen.
Paris, 1779. Erstausgabe.
1 Band in-12, 371 Seiten. Illustriert mit einem Frontispiz-Porträt.
Volllederband der Epoche in gutem Erhaltungszustand.
Rücken mit Bünden verziert, Goldverzierungen gut erhalten und glänzend.
Verschleiß und kleine Fehlstellen an den Ecken und an den Kopfsäumen.
Verschleiß an den Scharnieren, ein Ledereinband gespalten.
Guter Gesamteindruck.
Innenraum gut erhalten. Ein Frontispizporträt. Auf Latein und Griechisch.
Ein hervorragendes Beispiel.
Die Hippokratischen Aphorismen, von Villebrune 1779 herausgegeben und übersetzt, bilden ein wissenschaftliches Unternehmen, das darauf abzielt, einen der grundlegenden Texte der antiken Medizin zugänglich und verständlich zu machen. Die Aphorismen des Hippokrates, bestehen aus kurzen Formeln und oft rätselhaften Ausdrücken, werden hier von einer kritischen und erläuternden Arbeit begleitet, die danach sucht, ihren Sinn, den Wortschatz und die medizinische Tragweite zu beleuchten. Villebrune bemüht sich darum, den griechischen Text mit den lateinischen und modernen Übersetzungen zu konfrontieren, bestimmte traditionelle Interpretationen zu korrigieren und die Aphorismen in ihren doktrinären Kontext einzuordnen. Das Werk beschränkt sich folglich nicht auf eine bloße Übersetzung: Es handelt sich um einen Versuch, den Respekt vor der hippokratischen Autorität mit den Anforderungen der aufgeklärten Medizin des XVIII. Jahrhunderts in Einklang zu bringen, einer Medizin, die auf Beobachtung, Methode und Rationalität bedacht ist.
Jean-Baptiste Lefebvre de Villebrune war ein französischer Arzt und Gelehrter des 18. Jahrhunderts, spezialisiert auf die Untersuchung griechischer medizinischer Texte. Er gehört zu jener Generation von Gelehrten, die im Kontext der Aufklärung die Alten kritisch statt dogmatisch neu lesen möchten. Seine medizinische Ausbildung geht mit einer soliden philologischen Kultur einher, die es ihm ermöglicht, direkt mit den griechischen Quellen zu arbeiten. Villebrune stellt die Bedeutung des Hippokrates nicht in Frage, doch er bemüht sich zu unterscheiden, was einer nach wie vor relevanten Medizin entspricht und was zu einem alten theoretischen Rahmen gehört. Seine Arbeit folgt damit einer doppelten Bewegung: der Weitergabe des antiken medizinischen Erbes und der Anpassung dieses Wissens an die intellektuellen und wissenschaftlichen Normen seiner Epoche.
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LEFEBURE DE VILLEBRUNE, Jean Baptiste - Hippokrates Aphorismen.
Paris, 1779. Erstausgabe.
1 Band in-12, 371 Seiten. Illustriert mit einem Frontispiz-Porträt.
Volllederband der Epoche in gutem Erhaltungszustand.
Rücken mit Bünden verziert, Goldverzierungen gut erhalten und glänzend.
Verschleiß und kleine Fehlstellen an den Ecken und an den Kopfsäumen.
Verschleiß an den Scharnieren, ein Ledereinband gespalten.
Guter Gesamteindruck.
Innenraum gut erhalten. Ein Frontispizporträt. Auf Latein und Griechisch.
Ein hervorragendes Beispiel.

