Blaise Pascal - Pensées de M. Pascal - 1715





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Blaise Pascal – Pensées de M. Pascal, 1715, neue Ausgabe in einem Band, Französisch, Originalsprache, 400 Seiten, 17 × 10 cm, Ganzlederband braun aus der Epoche mit vergoldeten Rückentiteln, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pascals Gedanken bieten eine fragmentarische philosophische Reflexion, die sich auf die menschliche Bedingung konzentriert. Pascal beschreibt den Menschen als ein Wesen, das zutiefst widersprüchlich ist, zugleich elend durch seine Endlichkeit und groß durch seine Fähigkeit zu denken. Er zeigt die Grenzen der Vernunft, in den Wissenschaften zwar effektiv, doch unfähig, die letzten Fragen zu beantworten, und bejaht die Existenz einer anderen Form des Wissens, intuitiv und innerlich. Durch die Analyse der Zerstreuung offenbart er die Neigung des Menschen, seiner eigenen Lage zu entfliehen, während die Wette die Idee veranschaulicht, dass der Mensch gezwungen ist zu wählen und sich zu engagieren trotz des Mangels an absoluter Gewissheit. Pascals Gedanken erscheinen somit als eine Philosophie der Klarheit, des Risikos und des gelebten Daseins.
Blaise Pascal, geboren 1623 und gestorben 1662, ist eine der eigenartigsten Figuren des französischen 17. Jahrhunderts, an der Schnittstelle von Wissenschaft, Philosophie und Religion. Wunderkind, erweist sich schon früh durch seine Arbeiten in Mathematik und Physik, insbesondere über Wahrscheinlichkeiten, Geometrie und das Vakuum. Ab den 1650er-Jahren wendet er sich zunehmend einer religiösen Reflexion zu, geprägt vom Jansenismus und von einer intensiven spirituellen Erfahrung. Sein Denken zeichnet sich durch eine schonungslose Klarheit über die menschliche Natur aus, die er als zutiefst widersprüchlich wahrnimmt, zu Größe fähig, aber verfangen in Schwäche und Illusion. Pascal ist weder systematischer Theologe noch abstrakter Philosoph: Sein fragmentarischer, lebhafter und scharfer Stil spiegelt ein Denken in Bewegung wider, stets auf das Wesentliche ausgerichtet. Die Pensées, nach seinem Tod veröffentlicht, kondensieren diese außerordentliche intellektuelle Trajektorie und machen Pascal zu einem der Moralisten und Denker der europäischen Kultur, die einflussreichsten.
***
PASCAL, Blaise - Gedanken von Herrn Pascal über die Religion und einige andere Themen.
Paris, 1715. Neue Ausgabe.
Vollständig in 1 Band in 12.
Vollleder-Einband aus braunem Kalbsleder der Epoche, in schönem Erhaltungszustand. Rücken mit ornamentierten Zierlinien, deren Goldprägung gut erhalten und glänzend ist. Abnutzungen und kleine Fehlstellen an Ecken und Kopfbändern. Vorder- und Rückdeckel fleckig. Alle Randzonen rot eingefärbt. Innenraum gut erhalten, das Papier leicht vergilbt.
Gutes Exemplar.
Pascals Gedanken bieten eine fragmentarische philosophische Reflexion, die sich auf die menschliche Bedingung konzentriert. Pascal beschreibt den Menschen als ein Wesen, das zutiefst widersprüchlich ist, zugleich elend durch seine Endlichkeit und groß durch seine Fähigkeit zu denken. Er zeigt die Grenzen der Vernunft, in den Wissenschaften zwar effektiv, doch unfähig, die letzten Fragen zu beantworten, und bejaht die Existenz einer anderen Form des Wissens, intuitiv und innerlich. Durch die Analyse der Zerstreuung offenbart er die Neigung des Menschen, seiner eigenen Lage zu entfliehen, während die Wette die Idee veranschaulicht, dass der Mensch gezwungen ist zu wählen und sich zu engagieren trotz des Mangels an absoluter Gewissheit. Pascals Gedanken erscheinen somit als eine Philosophie der Klarheit, des Risikos und des gelebten Daseins.
Blaise Pascal, geboren 1623 und gestorben 1662, ist eine der eigenartigsten Figuren des französischen 17. Jahrhunderts, an der Schnittstelle von Wissenschaft, Philosophie und Religion. Wunderkind, erweist sich schon früh durch seine Arbeiten in Mathematik und Physik, insbesondere über Wahrscheinlichkeiten, Geometrie und das Vakuum. Ab den 1650er-Jahren wendet er sich zunehmend einer religiösen Reflexion zu, geprägt vom Jansenismus und von einer intensiven spirituellen Erfahrung. Sein Denken zeichnet sich durch eine schonungslose Klarheit über die menschliche Natur aus, die er als zutiefst widersprüchlich wahrnimmt, zu Größe fähig, aber verfangen in Schwäche und Illusion. Pascal ist weder systematischer Theologe noch abstrakter Philosoph: Sein fragmentarischer, lebhafter und scharfer Stil spiegelt ein Denken in Bewegung wider, stets auf das Wesentliche ausgerichtet. Die Pensées, nach seinem Tod veröffentlicht, kondensieren diese außerordentliche intellektuelle Trajektorie und machen Pascal zu einem der Moralisten und Denker der europäischen Kultur, die einflussreichsten.
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PASCAL, Blaise - Gedanken von Herrn Pascal über die Religion und einige andere Themen.
Paris, 1715. Neue Ausgabe.
Vollständig in 1 Band in 12.
Vollleder-Einband aus braunem Kalbsleder der Epoche, in schönem Erhaltungszustand. Rücken mit ornamentierten Zierlinien, deren Goldprägung gut erhalten und glänzend ist. Abnutzungen und kleine Fehlstellen an Ecken und Kopfbändern. Vorder- und Rückdeckel fleckig. Alle Randzonen rot eingefärbt. Innenraum gut erhalten, das Papier leicht vergilbt.
Gutes Exemplar.

