Erich Mendelsohn, Fritz Lang - Amerika - 1928





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
SEHR SELTEN, AUSGEZEICHNETES FOTOBUCH von Erich Mendelsohn (das nur in Deutschland veröffentlicht wurde) -
Ein Genuss für alle, die moderne Architektur, brillantes Layout und Typografie sowie herausragende Fotografie lieben.
Mit einem Foto des legendären deutschen Filmregisseurs Fritz Lang ('Metropolis').
Martin Parr, The Photobook, Bd. 1, Seite 76/77.
Willkommen zur nächsten Ausgabe der SUPER POPULAR BEST-OF-PHOTOBOOKS-Auktionen von 5Uhr30.com (Ecki Heuser, Köln, Deutschland).
Der vollständige deutsche Titel lautet:
'Amerika. Bilderbuch eines Architekten' ('Amerika - Bilderbuch eines Architekten').
Die architektonischen Fotografien von Erich Mendelsohn aus seiner Zeit in Amerika können als avantgardistisch gelten. Obwohl er in Deutschland als wichtiger Vertreter des Expressionismus bekannt ist, entwickelte er seine formale Sprache in den USA weiter und integrierte neue Elemente des Funktionalismus und der Moderne.
Die Kombination dieser verschiedenen Stilelemente und die Entwicklung eines dynamischen Funktionalismus machen seine amerikanischen Werke zu einem interessanten Beispiel avantgardistischer Architektur, das die traditionellen Grenzen des Expressionismus überschreitet.
Daher lässt sich sagen, dass Mendelsohns Architekturfotografie aus seiner amerikanischen Periode als avantgardistisch betrachtet werden kann, da sie innovative Elemente verschiedener Bewegungen vereint und einen neuen Ansatz in der Architektur repräsentiert.
Der Begriff avant-garde wird verwendet, wenn ein Künstler einen innovativen und experimentellen Ansatz in einem Aspekt seiner Kunst verfolgt. Die avant-garde in der Fotografie nimmt eine kritische Haltung gegenüber bestehenden ästhetischen Ansichten ein.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Avantgarde eine künstlerische Bewegung ist, die bestehende ästhetische Normen herausfordert und nach neuen Ausdrucksformen sucht.
5Uhr30.com garantiert detaillierte und genaue Beschreibungen, 100% Schutz, 100% Versicherung und weltweiten Kombiversand.
Rudolf Mosse Buchverlag, Berlin, 1928. Erste Ausgabe, zweite erweiterte Auflage.
Zu dieser Zeit gab es nur zwei Druckauflagen dieses Titels:
Zuerst 1926, im Buch als »erste bis dritte Auflage« erwähnt, und zweitens 1928, eine vergrößerte Ausgabe, im Buch als »andere, vergrößerte sechste Auflage« erwähnt. Eine vierte und fünfte Auflage habe ich noch nie gesehen. Diese zweite hier, die ich hier anbiete, wird in Martin Parr erwähnt.
Gebundene Ausgabe mit weißem Papier und dunkelblauem Rücken, hellblaue Buchstaben, ohne Schutzumschlag (wie veröffentlicht). 243 x 345 mm. 228 Seiten. 82 Seiten. 100 Fotos. Fotos: Erich Mendelsohn, Lönberg-Holm (Detroit), Fritz Lang, Erich A. Karweik. Text von Erich Mendelsohn. Text in Deutsch.
Bedingung:
Innen: ausgezeichnet, frisch und tadellos, sauber ohne Vergilbung und ohne Spuren, abgesehen von einer längeren privaten (?) Widmung aus dem Jahr 1930 (!) auf Deutsch von (unbekannt) in sehr schöner Handschrift am rechten Rand der ersten leeren Seite; keine weiteren Markierungen. Außen wie so oft mit Gebrauchsspuren (siehe Bilder), aber dieses Exemplar besser und frischer als üblich und ohne bemerkenswerte Mängel (wie beschädigte Ecken usw). Insgesamt guter Zustand.
Wunderbares Buch, für Typografie- und Layout-Sammler, für Architektur-Buchsammler und für Fotobuch-Sammler – sehr selten, in keinem Zustand leicht zu finden.
Im Jahr 1924 unternahm der deutsche Architekt Erich Mendelsohn eine ausgedehnte Reise durch die Vereinigten Staaten, während der er Fotografien moderner Architektur machte, die er in einem populären Fotobuch veröffentlichte, Amerika: Bilderbuch eines Architekten (America: An Architect's Picturebook, 1925). Er war ein talentierter Amateurfotograf, und seine Bilder sind ausdrucksstark, romantisch im Stil von Alfred Stieglitz, und wie Stieglitz’ Werk eine Mischung aus dem Piktorialismus und dem Modernismus.
Mendelsohns Meinung über die Vereinigten Staaten und die amerikanische Architektur, die im Buch zum Ausdruck kommt, ist ebenfalls gemischt.
Dieses Land gibt alles: das Schlimmste Europas, Abtreibungen der Zivilisation, aber auch Hoffnungen auf eine neue Welt.
Seine Ansichten über die amerikanische Architektur waren ebenso rigoros: »Heute sind die Burgen des Handels noch immer geliehene Symbole der Macht, während ihre Rückseiten, mit ihrer logischen Struktur, häufig sogar jetzt überraschende Anzeichen einer echten Zukunft darstellen.«
Diese Betonung des ‚Wahren‘ und des ‚Logischen‘ prägte Mendelsohn als Modernisten. Er richtete seine Kamera nicht nur auf die Fassaden der Gebäude, sondern auch auf deren Rückseiten, mit ihren an den Gebäuden anliegenden Feuertreppen.
Sein fragendes Auge betrachtete nicht nur Gebäude, sondern auch Straßenzüge, Autos und vorbeigehende Fußgänger, sowie rein funktionale Bauwerke wie gigantische Werbetafeln und die aus Stahlbeton gefertigten Getreide-Silos von Buffalo, die ihn und andere europäische Moderne-Architekten wie Le Corbusier so inspirierten. Für das Nachkriegs-Europa waren dies nicht bloß Zeichen der Modernität, sondern Symbole des Überflusses.
Und doch war Mendelsohn, obwohl er ein ausgesprochen moderner Architekt war, im Wesentlichen ein Piktorialist/Fotograf, wenn auch einer, der rasch eine modernistischere Sprache der Fotografie zu entdecken begann. Wahrscheinlich war ihm der fotografische Stil egal, und er wurde zu dieser neuen Sprache durch sein Motiv geführt, dessen hochentwickeltes Verständnis er besaß. Oft ignorierte er die übliche Etikette der professionellen Architekturfotografie und neigte seine Kamera vertiginös. Indem er seine Bilder in schmale Vertikale cropte, betonte er die Höhe der amerikanischen Stadt und zeigte damit eine mögliche Vertrautheit mit der pictorialistischen Sprache von Alvin Langdon Coburn oder dem frühen Stieglitz. Insgesamt ist dies ein faszinierendes Übergangs-Fotobuch, das Werk eines talentierten Amateurs mit Vorkenntnissen in pictorialistischem Stil, der auf dem Weg zu einem Proto-Modernismus tastet."}{}?}}"
Gerry Badger
Der Verkäufer stellt sich vor
SEHR SELTEN, AUSGEZEICHNETES FOTOBUCH von Erich Mendelsohn (das nur in Deutschland veröffentlicht wurde) -
Ein Genuss für alle, die moderne Architektur, brillantes Layout und Typografie sowie herausragende Fotografie lieben.
Mit einem Foto des legendären deutschen Filmregisseurs Fritz Lang ('Metropolis').
Martin Parr, The Photobook, Bd. 1, Seite 76/77.
Willkommen zur nächsten Ausgabe der SUPER POPULAR BEST-OF-PHOTOBOOKS-Auktionen von 5Uhr30.com (Ecki Heuser, Köln, Deutschland).
Der vollständige deutsche Titel lautet:
'Amerika. Bilderbuch eines Architekten' ('Amerika - Bilderbuch eines Architekten').
Die architektonischen Fotografien von Erich Mendelsohn aus seiner Zeit in Amerika können als avantgardistisch gelten. Obwohl er in Deutschland als wichtiger Vertreter des Expressionismus bekannt ist, entwickelte er seine formale Sprache in den USA weiter und integrierte neue Elemente des Funktionalismus und der Moderne.
Die Kombination dieser verschiedenen Stilelemente und die Entwicklung eines dynamischen Funktionalismus machen seine amerikanischen Werke zu einem interessanten Beispiel avantgardistischer Architektur, das die traditionellen Grenzen des Expressionismus überschreitet.
Daher lässt sich sagen, dass Mendelsohns Architekturfotografie aus seiner amerikanischen Periode als avantgardistisch betrachtet werden kann, da sie innovative Elemente verschiedener Bewegungen vereint und einen neuen Ansatz in der Architektur repräsentiert.
Der Begriff avant-garde wird verwendet, wenn ein Künstler einen innovativen und experimentellen Ansatz in einem Aspekt seiner Kunst verfolgt. Die avant-garde in der Fotografie nimmt eine kritische Haltung gegenüber bestehenden ästhetischen Ansichten ein.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Avantgarde eine künstlerische Bewegung ist, die bestehende ästhetische Normen herausfordert und nach neuen Ausdrucksformen sucht.
5Uhr30.com garantiert detaillierte und genaue Beschreibungen, 100% Schutz, 100% Versicherung und weltweiten Kombiversand.
Rudolf Mosse Buchverlag, Berlin, 1928. Erste Ausgabe, zweite erweiterte Auflage.
Zu dieser Zeit gab es nur zwei Druckauflagen dieses Titels:
Zuerst 1926, im Buch als »erste bis dritte Auflage« erwähnt, und zweitens 1928, eine vergrößerte Ausgabe, im Buch als »andere, vergrößerte sechste Auflage« erwähnt. Eine vierte und fünfte Auflage habe ich noch nie gesehen. Diese zweite hier, die ich hier anbiete, wird in Martin Parr erwähnt.
Gebundene Ausgabe mit weißem Papier und dunkelblauem Rücken, hellblaue Buchstaben, ohne Schutzumschlag (wie veröffentlicht). 243 x 345 mm. 228 Seiten. 82 Seiten. 100 Fotos. Fotos: Erich Mendelsohn, Lönberg-Holm (Detroit), Fritz Lang, Erich A. Karweik. Text von Erich Mendelsohn. Text in Deutsch.
Bedingung:
Innen: ausgezeichnet, frisch und tadellos, sauber ohne Vergilbung und ohne Spuren, abgesehen von einer längeren privaten (?) Widmung aus dem Jahr 1930 (!) auf Deutsch von (unbekannt) in sehr schöner Handschrift am rechten Rand der ersten leeren Seite; keine weiteren Markierungen. Außen wie so oft mit Gebrauchsspuren (siehe Bilder), aber dieses Exemplar besser und frischer als üblich und ohne bemerkenswerte Mängel (wie beschädigte Ecken usw). Insgesamt guter Zustand.
Wunderbares Buch, für Typografie- und Layout-Sammler, für Architektur-Buchsammler und für Fotobuch-Sammler – sehr selten, in keinem Zustand leicht zu finden.
Im Jahr 1924 unternahm der deutsche Architekt Erich Mendelsohn eine ausgedehnte Reise durch die Vereinigten Staaten, während der er Fotografien moderner Architektur machte, die er in einem populären Fotobuch veröffentlichte, Amerika: Bilderbuch eines Architekten (America: An Architect's Picturebook, 1925). Er war ein talentierter Amateurfotograf, und seine Bilder sind ausdrucksstark, romantisch im Stil von Alfred Stieglitz, und wie Stieglitz’ Werk eine Mischung aus dem Piktorialismus und dem Modernismus.
Mendelsohns Meinung über die Vereinigten Staaten und die amerikanische Architektur, die im Buch zum Ausdruck kommt, ist ebenfalls gemischt.
Dieses Land gibt alles: das Schlimmste Europas, Abtreibungen der Zivilisation, aber auch Hoffnungen auf eine neue Welt.
Seine Ansichten über die amerikanische Architektur waren ebenso rigoros: »Heute sind die Burgen des Handels noch immer geliehene Symbole der Macht, während ihre Rückseiten, mit ihrer logischen Struktur, häufig sogar jetzt überraschende Anzeichen einer echten Zukunft darstellen.«
Diese Betonung des ‚Wahren‘ und des ‚Logischen‘ prägte Mendelsohn als Modernisten. Er richtete seine Kamera nicht nur auf die Fassaden der Gebäude, sondern auch auf deren Rückseiten, mit ihren an den Gebäuden anliegenden Feuertreppen.
Sein fragendes Auge betrachtete nicht nur Gebäude, sondern auch Straßenzüge, Autos und vorbeigehende Fußgänger, sowie rein funktionale Bauwerke wie gigantische Werbetafeln und die aus Stahlbeton gefertigten Getreide-Silos von Buffalo, die ihn und andere europäische Moderne-Architekten wie Le Corbusier so inspirierten. Für das Nachkriegs-Europa waren dies nicht bloß Zeichen der Modernität, sondern Symbole des Überflusses.
Und doch war Mendelsohn, obwohl er ein ausgesprochen moderner Architekt war, im Wesentlichen ein Piktorialist/Fotograf, wenn auch einer, der rasch eine modernistischere Sprache der Fotografie zu entdecken begann. Wahrscheinlich war ihm der fotografische Stil egal, und er wurde zu dieser neuen Sprache durch sein Motiv geführt, dessen hochentwickeltes Verständnis er besaß. Oft ignorierte er die übliche Etikette der professionellen Architekturfotografie und neigte seine Kamera vertiginös. Indem er seine Bilder in schmale Vertikale cropte, betonte er die Höhe der amerikanischen Stadt und zeigte damit eine mögliche Vertrautheit mit der pictorialistischen Sprache von Alvin Langdon Coburn oder dem frühen Stieglitz. Insgesamt ist dies ein faszinierendes Übergangs-Fotobuch, das Werk eines talentierten Amateurs mit Vorkenntnissen in pictorialistischem Stil, der auf dem Weg zu einem Proto-Modernismus tastet."}{}?}}"
Gerry Badger
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