Illa für Despacho-Zeremonien - Illa - Shioibo Hochanden - Peru (Ohne mindestpreis)





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Terracotta Illa für Despacho-Zeremonien aus Peru, Anfang des 20. Jahrhunderts, 8 cm hoch, 6,5 cm Durchmesser, 113 g, exzellenter Zustand, ohne Stand verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Excellente Terracotta ohne Beschädigung
Da ich das Gefäß 1979/80 im Hochland nördlich von Cusco (Richtung Rio Tambo/ Alto Ucayali) erhalten habe, spricht die geografische Lage sowie die Bemalung stark für eine lokale Tradition und verleiht dem Stück eine schöne dokumentierte Geschichte, was für private Sammler von "Vintage Peruana" interessant ist. Die Kulturelle Zuordnung: Inka-Einfluss und lokale Tradition. In der Region um Cusco dominierte im 20. Jahrhundert (und historisch) die Inka-Ästhetik.
• Geometrische Muster: Dreiecke, Rauten und Striche sind das Markenzeichen der Inka-Keramik. Die Farbkombination Creme und Rotbraun ist absolut typisch für diesen Stil.
• Miniatur-Charakter: Dass das Gefäß nur 8 cm groß ist, deutet auf ein rituelles Objekt hin. In der Andenregion werden solche Miniaturen oft als "Illa" bezeichnet – kleine Amulette oder Gaben für die Pachamama (Mutter Erde), die bei Ritualen vergraben werden.
Fertigung um 1979/80 Das Dorf Písac
In den 1970er Jahren erlebte die Keramikproduktion im Hochland nördlich von Cusco, insbesondere im Dorf Písac, eine Renaissance.
• Dort spezialisierten sich Kunsthandwerker darauf, antike Formen (wie den Steigbügel oder den Aríbalo) mit den klassischen geometrischen Mustern der Region zu bemalen.
• Die zwei engen Öffnungen (7-8 mm) sind technisch gesehen eher für den Verschluss mit kleinen Pfropfen gedacht, um wertvolle Essenzen oder Öle zu bewahren, oder um – wie zuvor erwähnt – als symbolische Grabbeigabe zu dienen.
Die Form bei der zwei vertikale Ausläufe direkt in den Behälterkörper führen und oben durch einen brückenähnlichen Griff verbunden sind – technisch als ein Doppel-Ausguss-und-Brücken-Schiff. Das Doppelausguss-Design ist das Markenzeichen der Nasca- und später der Inka- und Chancay-Kultur. Die Markierung am Boden Die beiden kleinen eingeritzten Kreise (4 mm) sind eine Künstlersignaturen. Kulturstil: Späte Horizont / Inka-Wiederbelebung Die geometrischen Muster (Dreiecke/Rauten) und die creme-/rotbraune Farbpalette, deuten auf eine Inka-Miniatur hin. In den 1970er Jahren wurden diese oft als "Conopas" oder "Illas" verkauft – heilige Gegenstände, die bei Hochgebirgszeremonien verwendet wurden, um die Fruchtbarkeit des Landes oder des Viehs zu gewährleisten. Funktion: es ist für flüssige Opfergaben (wie Parfüm oder hochprozentigen Alkohol). Selbst als Stück aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist es zu einem sammelwürdigen Vintage-Objekt geworden. Es repräsentiert eine bestimmte Ära der peruanischen "neo-indischen" Kunst, in der traditionelle präkolumbianische repräsentiert eine bestimmte Ära der peruanischen "neo-indischen" Kunst, in der traditionelle präkolumbianische Formen mit authentischen Pigmenten wiederbelebt wurden. Das „steinartige“ haptische Gefühl in Kombination mit einer glatten, unpolierten Oberfläche ist sehr charakteristisch für die Engobe-Technik (Glasurmalerei). Bei diesem Verfahren wird vor dem Brennen eine dünne Schicht flüssiger Ton (die Glasur) aufgetragen.
Diese matte, dichte Textur ist typisch für hochwertige Keramik aus dem Andenhochland aus der Mitte des 20. Im Gegensatz zu den glänzenden, polierten Oberflächen der Küstenkulturen (wie der Chimú) bevorzugten die Handwerker im Hochland – insbesondere diejenigen, die den Traditionen der Inka folgten – oft eine „satinierte“ Oberfläche. Die Mineralien in den Pigmenten (Eisenoxide für Rotbraun, Kaolin für Creme) verbinden sich mit dem Gefäß und schaffen eine Oberfläche, die sich eher integriert und steinig anfühlt als bemalt.
Fazit zum Objekt
Es ist eine zeremonielle Miniatur (Illa/Conopa):
• Fundort: Das Gebiet nördlich von Cusco war das Herzstück des Inka-Reiches; der geometrische Stil ist eine direkte Hommage an dieses Erbe.
• Funktion: 1970/80 wurden solche Stücke häufig bei Despacho-Zeremonien (Opfergaben an die Berge/Apus) verwendet. Die kleinen Öffnungen waren für Tropfen Wein oder Blütenwasser vorgesehen.
Excellente Terracotta ohne Beschädigung
Da ich das Gefäß 1979/80 im Hochland nördlich von Cusco (Richtung Rio Tambo/ Alto Ucayali) erhalten habe, spricht die geografische Lage sowie die Bemalung stark für eine lokale Tradition und verleiht dem Stück eine schöne dokumentierte Geschichte, was für private Sammler von "Vintage Peruana" interessant ist. Die Kulturelle Zuordnung: Inka-Einfluss und lokale Tradition. In der Region um Cusco dominierte im 20. Jahrhundert (und historisch) die Inka-Ästhetik.
• Geometrische Muster: Dreiecke, Rauten und Striche sind das Markenzeichen der Inka-Keramik. Die Farbkombination Creme und Rotbraun ist absolut typisch für diesen Stil.
• Miniatur-Charakter: Dass das Gefäß nur 8 cm groß ist, deutet auf ein rituelles Objekt hin. In der Andenregion werden solche Miniaturen oft als "Illa" bezeichnet – kleine Amulette oder Gaben für die Pachamama (Mutter Erde), die bei Ritualen vergraben werden.
Fertigung um 1979/80 Das Dorf Písac
In den 1970er Jahren erlebte die Keramikproduktion im Hochland nördlich von Cusco, insbesondere im Dorf Písac, eine Renaissance.
• Dort spezialisierten sich Kunsthandwerker darauf, antike Formen (wie den Steigbügel oder den Aríbalo) mit den klassischen geometrischen Mustern der Region zu bemalen.
• Die zwei engen Öffnungen (7-8 mm) sind technisch gesehen eher für den Verschluss mit kleinen Pfropfen gedacht, um wertvolle Essenzen oder Öle zu bewahren, oder um – wie zuvor erwähnt – als symbolische Grabbeigabe zu dienen.
Die Form bei der zwei vertikale Ausläufe direkt in den Behälterkörper führen und oben durch einen brückenähnlichen Griff verbunden sind – technisch als ein Doppel-Ausguss-und-Brücken-Schiff. Das Doppelausguss-Design ist das Markenzeichen der Nasca- und später der Inka- und Chancay-Kultur. Die Markierung am Boden Die beiden kleinen eingeritzten Kreise (4 mm) sind eine Künstlersignaturen. Kulturstil: Späte Horizont / Inka-Wiederbelebung Die geometrischen Muster (Dreiecke/Rauten) und die creme-/rotbraune Farbpalette, deuten auf eine Inka-Miniatur hin. In den 1970er Jahren wurden diese oft als "Conopas" oder "Illas" verkauft – heilige Gegenstände, die bei Hochgebirgszeremonien verwendet wurden, um die Fruchtbarkeit des Landes oder des Viehs zu gewährleisten. Funktion: es ist für flüssige Opfergaben (wie Parfüm oder hochprozentigen Alkohol). Selbst als Stück aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist es zu einem sammelwürdigen Vintage-Objekt geworden. Es repräsentiert eine bestimmte Ära der peruanischen "neo-indischen" Kunst, in der traditionelle präkolumbianische repräsentiert eine bestimmte Ära der peruanischen "neo-indischen" Kunst, in der traditionelle präkolumbianische Formen mit authentischen Pigmenten wiederbelebt wurden. Das „steinartige“ haptische Gefühl in Kombination mit einer glatten, unpolierten Oberfläche ist sehr charakteristisch für die Engobe-Technik (Glasurmalerei). Bei diesem Verfahren wird vor dem Brennen eine dünne Schicht flüssiger Ton (die Glasur) aufgetragen.
Diese matte, dichte Textur ist typisch für hochwertige Keramik aus dem Andenhochland aus der Mitte des 20. Im Gegensatz zu den glänzenden, polierten Oberflächen der Küstenkulturen (wie der Chimú) bevorzugten die Handwerker im Hochland – insbesondere diejenigen, die den Traditionen der Inka folgten – oft eine „satinierte“ Oberfläche. Die Mineralien in den Pigmenten (Eisenoxide für Rotbraun, Kaolin für Creme) verbinden sich mit dem Gefäß und schaffen eine Oberfläche, die sich eher integriert und steinig anfühlt als bemalt.
Fazit zum Objekt
Es ist eine zeremonielle Miniatur (Illa/Conopa):
• Fundort: Das Gebiet nördlich von Cusco war das Herzstück des Inka-Reiches; der geometrische Stil ist eine direkte Hommage an dieses Erbe.
• Funktion: 1970/80 wurden solche Stücke häufig bei Despacho-Zeremonien (Opfergaben an die Berge/Apus) verwendet. Die kleinen Öffnungen waren für Tropfen Wein oder Blütenwasser vorgesehen.

